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24.08.2010, 12:57

Dortmund: Kagawa beim Liga-Debüt ein Lichtblick

Neues Gefühl für Klopp: Start-Niederlage mit dem BVB

Dämpfer? Gab es im Sommer 2010 kaum für den BVB. Wie auf Schienen absolvierte der Vorjahres-Fünfte seine Vorbereitung ohne Niederlage, bezwang sogar Manchester City, entledigte sich der Aufgaben in DFB-Pokal und Europa- League-Qualifikation mit Bravour. Den Liga-Auftakt aber setzte die junge Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp (43) in den Sand.

Jürgen Klopp
Kritischer Blick: Jürgen Klopp konnte mit dem Saisonstart seiner Dortmunder gegen Leverkusen nicht zufrieden sein.
© imagoZoomansicht

Startete der BVB in den beiden vergangenen Jahren jeweils mit einem Sieg (2008 beim Klopp-Debüt mit einem 3:2 in Leverkusen, im Vorjahr gab es ein 1:0 gegen Köln), so sorgte nun die in dieser Form kaum erwartete Pleite gegen Bayer für lange Gesichter. "Viele ungewohnte Fehlpässe, wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen", bemängelte Sportdirektor Michael Zorc. Und Sebastian Kehl, dessen regulärer Treffer zum 1:1 nicht gegeben wurde, ergänzte: "Wir haben uns bei den Gegentoren blöd angestellt und bei langen Bällen nicht gut gestanden. Leverkusen war insgesamt die bessere Mannschaft."

Praktisch einziger Lichtblick beim Gastgeber: Neuling Shinji Kagawa (21), der unbekümmert und frech aufspielte und seine starke Form aus der Vorbereitung auch bei seinem Liga-Einstand bestätigte. Weil der Japaner so auftrumpft, zuletzt gegen Burghausen (ein Assist) und Quarabag (zwei Tore) glänzte, steht er dem teuersten Sommereinkauf, Robert Lewandowski (21), im Weg. Polens Torschützenkönig (18 Treffer), der verpflichtet wurde, "um mit und für Lucas Barrios" (Zorc) zu spielen, macht eine neue Erfahrung in seiner Karriere: Er sitzt draußen, kam gegen Leverkusen erst nach gut einer Stunde für Sebastian Kehl und blieb bei seinem Bundesliga-Debüt unauffällig.

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Wie Lewandowski mit seiner Rolle umgeht? "Robert ist nicht in höchstem Maße glücklich darüber", sagt Zorc, "aber das erwarte ich auch." Lewandowski muss mehr zeigen als bisher und die ungewohnte Position (als "abkippender" Stürmer im 4-2-3-1, an dem Klopp trotz Rückstands und personeller Umbesetzungen festhielt) besser annehmen. So lange und intensiv wie an keinem anderen Transfer der letzten Jahre arbeitete der BVB, um Lewandowski für 4,5 Millionen Euro von Lech Posen loszueisen - und nun ist der Offensivmann erst mal Joker. Zorc dazu: "Der eine akklimatisiert sich schnell, beim anderen dauert es länger."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (51) verweist darauf, dass auch Barrios im vorigen Jahr drei Monate bis zum ersten Tor benötigte. Watzke nimmt ganz bewusst den Druck von Lewandowski: "Robert hat ein Jahr Zeit, sich zu akklimatisieren."

 
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weitere Infos zu Klopp

Vorname:Jürgen
Nachname:Klopp
Nation: Deutschland
Verein:FC Liverpool


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