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14.02.2010, 20:01

Stimmen zum 22. Spieltag

Skibbe: "Nach der Pause war dann Feuer unterm Dach"

So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Teams...

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Trainer Michael Skibbe (Eintracht Frankfurt): "In den ersten 30 Minuten war ich sehr unzufrieden. Wir haben es nicht geschafft, den Sieg aus Dortmund mit rüberzunehmen. Nach der Pause war dann Feuer unterm Dach, da haben wir athletisch und technisch gut gespielt. Um so schöner ist es, dass uns kurz vor Schluss das Siegtor gelungen ist."

Spielbericht

Trainer Robin Dutt (SC Freiburg): "Ich habe zwei unterschiedliche Spielhälften gesehen, wir haben gut angefangen. Die Führung war verdient. Der Freistoß vor dem 1:1-Ausgleich war für mich eine klare Fehlentscheidung. In der zweiten Halbzeit haben wir dann schlecht gespielt. Beim Gegentreffer waren wir auch noch ungeordnet. Das darf kurz vor Schluss einfach nicht passieren."


Trainer Felix Magath (Schalke 04): "Wir brauchen gerade in solchen Spielen gegen defensiv gut organisierte Gegner Geduld. Die Spieler wissen, dass irgendwann die Chance kommt. Wir wissen aber, dass wir uns nicht mit den Bayern vergleichen können, dafür ist meine Mannschaft viel zu jung."

Spielbericht

Trainer Zvonimir Soldo (1. FC Köln): "Die erste Halbzeit war ein Geduldsspiel und ausgeglichen. Beide Mannschaften waren vorsichtig und hatten kaum Chancen. Schalke war immer gefährlich bei Standardsituationen. Das Gegentor fiel deshalb auch zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Deshalb war es in der zweiten Halbzeit auch schwer für uns. Dem 2:0 ging ein Fehler voraus, den man sich gegen eine Spitzenmannschaft nicht leisten darf."


Trainer Louis van Gaal (Bayern München): "Das war ein schwer erarbeiteter Sieg. Die Borussia hat taktisch sehr gut gestanden. Unser Torhüter Jörg Butt hat ein gutes Spiel gemacht, zudem haben wir viele Chancen kreiert und die Tore geschossen. Ich bin heute nur froh, dass wir dieses schwere Spiel gewonnen haben."

Spielbericht

Trainer Jürgen Klopp: "Wir hatten zehn hundertprozentige Torchancen. So wie wir ausgelegt waren, war mir klar, dass wir zu Torchancen kommen würden. Aber wir waren nicht konsequent genug. Vor dem 2:1 war zudem ein Foul im Mittelfeld. Die Jungs haben alles rausgehauen, was da war. Damit kann man auch zufrieden sein."


Trainer Michael Frontzeck (Borussia Mönchengladbach): "Ich denke Karim Matmour ist beim Siegtreffer zum Ball gegangen, ob der Schiedsrichter das nun pfeift oder nicht. Wir hatten auch zwei Situationen, in denen man einen Elfmeter für uns hätte geben können. Es gleichen sich die Dinge aus. Ich denke nicht, dass wir bevorteilt worden sind. Unterm Strich war unser Sieg verdient."

Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Das Tor von Friend ist für mich eine ganz klare Fehlentscheidung. So ein Tor darf man nicht geben. Insgesamt haben wir in der ersten Halbzeit ein schlechtes Spiel abgeliefert. Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. In der zweiten Halbzeit haben wir uns ins Spiel zurückgekämpft."


Trainer Christian Gross (VfB Stuttgart): "Hamburg hat in der ersten Hälfte sehr abgeklärt gespielt. Die Mannschaft konnte sich zudem auf den starken Torhüter Rost verlassen. Beim ersten und zweiten Gegentor haben wir schlecht ausgesehen, das war der Hauptgrund für die Niederlage. Das darf uns nicht passieren."

Spielbericht

Trainer Bruno Labbadia (Hamburger SV): "Wir sind sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Es war schließlich sehr wichtig für uns, einen guten Gegner auf Abstand zu halten. Wichtig war es für uns zudem, dass wir uns mal wieder für unser gutes Spiel belohnt haben."


Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Wir haben uns vor dem Spiel eine Menge vorgenommen, aber wenig davon umsetzen können. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir als Mannschaft komplett versagt. Wir haben Werder spielen lassen und waren dadurch chancenlos. Im zweiten Durchgang haben wir angedeutet, dass wir dagegen halten können. Das sollte uns zumindest ein wenig Hoffnung geben."

Spielbericht

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Die Erfolge der letzten zwei Wochen haben uns Sicherheit und Selbstbewusstsein gegeben. Das können wir auch für die nächsten Spiele gebrauchen. Wir haben nach den jüngsten Siegen wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Ich hoffe, wir können weiter daran anknüpfen."


Trainer Heiko Herrlich (VfL Bochum): "Wir sind sehr zufrieden. Ich freue mich sehr über den ersten Heimsieg. Der Schlüssel war, dass wir defensiv kompakt gestanden und wenig zugelassen haben. Wir wussten, dass es schwierig wird, Chancen zu kreieren. Doch die haben wir genutzt."

Spielbericht

Trainer Ralf Rangnick (1899 Hoffenheim): "Ich bin maßlos enttäuscht. Die Mannschaft hat vor allem in der zweiten Hälfte alles gegeben. Wir waren optisch überlegen, haben aber zu wenig Torchancen herausgespielt. Nach dem 1:1 waren wir psychologisch im Vorteil, haben aber dennoch das 1:2 kassiert. Deshalb stehen wir mit leeren Händen da."


Trainer Friedhelm Funkel (Hertha BSC Berlin): "Wir wussten, dass wir auf eine aggressive und laufstarke Mannschaft treffen würden. Das hat uns Probleme im Spielaufbau eingebracht. Wir konnten unser Spiel erst in der zweiten Halbzeit durchbringen. Am Ende haben wir wieder nur einen Punkt geholt, wir hätten lieber drei haben wollen."

Spielbericht

Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Wir wussten, dass uns hier ein echtes Endspiel erwarten würde. Meine Mannschaft wollte den Kampf unbedingt annehmen und hat mit Mumm und Leidenschaft dagegen gehalten. Durch den Gegentreffer sind wir etwas aus dem Tritt gekommen. Ich bin froh, dass unsere positive Entwicklung auswärts mit einem Punkt belohnt wurde."


Trainer Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen): "Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan. Der Gegner hat sich schnell zurückgezogen und wir haben das Mittelfeld zu langsam überbrückt. Ich habe meine Mannschaft in der Halbzeit aufgefordert, die Drehzahl und das Tempo zu erhöhen. Das hat sie umgesetzt. Beim 1:0 sind wir durch den Wolfsburger Torwart begünstigt worden. Bis zum 2: 1 haben wir danach wesentlich besser gespielt und gute Angriffe vorgetragen. In der Schlussphase dürfen wir allerdings nicht den Gegner so aufkommen lassen."

Trainer Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Meine Gefühle fahren Achterbahn. Wir haben sehr kompakt gespielt und Leverkusen nicht zur Entfaltung kommen lassen. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig Torchancen zugelassen und als Mannschaft sehr gut zusammengearbeitet. Und dann passiert aus dem Nichts das Tor. Das ist das Glück, das sich die Leverkusener in dieser Saison hart erarbeitet haben. Nach dem 0:2 haben wir uns rausgespielt und hatten noch große Chancen zum 2:2. Da müssen wir konzentrierter arbeiten und dürfen jetzt nicht von Pech sprechen."

14.02.10
 
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