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21.07.2011, 09:48

Kaiserslautern: Der Kapitän strebt in die Startelf zurück

Amedick: "Ich will hier wieder auf den Platz kommen"

Martin Amedick (28) ist Kapitän des letztjährigen Überraschungs-Siebten 1. FC Kaiserslautern, war zuletzt aber nur zweite Wahl bei der Besetzung der Innenverteidigung. Jetzt drängt der Abwehrchef, der in der vergangenen Saison seinen Vertrag bis 2014 verlängert hat, ins Team zurück.

Kapitän, zuletzt aber nur Ergänzungsspieler: Martin Amedick will beim 1. FCK wieder in die Startelf.
Kapitän, zuletzt aber nur Ergänzungsspieler: Martin Amedick will beim 1. FCK wieder in die Startelf.
© imagoZoomansicht

kicker: Eine neue Saison steht bevor. Auch ein Neuanfang für Sie?

Martin Amedick: Das kann man so bezeichnen. Ich habe meinen Akku aufgeladen, gebe Gas und habe Spaß dabei. Der Rest kommt von alleine. Bei drei guten Innenverteidigern mit Rodnei, Abel und Amedick muss der Trainer irgendwann eine Entscheidung treffen.

kicker: Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf ein Comeback in der Startelf ein?

Amedick: Die muss ich nicht einschätzen. Statt mir Gedanken zu machen, werde ich es halten wie bisher: Gas geben, auf dem Trainingsplatz präsent sein. Viel sprechen, viel organisieren.

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kicker: Sie waren gesetzt, nach dem 0:3 in Hannover ab dem 24. Spieltag aber draußen. Konnten Sie die Entscheidung nachvollziehen?

Amedick: Das ist gelaufen. Für einen Fußballer ist es eine harte Zeit, wenn er nicht auf dem Platz steht. Dann muss man eben ein paar Prozentpunkte mehr drauflegen, um wieder dorthin zu kommen. Das gehe ich gerade an.

kicker: War es richtig, während der für Sie harten Zeit zu schweigen?

Amedick: Im Saisonendspurt irgendetwas verlauten zu lassen, wäre nicht sinnvoll gewesen. Wir sind Siebter geworden. Alles ist also aufgegangen.

kicker: Sie hatten Ihren Vertrag im Oktober bis 2014 verlängert. Haben Sie die Entscheidung bereut?

Ich werde mich bestimmt nicht verstecken und sagen, hier läuft es nicht mehr.FCK-Kapitän Martin Amedick

Amedick: Das war für mich von Vereinsseite aus ein Zeichen für Vertrauen. Aber auch von mir Vertrauen gegenüber dem Verein, dem Umfeld und dem Team. Zu einem Zeitpunkt, als wir gerade sieben Punkte hatten. Ich unterschrieb für beide Ligen, ohne Ausstiegsklausel. Dazu stehe ich noch heute. Für mich ist es weiter das Ziel, mich mit dem FCK in der Bundesliga zu etablieren. Ich bin keiner, der, wenn es mal schwierig wird, alles über Bord wirft. Ich will hier wieder auf den Platz kommen! Ich werde mich bestimmt nicht verstecken und sagen, hier läuft es nicht mehr.

kicker: Trainer Marco Kurz erklärte, Sie hätten als Ersatzspieler nie an Stellenwert verloren. Haben Sie das auch so empfunden?

Amedick: Die einzige Veränderung für mich war, dass ich nicht gespielt habe. Als Fußballer willst du spielen, vor allem ein Teil der Mannschaft auf dem Platz sein.

kicker: Was Sie zuletzt nicht waren.

Amedick: Trotzdem gab es keinen Mitspieler, der sagte, ich höre nicht mehr auf dich, weil du auf der Bank sitzt. Das liegt aber an unserem Miteinander. Unsere Gruppe ist, das zeigt der siebte Platz, sehr intakt.

Tabellenrechner Bundesliga


kicker: Bleiben Sie Kapitän?

Amedick: In den bisherigen Tests trugen abwechselnd Mathias Abel und ich die Kapitänsbinde. Wie der Trainer entscheidet, wird man sehen.

Interview: Uli Gerke

21.07.11
 
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weitere Infos zu Kurz

Vorname:Marco
Nachname:Kurz
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Kaiserslautern

weitere Infos zu Amedick

Vorname:Martin
Nachname:Amedick
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:06.09.1982

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Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Kaiserslautern
Gründungsdatum:02.06.1900
Mitglieder:16.200 (Stand 30.06.2011)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Fritz-Walter-Straße 1
67663 Kaiserslautern
Telefon: 0 18 05 - 31 88 00
Telefax: (06 31) 31 88 29 0
Internet:http://www.fck.de

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