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20.10.2011, 14:40

Wolfsburg: Wiedersehen mit Fink

Trotz Wald-Tempoläufen: Magath lobt die Atmosphäre

Es ist eben doch mehr als ein Image: Felix Magath hat sich unter der Woche einmal mehr als "Quälix" präsentiert - Laktattests und ein extremes Sprinttraining standen in Wolfsburg auf dem Programm. Das Ziel bleibt schließlich ambitioniert, nach Europa soll es gehen! Vor dem Nordduell beim HSV (Samstag, 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker online) sieht Magath viele Fortschritte, auch taktisch scheint er eine Lösung gefunden zu haben - ohne Aliaksandr Hleb.

Felix Magath (VfL Wolfsburg)
Geht gerne ans Limit: Trainer-Manager Felix Magath.
© imagoZoomansicht

Bis auf Alexander Madlung (Muskelfaserriss) konnten in dieser Woche wieder alle "Wölfe" am Training teilnehmen, durchweg zufrieden war Magath trotzdem nicht: Am Dienstag ließ er eine Gruppe (u. a. Chris, Helmes, Kyrgiakos, Lakic, Russ, Salihamidzic) erneut zu einem Laktattest antreten, weil viele Akteure noch immer Probleme haben, sich an die Trainingsintensität unter Magath zu gewöhnen.

Allerdings ist die auch durchaus gewöhnungsbedürftig, es geht an die Grenzen. Ein Beispiel: Vor kurzem sah jeder Beobachter, wie der Trainer seine Truppe bei einem 75-minütigen Sprinttraining über den Trainingsplatz scheuchte. Doch das war noch nicht alles. Anschließend musste die Mannschaft noch achtmal 1500 Meter durch den Wald laufen - so schnell wie möglich. Das macht erst einmal müde, soll aber, so argumentiert Magath, langfristig helfen.

Man bemerkt Veränderungen im Vergleich zum Saisonbeginn. Das macht mich optimistisch.Felix Magath

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Auf die Stimmung in der Mannschaft habe das "Kondition-Bolzen" ohnehin keinen Einfluss, beteuert der Meistercoach von 2009: "Das Engagement in den letzten beiden Tagen zeigt mir, dass die Truppe gut drauf ist, deswegen bin ich sehr zufrieden", wird Magath auf der VfL-Website zitiert. "Die Atmosphäre stimmt, und man bemerkt Veränderungen im Vergleich zum Saisonbeginn. Genau das macht mich optimistisch."

Auf dem Platz ist dafür auch das neue System verantwortlich, seit drei Spielen hat Magath das Experimentieren aufgegeben und sich auf ein 4-2-3-1 festgelegt. "Das funktioniert", glaubt Stürmer Mario Mandzukic, der ein wenig zurückgezogen spielt. Auch ohne Kreativkraft Aliaksandr Hleb, der gegen den HSV mit seinem Debüt liebäugelt, klappte das Spiel nach vorne besser. Mandzukic: "Das müssen wir jetzt auch in Hamburg zeigen."

Magath und Fink - man kennt sich

Dort wartet eine unangenehme Aufgabe, Thorsten Fink feiert sein Debüt und erschwert damit für die Wolfsburger die Vorbereitung. Auch wenn Magath Fink gut kennt: "Wir haben erst vor kurzer Zeit bei der UEFA-Trainertagung nebeneinander gesessen. Außerdem kenne ich ihn aus meiner Zeit bei Bayern. Als ich damals gekommen bin, ist er gerade in die zweite Mannschaft herunter gerückt." Er ist sich sicher: "Er wird auch seinen Weg beim HSV gehen - aber hoffentlich noch nicht am Samstag."

20.10.11
 
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weitere Infos zu Magath

Vorname:Felix
Nachname:Magath
Nation: Deutschland
Verein:VfL Wolfsburg

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