
| Vorname: | Gonzalo |
| Nachname: | Castro |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Bayer Leverkusen |
| Geboren am: | 11.06.1987 |
Es lief in dieser Spielzeit bislang nicht immer rund bei Leverkusen, vor allem an der Heimpleite gegen Köln am 6. Spieltag hatte Bayer lange zu knabbern. Es war die zweite Niederlage gegen die "Geißböcke" in Folge, nachdem der FC zuvor 14 Jahre und 15 Derbys auf einen Erfolg warten musste. Nun ist die Zeit für die Wiedergutmachung gekommen. "Wir sind selbstbewusst genug, da weiter machen zu wollen, wo wir gegen Augsburg aufgehört haben. Unser Ziel ist es, mit einer sehr, sehr guten Leistung ein logisches Resultat folgen zu lassen", ließ Dutt vor dem rheinischen Duell wissen.
Der Bayer-Coach hat "registriert, dass der FC im Moment extremes Verletzungspech hat". Die Kölner sieht er "vom Spielstil her eher defensiv orientiert". Eren Derdiyok (Tritt in eine Glasscherbe) könnte am Samstag helfen, die Kölner Abwehr zu knacken. "Für 90 Minuten wird es bei ihm noch nicht wieder reichen, aber er ist eine Option für eine Einwechslung", meinte Dutt. Spielen kann auch der zuletzt angeschlagene Gonzalo Castro: "Ich gehe davon aus, dass bei Gonzo bis Samstag alles in Ordnung ist", so Dutt.
„ Dieses Duell mit Köln ist schließlich nicht nur sportlich sehr wichtig, sondern vor allem auch emotional. “ Trainer Robin Dutt
Castro führte die Bayer-Elf in seinem 191. Bundesligaspiel gegen Augsburg erstmals als Spielführer auf den Rasen. "Wenn du mit zwölf Jahren zu einem Bundesligaklub kommst und dann irgendwann mal da Kapitän bist, dann ist das schon eine ganz spezielle Situation", bekennt der 24-Jährige. Castro ließ sich in seiner Funktion als Führungsfigur nach der Partie gegen den FCA nicht lumpen, fand klare Worte zum Verhalten vieler Bayer-Fans ("Das ist nicht tolerierbar!"), die sich seit geraumer Zeit darin gefallen, zu spotten statt zu supporten.
Castro steht dazu, "gerade vor dem Derby. Da müssen wir alle zusammenhalten". Dass die Mannschaft in der Bringschuld ist, verhehlt er nicht: "Die Derbypleiten zuletzt waren heftig. Da hat man auch Verständnis für den Ärger. Aber wir müssen jetzt sehen, dass schleunigst Ruhe in den Laden kommt." Am besten mit einem logischen Dreier.