
Richard Freitag sprang auch im zweiten Wettbewerb in Zakopane (Polen) aufs Podium. Nach dem zweiten Platz am gestrigen Freitag wiederholte der 20-Jährige diese Platzierung am Samstag. Am Ende war nur der Österreicher Gregor Schlierenzauer besser. Anders Bardal aus Norwegen fiel im zweiten Durchgang vom ersten auf den dritten Rang zurück.
Severin Freund erreichte als zweitbester DSV-Athlet Platz fünf und rehabilitierte sich für das enttäuschende Ergebnis am Freitag - dort war Freund als Führender mit einem schwachen zweiten Sprung noch um neun Ränge nach hinten durchgereicht worden.
Maximilian Arndt hat sich den Sieg im Zweierbob geholt. Zusammen mit Anschieber Marko Hübenbecker gewann er in der einzigen Natureisbahn im Weltcup-Zirkus vor dem Schweizer Beat Hefti. "Er hat sich das schon lange verdient. Sein zweiter Lauf war perfekt" lobte Bundestrainer Christoph Langen. Auf den dritten Platz fuhr Manuel Machata. Am Sonntag steht der Wettbewerb im Viererbob an - mit einem optimistischem Arndt: "Der Vierer liegt mir auf der Bahn eigentlich noch mehr."
Andreas Birnbacher hat den Massenstart-Wettbewerb im italienischen Antholz gewonnen. Der 30-Jährige bewies mit seinem Sieg bereits Frühform für die Weltmeisterschaft - ab 1. März in Ruhpolding - und distanzierte im Schlusssprint Anton Shipulin (Russland) und den Weltcup-Führenden Martin Fourcade (Frankreich) auf die Plätze zwei und drei.
Birnbacher leistete sich einen Schießfehler, wie auch die anderen beiden Athleten auf dem Podium, und hatte am Ende die beste Endgeschwindigkeit. "Ich wusste, dass es zum Schlusspurt kommt, deswegen habe ich mir die Kraft bis zum Ende aufgehoben", sagte Birnbacher, der damit den dritten Erfolg in der laufenden Saison feierte nachdem er bereits den ersten Massenstart in Oberhof gewonnen hatte. Florian Graf landete auf dem 15. Platz, Arnd Peiffer kam mit fünf Fehlern als 27. ins Ziel.
Viktoria Rebensburg ist nach den Enttäuschungen der letzten Wochen - drei Nullnummern in den letzten vier Speedrennen - in ihrer Paradedisziplin wieder aufs Podest gefahren. Beim Riesenslalom in Kranjska Gora (Slowenien) belegte die 22-Jährige den dritten Platz. Den Sieg holte sich Tessa Worley aus Frankreich vor der Italienerin Federica Brignone. "Ich bin sehr zufrieden. Die letzten Wochen waren einfach nicht so leicht und deshalb gibt das auf alle Fälle Auftrieb", sagte Rebensburg, die ihre Spitzenposition im Disziplin-Weltcup festigte.
Maria Höfl-Riesch als Sechste, Lena Dürr auf Rang elf und Veronique Hronek auf dem 15. Platz machten das beste Mannschaftsergebnis der DSV-Damen im Riesenslalom seit 15 Monaten perfekt. "Es war ein richtiger Kampf, sehr schwer zu fahren. Deshalb bin ich richtig glücklich über das Ergebnis", kommentierte Höfl-Riesch nach dem Rennen auf der anspruchsvollen Strecke.
Felix Loch gewann den Weltcup der Rodler in Winterberg und feierte damit den fünften Sieg im sechsten Rennen der Saison. Erstaunlich: Die ersten fünf Plätze belegten allesamt Athleten des Deutschen Bob- und Schlittenverbandes. Loch distanzierte die Konkurrenz mit Bestzeiten in beiden Läufen und hatte am Ende über zwei Zehntel Sekunden Vorsprung auf Ralf Palik.
David Möller wurde Dritter vor Andi Langenhan und Andreas Ludwig. In der Gesamtwertung hat Loch bei noch drei ausstehenden Läufen 145 Punkte mehr als der zweitplatzierte Möller. Damit könnte zum ersten Mal nach Georg Hackl 1989/90 ein deutscher Rodler den Gesamtweltcup gewinnen.

Die deutsche Biathlon-Staffel der Damen hat in Antholz den Sieg verpasst. In der Besetzung Franziska Hildebrand, Magdalena Neuner, Miriam Gössner und Tina Bachmann hatte das Quartett am Ende der 4x6 Kilometer 1:15 Minuten Rückstand auf die siegreichen Französinnen. Neuner übergab trotz einer Strafrunde als Zweite an Gössner, die sich diesmal am Schießstand keine Blöße gab.
Lange sah alles nach einem Zweikampf zwischen Schlussläuferin Bachmann und der Französin Dorin Habert - die Entscheidung fiel beim letzten Schießen: Dorin zog sicher durch, während Bachmann Probleme mit der Waffe hatte und sogar in die Strafrunde musste. Am Ende wurde es dennoch eng für Dorin, denn die extrem laufstarke Weißrussin Domracheva kämpfte sich auf wenige Meter heran - doch die Französin rettete den Vorsprung ins Ziel. Deutschland beendete das Rennen auf dem sechsten Platz.
Die deutschen Rodler sind weiter in der Erfolgsspur. Beim Weltcup in Winterberg waren die deutschen Doppelsitzer mit Tobias Wendl und Tobias Arlt am Ende wieder auf der höchsten Stufe des Siegertreppchens zu finden.
Mit einem Rückstand von 0,177 Sekunden sicherten sich Oberstolz/Gruber aus Italien Platz zwei vor den Österreichern Linger/Linger (+0,293 Sekunden). Eggert/Benecken fuhren als zweitbestes deutsches Duo auf den vierten Rang. In der Gesamtwertung eroberten Wendl/Arlt damit die Führung.
Welches Paar soll bei der EURO die Innenverteidigung bilden?(47694 Teilnehmer)
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