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24.11.2011, 11:41

Stuttgart: Labbadia sieht noch Entwicklungspotenzial

Harnik: Die nächste Choreografie steht bereits

Zuletzt war es der Thor-Jubel: In Anlehnung an den germanischen Gott packte Martin Harnik nach seinen beiden Treffern gegen Augsburg (2:1) jeweils den imaginären Hammer aus. Schon vor Wochen in Freiburg (Doppelpack zum 2:1) hatte er sich, die Hose bis unter die Achseln gezogen, eine besondere Choreografie einfallen lassen. Die Sache von VfB-Trainer Bruno Labbadia ist das nicht - auch sportlich sieht er bei seinem Torjäger noch Steigerungspotenzial.

Martin Harnik jubelt gegen den FC Augsburg
Göttlicher Jubel: Martin Harnik feiert gegen den Augsburg auf seine Weise.
© Getty ImagesZoomansicht

"Ich war eher ein Jubler der anderen Art", kommentiert Labbadia Harniks Einlagen, die sich dieser regelmäßig mit Teamkollege Timo Gebhart ausdenkt. "Aber von mir aus kann Martin jubeln wie er will, solange er Tore für uns schießt." Das wiederum findet Harnik, mit sechs Toren aus 13 Spielen aktuell bester Stuttgarter Schütze vor Cacau (vier Tore), "letztlich nicht wichtig": "Viel wichtiger ist, dass wir eine viel bessere Hinrunde spielen als im Vorjahr."

Die war zwar auch kaum zu unterbieten (zwölf Punkte und elf Niederlagen zur Saisonhalbzeit), trotzdem ist man im "Ländle" glücklich, den Hinrunden-Fluch der vergangenen Jahre gebrochen zu haben. Die 21 Punkte, die man derzeit auf dem Konto hat, sind zehn mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2010/11 und neun mehr als zum letzten Jahreswechsel.

Es waren damals Harniks erste Monate im VfB-Dress, im Juli 2010 wechselte er vom Zweitligisten Düsseldorf nach Stuttgart - als Stürmer; beim VfB nun hat er seinen Stammplatz längst im rechten offensiven Mittelfeld gefunden. "Ich habe mich richtig eingelebt auf dieser Position", sagt der mit einem Vertrag bis 2013 ausgestattete Österreicher, "mittlerweile spiele ich auch in der Nationalelf im Mittelfeld. Wenn ich wieder in den Sturm rücken würde, müsste ich mich komplett umstellen."

Sein Weg geht nach oben - die Frage ist nur wie weit.Bruno Labbadia über Martin Harnik

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Dazu wird es aber nicht kommen. Labbadia sagt: "Martin setzt die Aufgaben, die wir ihm stellen, gut um." Er habe "eine klare Entwicklung" hinter sich. Aber, auch das betont der Coach und Ex-Torjäger: "Es gibt noch genügend Dinge, die er verbessern kann." Sauberer und konstanter im Passspiel könne er werden, "dazu ist er ein kleines Schlitzohr. Sein Weg geht nach oben - die Frage ist nur wie weit."

Am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) tritt Harnik mit dem VfB bei Werder Bremen an, seinem Ex-Klub, bei dem er sich von 2007 bis 2009 die ersten Sporen in der Bundesliga verdiente (17 Spiele, ein Tor). "Wir müssen unser Spiel durchbringen, dann nehmen wir auch am Sonntag etwas mit", glaubt er. Das siebte Harnik-Tor der Saison würde ebenfalls helfen - die nächste Jubel-Choreografie steht jedenfalls schon.

24.11.11
 
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weitere Infos zu Harnik

Vorname:Martin
Nachname:Harnik
Nation: Österreich
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:10.06.1987

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