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12.04.2012, 18:16

FC zieht die Reißleine

Köln entlässt Solbakken - Schaefer hilft aus

Der 1. FC Köln hat nun doch die Reißleine gezogen und Trainer Stale Solbakken entlassen. Der FC hatte am Dienstagabend in Mainz mit 0:4 verloren, in den vergangenen fünf Spielen sammelte der Tabellen-16. nur einen Zähler. Sein Nachfolger wird Frank Schaefer, der die Rheinländer schon einmal interimsweise übernommen hatte.

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Stale Solbakken
Das war's: Stale Solbakken ist nicht mehr Trainer vom 1. FC Köln.
© imago Zoomansicht

Nachdem sich die Entscheidungsträger am Donnerstag berieten, stand fest: Solbakken muss nach 30 Ligaspielen (8/5/17) gehen. Nun wird Frank Schaefer den Klub übernehmen. Dr. Werner Wolf, Vorsitzender des Verwaltungsrates, erklärte zu der Entscheidung: "Der Klassenerhalt des 1. FC Köln hat im Schlussspurt dieser Saison für uns oberste Priorität. Auf dieses Ziel müssen wir jetzt ohne Wenn und Aber alle Entscheidungen ausrichten. Nach dem Spiel gegen Mainz ist die Beurlaubung von Stale Solbakken ein bedauerlicher, aber zu diesem Zeitpunkt unausweichlicher Schritt", erklärte Wolf. "Unser Team braucht jetzt erkennbar neue Impulse für den Abstiegskampf. Wir danken Frank Schaefer für die Bereitschaft, in dieser schwierigen Phase so kurzfristig Verantwortung zu übernehmen."

Lottner wird Co-Trainer, Engels Teammanager

Auch Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, kommentierte den Trainerwechsel. "Frank Schaefer hat bereits in der letzten Saison gezeigt, dass er die Mannschaft zu Hochleistung motivieren kann. Er kennt die Spieler und kann morgen beginnen. Frank Schaefer hat jetzt den Auftrag, alle Reserven zu mobilisieren, um mit der Mannschaft die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Er genießt zudem hohe Sympathien bei unseren Fans, auf deren Unterstützung unsere Mannschaft in dieser schwierigen Situation angewiesen ist." Als Schaefers Co-Trainer wird Dirk Lottner fungieren, Stephan Engels wird Teammanager.

Hatte man gedacht, mit der Entlassung Volker Finkes des Trainers Position gegenüber dem Team gestärkt zu haben, muss man heute erkennen, dass der eigenwillige Norweger bei einem Großteil des Kaders die Autorität komplett eingebüßt hatte. "So wie wir trainieren, so spielen wir auch", sagte ein FC-Profi am Mittwoch zum kicker. Ein Beleg für tiefe Risse im Binnenverhältnis und jede Menge Unzufriedenheit mit immer gleichem Programm.

Der 48-jährige Schaefer hatte die FC-Profis in der vergangenen Saison zwischen dem 10. und 31. Spieltag gecoacht (9/3/10), musste nach einem 1:4 in Wolfsburg jedoch den Stuhl räumen. Am Ende führte der ehemalige Sportdirektor Volker Finke mit drei Siegen im Saisonfinale den FC zum Ligaerhalt. Schaefers erste Bewährungsprobe steigt am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) beim Lokalrivalen Borussia Mönchengladbach.

Beiersdorfer und Stanislawski kommen nicht an den Rhein

Schon vor der Bekanntgabe der Demission Solbakkens hatte sich der FC zwei Absagen eingehandelt. Dietmar Beiersdorfer, Wunschkandidat von FC-Geschäftsführer Claus Horstmann, wird nicht Sportdirektor bei den Geißböcken. Der ehemalige HSV-Manager sagte ab. Auch der als langfristiger Solbakken-Nachfolger gehandelte Holger Stanislawski hat kicker-Informationen zufolge dem Verein einen Korb gegeben.

12.04.12
 

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weitere Infos zu Schaefer

Vorname:Frank
Nachname:Schaefer
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Köln

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