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03.05.2010, 14:25

Stuttgart: Weißrusse fühlt sich einmal mehr vom Trainer gedemütigt

Hleb: Kritik an Gross und Kontakt zu Bayern

Bei Ricardo Osorio flossen Tränen. Roberto Hilbert und Jens Lehmann mussten zumindest schlucken. Die Verabschiedung vor der vollgepackten Fankurve rührte nur einen nicht so richtig: Aliaksandr Hleb. Der weißrussische Nationalspieler ist froh, dass das Kapitel VfB bald beendet ist. Einmal mehr fühlte sich der Dribbler von Trainer Christian Gross gedemütigt, der ihn lange auf der Bank schmoren ließ.

Aliaksandr Hleb
Führt sein Weg zum Rekordmeister? Der Noch-Stuttgarter Aliaksandr Hleb.
© imagoZoomansicht

Lehmann, Osorio und Hilbert durften dagegen ran. "Ich denke, dass es ein Fehler war", sagt der angesäuerte VfB-Profi. "Im letzten Spiel; vor eigenem Publikum; vor der Verabschiedung und auch noch an meinem 29. Geburtstag - das kann ich nicht verstehen."

Es sollte der (vorläufige) Tiefschlag in einer an Nackenschlägen reichen Saison für den Ausnahmefußballer sein. Dementsprechend legt Hleb ärgerlich nach. Das Jahr beim VfB habe "ein komisches Gefühl" hinterlassen. "Ich würde nicht sagen, dass es ein Fehler war zurückzukehren. Oder ein Rückschritt - es war schwierig, wenn man von Klubs wie Arsenal und Barcelona kommt." Aber auch sich selbst nimmt er in die Pflicht. "Auch ich habe Fehler gemacht, war anfangs nicht fit, dann verletzt. Die Erwartungen", die er nur selten erfüllen konnte, "waren groß. Nicht nur an mich, sondern auch von mir. Aber ich habe daraus gelernt - ich will künftig in Topform kommen und bei einem Topklub spielen."

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Wohin es ihn zieht, will er "nicht verraten. Es ist alles offen". Erst mal geht's zurück zum FC Barcelona, dem er bis 2012 gehört - der ihn allerdings nicht halten und möglicherweise an den FC Valencia weiterreichen will. "Ich weiß noch nicht, was passiert", sagt Hleb, der allerdings im Freundeskreis bereits erklärt hat, er wolle am liebsten in der Bundesliga bleiben. Und wer käme da am ehesten infrage? Nach kicker-Informationen wird der Offensivmann bei den Münchnern, die ihm bereits vor zwei Jahren ein unterschriftsreifes Angebot unterbreitet hatten, aber schließlich Barça den Vortritt lassen mussten, wieder diskutiert. Es soll sogar Kontakt gegeben haben. Alles hängt von Franck Ribery (Vertrag bis 2011) ab, dessen Zukunft offen ist. Geht der Franzose, ist Hleb ein Kandidat für den linken Flügel des Rekordmeisters.

03.05.10
 

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