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21.03.2010, 19:19

Spitze stolpert - Schalke remis

Die Hertha lebt noch

Schlusslicht Hertha will nicht aufgeben und blamiert Meister Wolfsburg bis auf die Knochen. Schalke hätte in Hamburg auf Platz eins klettern können, doch das Remis reichte nicht. Am Samstag ließ sich erst Bayern in Frankfurt die Punkte nehmen, doch Bayer nutzte die Vorlage nicht: 0:3 in Dortmund. Freiburg siegte gegen Mainz, Bremen gewann den Schlagabtausch gegen Bochum. Dank Marica siegte Stuttgart gegen 96.

Es geht doch: Berlin feiert in Wolfsburg.
Es geht doch: Berlin feiert in Wolfsburg.
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Hertha BSC lebt noch

Eindrucksvoll meldete sich die Truppe von Trainer Friedhelm Funkel beim deutschen Meister VfL Wolfsburg zurück. Nach den chaotischen Vorfällen bei der Heimniederlage gegen Nürnberg hatten fast alle die Hauptstädter abgeschrieben. Zu früh? Zumindest in Wolfsburg präsentierte sich Hertha in Spiel- und Torlaune. Gekas mit einem Doppelpack und Ramos sorgten für eine frühe 3:0-Führung. Grafite gelang zwar noch vor dem Wechsel das 1:3, doch ein Weckruf war das für müde Wolfsburger, die die Verlängerung vom Donnerstag gegen Kasan (2:1) in den Beinen hatten, mitnichten. Im Gegenteil: Gekas' drittes Tor entschied die Partie nach dem Wechsel endgültig und Ramos setzte das 5:1 drauf. Fünf Punkte fehlen den Berlinern auf den Relegationsplatz. Eine schwere Aufgabe in Anbetracht des Restprogramms der Hertha. Aber nicht gänzlich aussichtslos.

Pitroipa entreißt Schalke Platz eins

Das Spiel um Platz 1 für die Schalker endete beim Hamburger SV mit einem 2:2-Unetschieden. Das Remis war leistungsgerecht, wobei beide Mannschaften im zweiten Durchgang die Chance zum Sieg hatten. Die Königsblauen verpassen damit den Sprung an die Tabellenspitze, die Hanseaten sind erstmals nicht mehr unter den Top fünf seit dem vierten Spieltag. Van Nistelrooy hatte die Hamburger in Führung gebracht, ehe Kuranyi und Rakitic das Spiel drehten. Doch drei Tage nach dem Europa-League-Spiel beim RSC Anderlecht (3:4) kam die Labbadia-Elf durch Joker Pitroipa nochmal zurück.

BL, 27. Spieltag: Fotostrecke
Hertha düpiert Wolfsburg
Adrian Ramos erzielt in dieser Szene das 2:0 für die Hertha in Wolfsburg. Auf Vorlage von Keeper Drobny!
Traumtor

Adrian Ramos erzielt in dieser Szene das 2:0 für die Hertha in Wolfsburg. Auf Vorlage von Keeper Drobny!
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Bayern und Bayer flattern die Nerven

Lucas Barrios
Torhungriger "Panther": Lucas Barrios war der Dortmunder Erfolgsgarant gegen Leverkusen.
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Nach dem Patzer der Bayern in Frankfurt hatte Leverkusen am Samstagabend (18.30 Uhr) die Chance, an der Tabellenspitze die Wachablösung zu vollziehen. Die Werkself war in der ersten Hälfte tonangebend und hatte durch Kießling (11.) und Derdiyok (20.) exzellente Einschussmöglichkeiten - beide Male war Weidenfeller auf dem Posten. Sein Gegenüber René Adler verlebte hingegen einen ruhigen Abend in Halbzeit eins. Kurz vor der Pause hatte die Heynckes-Elf dann auch noch Pech - Derdiyok scheiterte am Pfosten.

Es war das Hallo-Wach für die Westfalen. Wie verwandelt kam die Klopp-Elf aus der Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Großkreutz noch an Adler, beim anschließenden Eckball reagierte jedoch Barrios am schnellsten - 1:0 (50.). Nach einem Aussetzer von Renato Augusto legten die nun spielfreudigen Dortmunder nach, erneut war der eiskalte Barrios zur Stelle (60.). Nun bekam Bayer, in Halbzeit zwei mit Helmes für den angeschlagenen Kießling, endgültig das große Nervenflattern, was sich auch an haarsträubenden Fehlern im Spielaufbau bemerkbar machte. Der letzte Patzer der Rheinländer führte zum 3:0-Endstand durch Rangelov in den Schlussminuten. Die Borussia fuhr somit verdient den 600. Bundesligasieg der Historie ein, Leverkusen verpasst den Sprung an die Spitze.

