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14.04.2012, 20:02

Dortmund: Nach dem Derbysieg auf Schalke

Klopp: "Alles rausgepresst" - nur nicht die Sektkorken

"Dortmund ärgern" stand auf der Agenda des FC Schalke 04 vor dem Revierschlager gegen den BVB, die "Knappen" wollten dem Erzrivalen Steine auf den Weg zur Titelverteidigung legen. Doch daraus wurde nichts! Vielmehr legte die Klopp-Elf nach dem Sieg im Giganten-Duell gegen den FC Bayern unter der Woche (1:0) am Samstag mit dem 2:1 auf Schalke sein Meisterstück ab. So sieht es wohl nicht nur Jupp Heynckes, auch wenn man beim BVB den Ball weiter flach hält.

Jürgen Klopp mit Jakub Blaszczykowski
Zeit zum Drücken, aber noch nicht zum Feiern: Jürgen Klopp mit Jakub Blaszczykowski.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach intensiven 90 Minuten in der Veltins-Arena stand fest, dass Dortmund auch im 25. Spiel in Folge nicht zu bezwingen war. Schalke führte, der Meister ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Piszczek glich aus, der eingewechselte Kehl, nicht gerade als Torjäger bekannt, staubte zum 2:1 ab. Königsblaue Tristesse, schwarz-gelber Jubel. Meisterjubel?

"Ich denke, dass heute noch keine Entscheidung gefallen ist", sagt Kehl bei "Sky". "Wenn es mathematisch von keinem anderen mehr anders auszurechnen ist, kann man uns gratulieren. Vorher nicht", erklärt Sportdirektor Michael Zorc. "Solange wir keinen Grund haben, Sektkorken knallen zu lassen, werden wir es nicht tun", ließ BVB-Trainer Jürgen Klopp wissen.

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Noch sieht man beim BVB zumindest offiziell die achte deutsche Meisterschaft noch nicht in trockenen Tüchern und gönnt sich das theoretische Hintertürchen. Doch mit dem Sieg auf Schalke "wird es wahrscheinlicher", so Klopp, der aber auch zu bedenken gibt, dass "das Ganze einfach viel zu schwer ist, wie man heute gesehen hat". So will er sich mit nichts "anderem beschäftigen, als damit, Punkte zu sammeln und idealerweise die beste Saison unseres Lebens zu spielen, zumindest mal punktetechnisch. Dann werden wir sehen, ob es irgendwann etwas zu feiern gibt."

25 Spiele - das ist verrückt. Das wir das schaffen, ist nicht vorstellbar gewesen.
Jürgen Klopp über die Serie ohne Niederlage

Jupp Heynckes, Trainer des FC Bayern und damit des ärgsten Rivalen um die Schale, sieht die Westfalen schon einen Schritt weiter. "Ich habe gestern in der Presskonferenz schon ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass sich Dortmund das nicht mehr nehmen lässt. Das heutige Spiel hat das auch bestätigt", meinte der 66-Jährige, der in den Dortmundern einen verdienten deutschen Meister sieht, "weil sie eine konstante Saison gespielt haben, weil sie wirklich letztendlich sich immer wieder fokussiert haben auf die nächste Begegnung. Die Mannschaft hat prima gespielt und hat es auch verdient, Deutscher Meister zu werden."

Sollte Bayern nach dem 0:0 gegen Mainz auch am kommenden Samstagnachmittag in Bremen Punkte lassen, wäre der BVB bereits Meister, bevor anschließend im Abend-Topspiel in Dortmund der Anpfiff gegen Gladbach erfolgt. Mönchengladbach (H), Kaiserslautern (A) und der SC Freiburg (H) sind nüchtern betrachtet die letzten Hürden der Borussia nach dem Derbysieg, gegen "diesen bärenstarken Gegner", wie Klopp betont: "Wir haben alles rausgepresst, was noch drin war in dieser unglaublichen Woche mit den Spielen gegen Wolfsburg, Bayern und Schalke." Nur nicht die Sektkorken.

14.04.12
 

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1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Borussia Dortmund69:2372
 
2Bayern München69:2064
 
3FC Schalke 0466:4157
 
4Bor. Mönchengladbach46:2256
 
5VfB Stuttgart59:4149
 
6Bayer 04 Leverkusen46:4345
 
7Hannover 9639:4344
 
8Werder Bremen45:5042
 
91899 Hoffenheim38:4041
 
10VfL Wolfsburg42:5640
 
111. FC Nürnberg33:4238
 
121. FSV Mainz 0547:4837
 
13SC Freiburg41:5636
 
14Hamburger SV34:5534
 
15FC Augsburg34:4833
 
161. FC Köln36:6629
 
17Hertha BSC34:5728
 
181. FC Kaiserslautern19:4620
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