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16.12.2011, 18:55

Gericht gibt ehemaligem Spielerberater recht

Franck Ribery muss Millionen zahlen

Franck Ribery steht mächtig Ärger ins Haus - und zwar finanzieller Art. Der Franzose in Diensten von Bayern München muss seinem ehemaligen Agenten Bruno Heiderscheid insgesamt 2.665.840 Euro plus Zinsen bezahlen. Dies legte am Freitag die 17. Zivilkammer des Bezirksgerichts in Luxemburg in erster Instanz fest. Es könnte sogar noch viel teurer werden für den Franzosen.

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Franck Ribery
Muss ganz tief in die Tasche greifen: Franck Ribery vom FC Bayern München.
© imago Zoomansicht

Das Gericht befand, dass Ribery dem Luxemburger Spielervermittler zustehende Provisionszahlungen nicht geleistet habe, die ihm für den Wechsel 2005 von Galatasaray Istanbul zu Olympique Marseille zugestanden hätten. Heiderscheid hatte von 2005 bis 2007 das Amt des Beraters von Ribery inne.

Doch damit nicht genug: In einer zweiten Sache will Heiderscheid noch einmal rund 3,5 Millionen von Ribery einklagen. Diese Summe will er für den Wechsel Riberys im Sommer 2007 von Marseille zu Bayern München einstreichen. Allerdings hatte Ribery wenige Wochen zuvor die Zusammenarbeit mit Heiderscheid beendet.

"Ich bin zufrieden, denn ich bin gegen Personen vorgegangen, die sich gegen das Gesetz gestellt haben", erklärte Heiderscheid in einer ersten Erklärung. Ob Riberys Anwälte gegen das Urteil in Berufung gehen, stand zunächst noch nicht fest. Heiderscheid hatte schon einmal vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen Ribery geklagt. Er verlor den Prozess aber im April 2008.

16.12.11
 
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weitere Infos zu Ribery

Vorname:Franck
Nachname:Ribery
Nation: Frankreich
Verein:Bayern München
Geboren am:07.04.1983

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