
| Vorname: | Sebastian |
| Nachname: | Rudy |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | 1899 Hoffenheim |
| Geboren am: | 28.02.1990 |
"Sie haben ihren Weg damals so gewählt", sagt Bobic, will nicht nachkarten. Rudy (21, 2010, 4 Millionen Euro) ist aktuell bis 2014 an Hoffenheim gebunden, Beck (24, 2008, 3,3 Millionen Euro) aber nur bis 2012. Ein Blick auf den VfB-Kader könnte Zusammenhänge herstellen: Auch Khalid Boulahrouz (29) und Stefano Celozzi (22), Stuttgarts Rechtsverteidiger-Duo, besitzen nur Arbeitsverträge bis zum Sommer. "Die Tür nach Stuttgart ist offen", sagt Bobic. Doch - wie aus Hoffenheim verlautet - soll Andreas Beck noch in dieser Woche seinen Vertrag bis 2014 verlängern. Dann wäre dieses Thema erledigt. "Mein Stand ist: Wir sind uns einig. Und ich finde die Gespräche sehr positiv und gut. Es ist ja Blödsinn etwas zu vermelden, was noch nicht passiert ist. Wir sind kurz davor, den Vertrag zu verlängern. Es kann durchaus sein, dass in den nächsten Tagen noch etwas passiert", sagte 1899-Coach Holger Stanislawski.
Während Rudy und Beck zu den Leistungsträgern gehören, muss sich Schipplock, der im Sommer ablösefrei von den Schwaben kam, noch beweisen. Zuletzt trumpfte er aber im Regionalligateam auf und erzielte beim 8:0 gegen Pfullendorf fünf Treffer. Neben Schipplock drängt aber auch Ibisevic wieder ins Team. Ein Muskelbündelriss im Oberschenkel hatte Ibisevic seit Anfang August außer Gefecht gesetzt. Doch passen die beiden ins System? Stanislawski hat ein Spielsystem etabliert, in dem ein klassischer Mittelstürmer gar nicht vorkommt.
Zumeist vier Offensive lässt der Coach rotieren. "Alle vier müssen in der Lage sein, alle vier Positionen zu spielen", sagt Stanislawski. Das bedeutet, dass auch Ibisevic, der seine Stärken eindeutig im Strafraum hat, hin und wieder auf die Flügel weichen müsste. Nicht gerade die Rolle, die einem Vollstrecker wie ihm behagt. Ähnliches gilt für Schipplock (22). "Das sind zentrale Spitzen, die auch nur so ausgebildet wurden, aber wir verlangen etwas anderes", erklärt der Trainer. Die Ausrichtung umstellen will er nicht, schließlich hätten beide in der Vorbereitung das neue System geübt. Offen lässt Stanislawski, ob er Ibisevic sein Saisondebüt für Hoffenheim verschafft. "Ich fühle mich superfit", sagt jedenfalls der Bosnier, "ich will mich dem Trainer aufdrängen." Schipplock hingegen, im Sommer aus Stuttgart gekommen, hat einen weiteren Antrieb. "Gegen meinen Ex-Verein bin ich natürlich extra motiviert."