
| Vorname: | Tomas |
| Nachname: | Pekhart |
| Nation: | Tschechien |
| Verein: | 1. FC Nürnberg |
| Geboren am: | 26.05.1989 |
Am Samstag erreicht der 1. FC Nürnberg als 13. Verein den Meilenstein der 1000. Bundesligapartie. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, baut Trainer Dieter Hecking auf Pekhart, der im Hinspiel die Hertha aus der Aufstiegseuphorie riss. Mit einem Tor begann für den Tschechen im August das Abenteuer Bundesliga, mit einem Liga-Treffer hat er sich in die Winterpause verabschiedet. Dazwischen gab es für den Club-Stürmer aber viel Leerlauf.
Und für den FCN ein Kardinalproblem: Die Hecking-Elf schießt zu wenig Tore. 17 Treffer sind die drittwenigsten der Liga. Elf verschiedene Torschützen sind okay, belegen aber, dass niemand konstant trifft. Auch Pekhart - mit vier Treffern noch der beste Nürnberger - nicht, der aber auch zu selten in Position gebracht wird.
Das sieht auch Trainer Dieter Hecking so, der allerdings auch deutliche Kritik an der Vorbereitung des Angreifers übt: "Das war nicht das Gelbe vom Ei. Tomas hat Potenzial, muss aber an sich arbeiten. Und wir müssen ihn noch besser ins Spiel einbinden." In der Tat hinterließ der Stürmer im Trainingslager in Belek nicht den besten Eindruck, in den drei Testspielen blieb er ohne eigenen Torjubel. "Ich war müde, habe nicht so gut gespielt. Aber jetzt fühle ich mich gut und bin bereit für den Start", sagt Pekhart.
Und bereit für Hertha. An den Traumeinstand "erinnere ich mich sehr gerne. Natürlich wäre es toll, wenn es wieder so laufen würde", meint Pekhart, der in der Hinrunde in vielen Partien die für einen Stürmer nötige Zielstrebigkeit vermissen ließ und sich zudem unnötig viele Stockfehler und Ballverluste leistete. "Ich kann besser spielen, hatte aber auch Pech mit drei oder vier Pfostentreffern", blickt er zurück. Und will nun beim Jubiläumsspiel als Hertha-Spielverderber durchstarten.