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31.01.2010, 12:58

Stuttgart: Nationalspieler einig mit Lazio

Hitzlsperger auf dem Weg nach Rom

Thomas Hitzlsperger bangt um seine WM-Teilnahme. Beim VfB hat er seinen Stammplatz verloren und so hat ihm Joachim Löw einen Wechsel nahegelegt, um wieder zu Spielpraxis zu finden. Hitzlsperger wird schon heute nicht mehr zum Kader der Schwaben gehören, denn künftig läuft er in der Serie A für Lazio Rom auf.

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Thomas Hitzlsperger und Christian Gross
Haben nicht zueinander gefunden: Thomas Hitzlsperger und Trainer Christian Gross.
© imago Zoomansicht

"Es gibt Gespräche", sagte VfB-Sprecher Oliver Schraft einen Tag vor dem Ende der Transferperiode, ohne allerdings den Namen des neuen Vereins zu nennen. Doch schnell wurde klar, der Weg führt nach Rom zu Lazio. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ich hatte eine sehr schöne Zeit beim VfB, die mir immer in guter Erinnerung bleiben wird", sagte Hitzlsperger am Sonntag der Tageszeitung Die Welt. Der Mittelfeldspieler verbrachte das Wochenende in Rom, kehrte am Sonntag noch einmal nach Stuttgart zurück und soll am Dienstag erstmals mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Er erhält beim abstiegsbedrohten Erstligisten einen Vertrag bis Saisonende. Nach dpa-Informationen zahlt Lazio eine Ablöse in Höhe von einer Million Euro für den 27 Jahre alten Mittelfeldspieler.

Der Stuttgarter Sportvorstand Horst Heldt hatte bereits am Donnerstag erklärt, der VfB werde Hitzlsperger bei einem Angebot eines anderen Vereins gehen lassen.

Der Nationalspieler hatte kaum noch Chancen auf einen Platz in der Startformation. Vor der Abwehr hatten ihm Sami Khedira, Christian Träsch und Zdravko Kuzmanovic den Rang abgelaufen. Angesichts der großen Konkurrenz hatte ihm Bundestrainer Joachim Löw einen Wechsel nahegelegt, um seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika nicht zu gefährden.



Die abstiegsgefährdeten "Laziali" verstärkten sich außer mit dem Deutschen im Wintertransferfenster noch mit Abwehr-Routinier Giuseppe Biava (32) sowie mit Stürmer Sergio Floccari (28) - beide kamen vom Ligarivalen CFC Genua.

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31.01.2010, 12:58
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