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08.05.2010, 17:33

Meister Bayern siegt in Berlin - Werder Dritter

96 gerettet! Bochum muss runter, Club in die Relegation

Der FC Bayern kann nun auch offiziell die 22. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte feiern. Der Rekordchampion löste auch die letzte Aufgabe dieser Spielzeit beim Absteiger Hertha und verweist Schalke auf Rang zwei. In die Champions-League-Qualifikation geht Werder. Leverkusen, Dortmund und der VfB starten in der Europa League. Zweiter Absteiger ist der VfL Bochum, Nürnberg muss in die Relegation gegen Augsburg, Hannover jubelt über den Klassenerhalt.

Im Mittelpunkt: Trainer Louis van Gaal und die Meisterschale
Teil eins auf dem Weg zum Triple? Louis van Gaal und die Bayern sind deutscher Meister.
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Seit kurz vor halb Sechs steht der neue deutsche Meister fest. Dass es Bayern München werden würde, war allen klar. Die Elf von Louis van Gaal wischte letzte theoretische Zweifel am 22. Liga-Titelgewinn vom Tisch. Beim Absteiger Hertha BSC trafen - unter den Augen von José Mourinho, Trainer von Bayern Münchens Gegner Inter Mailand im Champions-League-Finale - Olic und Robben (2) beim zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ramos zum 3:1-Sieg.

Fotostrecke zur Meisterfeier in Berlin
Bayerns 22. Triumph!
Bayern-Kapitän Mark van Bommel präsentiert die Schale. Als erster Niederländer in der Bundesliga!
Der jubelnde Holländer

Bayern-Kapitän Mark van Bommel präsentiert die Schale. Als erster Niederländer in der Bundesliga!
© picture alliance

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Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball übergab im Anschluss die Salatschüssel an Kapitän Mark van Bommel. Der würde auch noch gerne den DFB-Pokal und die Champions-League-Trophäe stemmen, am 15. Mai erneut in Berlin gegen Werder Bremen bzw. am 22. Mai in Madrid gegen Inter haben die Bayern die Chance, diese Spielzeit zu einer perfekten zu machen und mit dem Triple zu krönen. Die Hertha, im Vorjahr noch lange Zeit mit Titelchancen, muss nach der zehnten Heimniederlage (!) den fünften Abstieg quittieren.

Bremen gewinnt Fernduell mit Bayer

Claudio Pizarro erzielte sein 133. Bundesliga-Tor
Eins für die Geschichtsbücher: Claudio Pizarro erzielte sein 133. Ligator.
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Werder Bremen hat sich nach vorübergehender Schwächephase dank entschlossener Tempoerhöhung in der Rückrunde den dritten Rang gesichert, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigt. Zum sechsten Mal in der Ära Schaaf kann der SVW die Königsklasse erreichen. Mit einem 1:1 im Nordduell gegen den Hamburger SV endete die Saison. Pizarro traf per Hacke zur Führung und markierte sein 133. Bundesliga-Tor - er zieht damit gleich mit Giovane Elber als treffsicherster Legionär der Liga-Geschichte. Ruud van Nistelrooy glich noch aus. Ein versöhnlicher Abschied nach verkorkster Saison? Wohl kaum, der Bundesliga-Dino schließt als Siebter ab und verpasst die Europa League. Das Finale in dieser Saison im eigenen Stadion bestreiten Atletico Madrid und der FC Fulham.

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Bayer Leverkusen konnte Werder nicht mehr abfangen. Die Werkself kam in Mönchengladbach nicht über ein 1:1 hinaus. Helmes' Tor glich Abwehrrecke Brouwers mit seinem achten Saisontor aus. Platz vier bringt Bayer, dessen Trainer Jupp Heynckes am Sonntag den 65. Geburstag feiert, das Europa-League-Ticket.

Stuttgart besteht in Hoffenheim

Dieses Ticket geht nach furioser Rückrunde auch an den VfB Stuttgart, der im baden-württembergischen Duell bei 1899 Hoffenheim bestehen konnte. Cacau nach sehenswerten Konter und der Ex-Stuttgarter Vukcevic erzielten beim Abschied von Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann die Treffer in Sinsheim. Die Schwaben sind mit zwölf Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen das Topteam der Rückrunde noch vor den Bayern - dank Trainer Christian Gross.

