
| Vorname: | Jürgen |
| Nachname: | Klopp |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Borussia Dortmund |
Der Nationalspieler zog sich die schwere Verletzung nach gut 20 Spielminuten bei einem Zusammenprall mit Arsenal-Spieler Thomas Vermaelen zu. Nach Aussagen von Trainer Jürgen Klopp war der 22-Jährige "nicht transportfähig", weil sein Kiefer "an beiden seitlichen Aufhängungen" gebrochen ist. Noch in der Nacht in London wurden Bender in einer dreistündigen Operation zwei Platten eingesetzt, die den Kiefer stabilisieren sollen. Wie lange der Mittelfeldspieler ausfallen wird, steht noch nicht fest. Aber in diesem Jahr wird er sicher nicht mehr spielen können.
Bender wird nach Vereinsangaben am Freitag gemeinsam mit BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun zurück nach Dortmund fliegen. Klopp sagte nach einem Telefonat mit seinem Spieler, dass es Bender den Umständen entsprechend gut gehe. Eine zusätzlich im Krankenhaus diagnostizierte Knieblessur bei Bender sei eher leichterer Natur, teilte Klopp mit.
Nicht ganz so schlimm erwischte es Mario Götze, der ebenfalls früh ausgewechselt werden musste. Nach Angaben von BVB-Manager Michael Zorc erlitt er einen Pferdekuss, als er mit Alexandre Song zusammenstieß. Ob er beim Derby am Samstag gegen Schalke spielen kann, ist noch fraglich. "Die Chance, dass er spielt, ist da", so Klopp am Donnerstag.
Vor dem Spiel bei Arsenal hatte Zorc unmissverständlich erklärt, dass ein Verkauf Götzes nicht in Frage käme. "Mich wundert es schon, mit welcher Ignoranz große Teile der Medien mit diesem Thema umgehen. Alle relevanten Leute bei diesem Thema - das sind der Spieler, die Familie und der Beraters des Spielers und nicht zuletzt wir als Verein - haben klar gesagt: Es wird keinen Wechsel von Mario Götze geben", so Zorc bei Sky. "Im Fußball gibt es zwar nie 100 Prozent, aber ich sage zu 99 + X Prozent wird Mario Götze in der nächsten Saison bei Borussia Dortmund spielen. Jetzt kann man das Thema in eine dicke Kiste tun, und zwar solange bis Spinngewebe drauf gewachsen ist", betonte der BVB-Manager.
Nach dem Spiel bekräftigte Arsenals Teammanager Arsène Wenger das Interesse der Gunners an Götze. Er sei ein Zukunftsspieler. Es sei kein Zufall, dass viele Klubs Interesse hätten, sagte Wenger, der bei Sat1 auf die Frage, ob auch Arsenal interessiert sei, "Ja, wir auch" antwortete.
Um das Aus in der Champions League zu verhindern, braucht Borussia Dortmund einen hohen Sieg über Olympique Marseille. Die Borussia ist nur weiter, wenn sie Marseille mit mindestens vier Toren Unterschied schlägt und Piräus gegen Arsenal verliert. Sollte Piräus gegen Arsenal unentschieden spielen, muss der BVB sogar mit fünf Treffern Unterschied gewinnen. Sollte Piräus Arsenal besiegen, ist Dortmund aus der Königsklasse in jedem Fall ausgeschieden.