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10.02.2012, 16:55

Hoffenheim: Vertrag bis 2014

Babbel: "Müssen an einem Strick ziehen"

Nun ist es amtlich: Markus Babbel ist neuer Trainer von 1899 Hoffenheim. Der 39-Jährige wird bei den Kraichgauern bis zum 30. Juni 2014 unterschreiben. Am Freitagmittag stellte sich der Stanislawski-Nachfolger im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Die Zeit bis zu seinem ersten Einsatz ist knapp - auch das neue Tattoo muss da erst mal warten.

Markus Babbel
Vorstellung bei einem "sehr speziellen Verein": Markus Babbel in Hoffenheim.
© Getty ImagesZoomansicht

"Akribische Arbeit", "viele Gespräche" - die Herangehensweise ans neue Amt, die Babbel bei seiner Präsentation in Hoffenheim ankündigte, fiel klassisch aus. "Wichtig ist jetzt erst mal, wieder Erfolgserlebnisse zu bekommen." Ein Saisonziel nannte er nicht. Zunächst wolle er trotz der knappen Zeit vor dem Bremen-Spiel "viele Gespräche" führen. "Ich habe schon ein paar Kandidaten im Auge, mit denen ich etwas ausführlicher sprechen werde."

Am Montag, also schon vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen Greuther Fürth (0:1) am Mittwochabend, sei er kontaktiert worden, verriet Babbel. Am Mittwoch dann führten die Hoffenheimer Vereinsvertreter mit Mäzen Dietmar Hopp (71) und Manager Ernst Tanner (45) an der Spitze Gespräche mit dem Fußball-Lehrer. der nach der Vorrunde von Hertha BSC entlassen worden war - einen Tag nach dem Auswärtsspiel in: Hoffenheim (1:1). Damals hatte ihn Kumpel Stanislawski am Ende der Pressekonferenz ironisch gefragt, ob er denn glaube, bei der Weihnachtsfeier noch im Amt zu sein, was Babbel mit einem scherzhaften "Arschloch" quittierte.

Nun betrat Babbel just an dem Ort die Bundesliga-Bühne wieder, an dem er sie am 17. Dezember verlassen hatte. Mit ähnlichem Personal: In der rund anderthalbstündigen Unterredung am Mittwoch besprachen beide Seiten nicht nur eine Vertragsdauer von zweieinhalb Jahren, sondern auch, dass Babbel seinen Assistenten Rainer Widmayer (44) mit nach Hoffenheim bringt. Schon am kommenden Samstag in Bremen (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) betreuen beide erstmals die Hoffenheimer Mannschaft auf der Trainerbank - obwohl Babbel bis zur PK am Freitag noch nicht einmal seine neuen Schützlinge hatte begrüßen können und auch die Verträge noch nicht unterschrieben sind, wie Tanner bekannte.

In erster Linie müssen wir um die Punkte kämpfen und nicht um die Sympathien.Manager Ernst Tanner über die Pro-Stanislawski-Fans

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Der Manager verteidigte die Entscheidung zum Trainerwechsel, die er mittrage, auch gegenüber den Fans, die sich nach dem Pokal-Aus klar pro Stanislawski geäußert hatten. "In erster Linie müssen wir um die Punkte kämpfen und nicht um die Sympathien", so Tanner, der das "Projekt Stani" aber nicht als "komplett gescheitert" einstufte. Letztlich habe man feststellen müssen, "dass wir in einen Trend gelangt sind, der gefährlich ist". Darauf, dass ihn Stanislawski umkehren würde, wollte man offenbar nicht mehr vertrauen.

Babbel sieht viel Qualität

Mäzen Hopp hatte schon vorab mitteilen lassen: "Ich hoffe, dass der neue Trainer das Ruder wieder herumreißen kann und die Köpfe der Spieler frei kriegt, damit die TSG wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommt." Voraussetzung dafür sei laut Babbel, dass "alle an einem Strick ziehen". Dazu will er den Spielern ("haben sehr viel Qualität") verdeutlichen, "dass sie nicht bei irgendeinem Verein sind, sondern einem sehr speziellen Verein".

Apropos speziell: Ob sich Babbel mit seiner neuen Station - nach Stuttgart, Hertha & Co. - auch das Hoffenheim-Logo als Tattoo zulegt? "Durchaus vorstellbar", meinte Babbel, wenngleich er erst einmal andere Baustellen habe. Am Nachmittag bei seiner ersten Trainingseinheit will er seinem neuen Team die Grundzüge seiner Vorstellung von Fußball näherbringen. Die Zeit drängt bis zum Bremen-Spiel.


Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 10.02., 16:43 Uhr
Ex und Hopp - Markus Babbel und der "spezielle Verein"
Bereits am Montag, also zwei Tage vor der Niederlage der TSG 1899 Hoffenheim im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen die SpVgg Greuther Fürth sei er kontaktiert worden, sagt Markus Babbel. Und nur einen Tag nach der Entlassung von Holger Stanislawski wird der neue Cheftrainer vorgestellt. Bei einem "speziellen Verein", wie Babbel erklärt. Er unterzeichnet einen Vertrag bis 2014 bei den Kraichgauern, die er in ruhigeres Fahrwasser führen soll.
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10.02.12
 

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weitere Infos zu Babbel

Vorname:Markus
Nachname:Babbel
Nation: Deutschland
Verein:FC Luzern

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Vereinsdaten

Vereinsname:TSG Hoffenheim
Gründungsdatum:01.07.1899
Mitglieder:6.100 (01.07.2014)
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:Dietmar-Hopp-Sportpark
Horrenberger Straße 58
74939 Zuzenhausen
Telefon: (0 72 61) 94 93 0
Telefax: (0 72 61) 94 93 102
E-Mail: info@achtzehn99.de
Internet:http://www.achtzehn99.de

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