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12.03.2012, 18:05

Hamburg empfängt Freiburg zum Kellerduell

HSV in der Krise - SC schöpft Mut

Beim Hamburger SV zeigt die Formkurve derzeit steil nach unten. Aus den letzten vier Spielen holte der HSV bei 3:11 Toren nur einen Punkt und muss den Blick endgültig wieder nach unten richten. Am Samstag kommt es zum Sechs-Punkte-Spiel gegen den SC Freiburg. Die Breisgauer kommen zwar nicht so recht von der Stelle, doch die Stimmung ist durchweg positiv - auch weil nach vier Auswärtsniederlagen in Serie in Gladbach (0:0) gepunktet wurde.

Der HSV geht am Stock, Freiburg bejubelt Remis.
Ein Tag zum Vergessen: Die HSV Profis schleichen vom Platz.
© picture alliance

"Freiburg wird ein Schlüsselspiel", warnt Sportchef Frank Arnesen. "Ich war in Mönchengladbach und habe die Mannschaft spielen sehen. Sie lassen nicht viele Chancen zu", sagte er vor dem Heimspiel gegen die Breisgauer und fordert den Richtungswechsel. "Wir müssen uns alle zu 100 Prozent auf Freiburg vorbereiten und die drei Punkte holen. Denn das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen."

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Nach der ersten Auswärtsschlappe unter Trainer Thorsten Fink beim 1:3 auf Schalke ist auch dem letzten Hanseaten klar, dass in den restlichen Partien Abstiegskampf pur auf dem Plan steht. Die erste Auswärtsniederlage seit dem 10. September 2011 legte offen, dass sich Finks Profis gedanklich offenbar längst verabschiedet hatten aus dem Abstiegskampf. Sämtliche Mittel, die zum Befreiungsschlag geführt hatten, eine vor allem systemtreue Defensivarbeit, wurden über Bord geworfen.

Immerhin weiß Heiko Westermann auch, worum es wirklich geht: "Wir müssen Freiburg schlagen, endlich zu Hause Siege einfahren." Das gelang in der laufenden Saison bislang zweimal. Auch das ist die Bilanz eines Absteigers. Der Kapitän wird gesperrt fehlen.

Ich bin jetzt sehr sicher, dass wir es schaffen.SC-Keeper Oliver Baumann

Streich weiß, wer den Punkt festgehalten hat: Baumann zeigte einige Glanzparaden.
© picture alliance

Und Freiburg hofft, den Rückenwind aus Gladbach (0:0) mit nach Hamburg zu nehmen. "Ich bin jetzt sehr sicher, dass wir es schaffen", sagte Keeper Oliver Baumann, "schön, dass wir jetzt auch mal auswärts bestehen konnten, das gibt Selbstvertrauen für das Spiel in Hamburg." Der Sportclub muss innerhalb von acht Tagen zweimal auf fremden Plätzen ran.

Nachdem sie unter dem neuen Cheftrainer Christian Streich zu Hause acht Zähler aus vier Spielen geholt hatten, gingen sie erstmals in der Rückserie in der Fremde nicht leer aus und belohnten sich mit einem Punktgewinn. "Es geht aufwärts mit der Mannschaft", stellt Baumann klar. "Wir haben jetzt wieder Tuchfühlung", meinte Johannes Flum . "Außenstehende hatten uns vielleicht schon abgeschrieben, aber wir waren immer überzeugt, dass es für uns noch lange nicht vorbei ist", ergänzte er.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 12.03., 17:55 Uhr
Der HSV korrigiert die Ziele wieder nach unten
HSV-Trainer Thorsten Fink fordert von seinem Team gegen den SC Freiburg mehr Cleverness als zuletzt bei der Niederlage auf Schalke. Denn nach dem jüngsten 1:3 stecken die Hamburger wieder mittendrin im Abstiegskampf. Die Hanseaten kassierten in der Rückrunde bereits 18 Gegentore, ligaweit die meisten. In der Abwehr hapert es, Fink spricht die Probleme konkret an.
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12.03.12
 

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