VfB Stuttgart: Vierjahresvertrag für Verteidiger
Niedermeier bleibt beim VfB
Jan Simak hat den Verein bereits verlassen, weitere Kandidaten sind Yildiray Bastürk und Elson. Bleiben wird dagegen Georg Niedermeier.
Bereits im Sommer hatten sich die Schwaben darum bemüht, die Leihgabe von Bayern München zu verpflichten. Doch den Forderungen der Münchner wollte der VfB nicht entsprechen. Mit etwas Abstand soll es jetzt doch noch zu einem Abschluss kommen. Der 23-jährige Innenverteidiger erhält am Neckar einen Vierjahresvertrag. Niedermeier kam Anfang des letzten Jahres vom deutschen Rekordmeister nach Stuttgart und hat seither zwölf Bundesligaspiele bestritten (ein Tor). In der Rückrunde stand Niedermeier bei beiden Partien in der Startformation, erhielt dabei den Vorzug vor Khalid Boulahrouz, profitierte aber auch vom Zehenbruch von Matthieu Delpierre.
Hitzlsperger spricht mit niemandem
Derweil schloss Sportdirektor Horst Heldt einen vorzeitigen Wechsel von Boulahrouz, dessen Vertrag bis 2012 läuft, aus. Im Sommer wird das Thema neu überdacht. Völlig offen ist weiterhin die Zukunft von Thomas Hitzlsperger. Konkrete Angebote liegen nicht vor, zudem sagt der Nationalspieler, dass er "mit niemandem gesprochen habe."
Abseits der personellen Entscheidungen geht es sportlich weiter bergauf. Trotzdem gibt sich Gross noch zurückhaltend: "Die drei Punkte im Derby tun uns gut. Aber es gibt noch viel zu tun." Auch Präsident Erwin Staudt sieht den "Klassenerhalt weiter in Gefahr", wie er am Sonntag beim Neujahrsempfang des VfB betonte. Dank der Verpflichtung von Gross sei der VfB aber auf dem richtigen Weg.
Unter dem Schweizer Gross wollen sich die Stuttgarter mittelfristig im internationalen Fußball-Geschäft etablieren. Angesichts von zwölf Punkten Rückstand auf Platz fünf scheint der Einzug in die Europa League in dieser Runde illusorisch. "Seit 2002 waren wir mit einer Ausnahme immer international dabei und haben da dreimal in der Champions League gespielt", wies Staudt darauf hin, dass der VfB hinter Bayern München und Werder Bremen die erfolgreichste deutsche Mannschaft in diesem Zeitraum ist.
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