Alaba: Zwei Minuten zum Vergessen

FC Bayern nach dem 1:2 in Frankfurt
Ungläubiges Staunen: Die Bayern sahen in Frankfurt wie der sichere Sieger aus - bis ihr Youngster zweimal patzte.
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Ohne Teber, Franz und Ochs (alle gesperrt) musste Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag gegen den FC Bayern ran. Bis sich die neu formierten Hessen orientiert hatten, stand es schon 0:1. Klose erzielte in der Anfangsphase seinen zweiten Saisontreffer, zuletzt hatte er Mitte Januar gegen Hoffenheim (2:0) getroffen. Viel mehr sah man zunächst vom Rekordmeister nicht mehr. Die seit vier Spielen sieglosen Hessen hingegen hatten zahlreiche Chancen, unter anderem rettete der später verletzt ausgeschiedene van Buyten gegen Meier auf der Linie (20.). Auch im zweiten Abschnitt spielte der FCB alles andere als meisterlich, die Skibbe-Elf war vor dem Tor jedoch zunächst zu ungefährlich - zunächst wohlgemerkt. Als die meisten sich schon mit der Niederlage abgefunden hatten, geschah das Unglaubliche: Binnen weniger Sekunden nutzten die Hessen zwei Fehler von Youngster Alaba, Fenin (89.) erzielte letztlich den 2:1-Siegtreffer. Die Bayern müssen sich nach 19 Ligaspielen ohne Niederlage wieder einmal geschlagen geben.

Hoffenheim lässt den Sieg liegen

Ohne ihren verletzten Torgaranten Bunjaku musste das sich im Aufwind befindende Nürnberg in die Partie gegen Hoffenheim. Die Zuschauer im Frankenland mussten schnell feststellen, dass die Kraichgauer den besseren Tag erwischt hatten. Im Abschluss mangelte es jedoch gehörig. Sinnstiftend die Szene in der 13. Minute, als Ibisevic und Carlos Eduardo eine Doppelchance leichtfertig vergaben. Offensivspiel beim Club? Fehlanzeige! Auch in den zweiten 45 Minuten herrschte dasselbe Bild: Hoffenheim dominierte und vergab Chancen; die Hausherren verteidigten, ohne eigene gefährliche Gelegenheiten zu erspielen. So reichte es zur aus Sicht des Clubs glücklichen Punkteteilung.

Torfabrik Weserstadion

Einen gehörigen Schnitt nahm Bremens Trainer Thomas Schaaf nach dem kräfteraubenden 4:4 gegen Valencia vor. Gegen Bochum schickte er sechs neue Spieler aufs Feld - eine Maßnahme, die sich zunächst rächte. Sestak war bereits in der Anfangsviertelstunde zur Stelle, Bremen lief dem Rückstand bis zur Pause hinterher. In der zweiten Hälfte lieferten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch: Werder geriet somit nach dem 1:1-Ausgleich nochmals in Rückstand, ließ sich aber nicht beirren und holte noch die Punkte. Ein abgefälschter Fernschuss von Frings erbrachte den 3:2-Siegtreffer in der "Torfabrik Weserstadion". Bochum muss den Blick nach fünf sieglosen Partien wieder klar nach unten richten, die Norddeutschen haben sich wieder in der Spitzengruppe etabliert.

Marica beendet Hannovers Höhenflug

Hannover ist nicht Barcelona, hatte Mirko Slomka auf die Frage geantwortet, ob die Stuttgarter nach der 0:4-Klatsche in der Champions League gefrustet sein könnten und somit die Chancen seiner Truppe gestiegen sind. In der Tat zeigte sich der VfB stark verbessert - auch weil Christian Gross ein gutes Händchen bewies. Marica durfte mal wieder von Beginn an für Cacau ran, der Rumäne dankte es seinem Coach mit zwei Treffern (36., 54.). Die zuletzt zweimal siegreichen Niedersachsen mussten somit einen Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen.

Freiburg: Die sieglose Zeit ist vorbei

Seit Ende November nicht mehr gewonnen, ein Sieg in zwölf Heimspielen - die Bilanzen des SC Freiburg gaben dem Anhang Anlass zur Sorge. Im Aufsteigerduell gegen Mainz klappte es jedoch endlich mit dem lang ersehnten Dreier. Flums erster Bundesligatreffer (10.) führte die Breisgauer früh auf die Siegerstraße. Mainz versuchte im zweiten Abschnitt, noch einmal Druck zu machen, vergab jedoch alle der wenigen Gelegenheiten.

Rheinderby mit später Rasse

Logan Bailly bei einer Parade
Flugeinlage: Selten bekam Gladbachs Logan Bailly in Köln so viel zu tun wie in dieser Szene.
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Das Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Mönchengladbach brauchte am Freitag lange, bis es an Fahrt aufnahm. Abgesehen von der Anfangsviertelstunde taten sich die beiden Rhein-Rivalen nicht weh. Reus brachte durch das 1:0 für die Fohlen in der 55. Minute endlich Feuer in die Partie. Die Kölner brauchten lange, bis sie eine Reaktion zeigten. Aber dann! Erst feuerte der zuletzt häufig kritisierte Maniche das Leder zum 1:1 in den Winkel, Novakovic hatte nur Sekunden später die Führung auf dem Fuß. In der rassigen Schlussphase ging's rauf und runter, letztlich blieb es aber bei der Punkteteilung. Die Geißböcke warten nun seit sieben Ligaspielen auf einen Sieg, Gladbach konnte nach den herben Pleiten in Dortmund (0:3) und gegen Wolfsburg (0:4) immerhin wieder Zählbares für sich verbuchen.

 

kicker

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