Hannovers finaler Schwung reicht zum Klassenerhalt

Hannover 96 gewinnt in Bochum
Alles in Butter: Hannover 96 sichert sich in Bochum ein weiteres Jahr Erste Liga.
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Bochum und Nürnberg ging im Saisonendspurt der Sprit aus. Und so reichte Hannover 96 ein schwungvolles Finale, um die Liga nach dieser so unglücklich verlaufenen Saison noch zu halten. Die Elf von Trainer Mirko Slomka nahm den Elan und das Selbstvertrauen aus dem 6:1 gegen Gladbach mit nach Bochum und stellte unterstützt von einigen Tausend Anhängern vor der Pause durch Tore von Bruggink, Hanke und Pinto bereits die Weichen. Der VfL, bei dem der Trainerwechsel Herrlich/Wosz wirkungslos verpuffte, fand zu keiner Zeit Mittel, um die schwächste Abwehr der Liga zu überwinden. Die einst "Unabsteigbaren" müssen nun zum sechsten Mal den Gang in Liga zwei antreten. Einige "Fans" wollten den Niedergang so nicht hinnehmen, stürmten das Spielfeld und attackierten Bochumer Ordner und Spieler.

Fotostrecke
BL, 34. Spieltag
Olic lässt sich feiern.
Meisterfreuden

Drei, die tragende Rollen spielten bei der erfolgreichen Saison der Münchner, freuten sich auch über den Sieg in Berlin meisterlich: Ivica Olic, Arjen Robben und Mark van Bommel.
© imago

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Dem 1. FC Nürnberg droht nach wie vor der achte Abstieg und damit der alleinige Rekord. Denn durch den 96-Dreier sind die Franken Drittletzter und treffen am 13. (H) und 16. Mai (A) auf den FC Augsburg. Nach vier Niederlagen in Reihe lief es gegen ersatzgeschwächte "Geißböcke" (in der Startelf ohne Mohamad, Podolski und Novakovic) wieder nicht flüssig. Immerhin traf Ottl per Freistoß in der 88. Minute zum sicherlich Moral stärkenden 1:0-Heimsieg.


Einfach nur Bundesliga-Fußball genießen, einen Spieltag vor Schluss gerettet sein - das hätten sich die Anhänger des SC Freiburg vor einigen Wochen sicher nicht träumen lassen. Doch das abschließende Heimspiel gegen Borussia Dortmund hatte tatsächlich nur noch statistischen Wert. Die Breisgauer siegten gegen anfangs überlegene Westfalen mit 3:1. Barrios erzielte sein 19. Saisontor, Idrissou glich aus, Joker Cissé traf per Doppelpack zum Dreier. Als Tabellenfünfter muss die Klopp-Elf eine Qualifikationsrunde in der Europa League überstehen.

Neuer pariert Karhan-Elfmeter

Auch der FSV Mainz 05 konnte sich gegen Vizemeister Schalke 04 auf ein unbeschwertes Fußballfest freuen. Mit Thomas Tuchel, der unter der Woche seinen Vertrag bis 2013 verlängerte, holten die Rheinhessen im Jahr nach dem Aufstieg beeindruckende 47 Punkte. Zwei mehr hätten es sein können, doch Karhan scheiterte vom Elfmeterpunkt an Nationalkeeper Neuer (74.). S04 zieht in die Champions League ein, bleibt abzuwarten, wie Felix Magath das Team für die Königsklasse nach den Transfers von Hoogland, Metzelder und Jendrisek weiter umbaut. Kuranyi gilt als Wechselkandidat, der Ex-Herthaner Pantelic steht auf der Wunschliste.

Kießling bleibt Platz zwei
Torjägerkanone geht an Dzeko
Edin Dzeko (re.) gegen Nicola Petkovic
Durchgesetzt!

Auch im letzten Spiel war Edin Dzeko (re., gegen Frankfurts Nicola Petkovic) schwer zu stoppen. Dzeko traf einmal beim 3:1-Sieg gegen die Hessen - Saisontreffer 22, Torjägerkanone!
© picture alliance

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Die Torjägerkanone geht wieder nach Wolfsburg

Seit Samstag ist der VfL Wolfsburg nicht mehr amtierender Meister. Die Niedersachsen verabschiedeten sich siegreich aus dieser Saison, bezwangen Eintracht Frankfurt locker und leicht mit 3:1. Edin Dzeko sicherte sich die kicker-Torjägerkanone im Fernduell vor allem mit Leverkusens Kießling. Dzeko folgt Grafite nach, der in der Meistersaison mit 28 die meisten Treffer erzielt hatte. Dzeko war seinerzeit Zweiter mit 26 Toren.

 

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