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26.11.2011, 20:08

Augsburg: Rettig muss überlegen

"Mehr als drei Punkte" für den FCA

Unter der Woche war in Augsburg ordentlich was los. Präsident Walter Seinsch rügte ganz offen die Transferpolitik und Manager Andreas Rettig räumte Fehler. Die Geschlossenheit drohte bei den Schwaben zu kippen. Vielleicht war die ganze Unruhe ganz gut. Die Leistungen stimmte in den letzten Spielen schon und gegen den VfL Wolfsburg platzte der Knoten. Im siebten Anlauf feierte der FCA den ersten Heimsieg in der Bundesliga.

Party Teil I: Der FC Augsburg feiert seinen ersten Bundesliga-Heimsieg der Vereinshistorie.
Party Teil I: Der FC Augsburg feiert seinen ersten Bundesliga-Heimsieg der Vereinshistorie.
© imago

Das 2:0 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg war nicht nur der erste Heimsieg für den Neuling, es war ein Nachweis der Bundesliga-Tauglichkeit. "Wir nehmen hier mehr als die drei Punkte mit. Das war ganz wichtig für den Kopf", sagte Rettig. Augsburg bleibt mit elf Punkten zwar am Tabellenende, aber die anderen Teams bleiben durch die drei Punkte in Schlagdistanz.

Spielern, Fans und Trainer war die Erleichterung anzumerken. "Die Mannschaft hat so viele Rückschläge gehabt, sich aber nicht fallen lassen", lobte Trainer Jos Luhukay, der zudem den Zuschauern eine großen Anteil zuschrieb: "Sie haben die Mannschaft fast nicht mehr vom Platz gelassen. Der Zusammenhalt macht uns stark, die Atmosphäre stimuliert".

Der FCA wusste, um was es geht und hat eine kämpferisch tolle Leistung gebracht. Wir haben den Kampf nicht angenommen und folgerichtig und völlig verdient verloren.Wolfsburgs Coach Felix Magath

Die Partie stand lange auf Messers Schneide. Den Führungstreffer erzielte Daniel Brinkmann (65.). Und erst in der Nachspielzeit wischte Edmond Kapllani die letzten Zweifel am Sieg beiseite (90.+4). Die Aussagen der Spieler wichen nach der Partie kaum voneinander ab. "Uns fällt ein riesiger Stein vom Herzen, wir haben es uns redlich verdient", sagte Verteidiger Dominik Reinhardt. "Es war eminent wichtig, dass wir den Anschluss gehalten haben", ergänzte Sascha Mölders, der seit 1161 Minuten auf ein Tor wartet.

Zukunft von Rettig ist ungewiss

Der Verein demonstrierte nach dem Erfolg wieder Geschlossenheit, die trotz einiger Misstöne zwischen Präsident Seinsch und Manager Rettig auch für die Führungsetage gilt. "Die Unruhe war etwas unglücklich, aber ich weiß, dass es keine zwischenmenschlichen Probleme gibt", sagte zumindest Luhukay. Auch Rettig betonte noch einmal sein "Höchstmaß an Jobzufriedenheit". Aber erst im Januar wird sich klären, ob der Manager auch in der neuen Saison in Augsburg bleibt. Rettig: "Nach sechs Jahren ist es mir gestattet, diese Zeit zu nehmen."

 
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