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12.01.2010, 16:18

Frankfurt: Skibbe und Bruchhagen versöhnt

Schulterschluss bei der Eintracht

Nach der öffentlichen Kontroverse der letzten Tage sind Frankfurts Trainer Michael Skibbe und sein Vorstandsboss Heribert Bruchhagen wieder aufeinander zugegangen. Nach einem anderthalbstündigen Krisengespräch am Dienstag im Rahmen einer Vorstandssitzung haben beide Seiten zu einem Konsens gefunden.

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Unstimmigkeiten ausgeräumt: Michael Skibbe und Heribert Bruchhagen.
Unstimmigkeiten ausgeräumt: Michael Skibbe und Heribert Bruchhagen.
© picture-alliance Zoomansicht

"Der Vorstand teilt die Auffassung des Trainers zu 100 Prozent. Es wird schwer, aufgrund unserer personellen Situation unser Saionziel von 46 Punkten zu erreichen", erklärte Bruchhagen. Allerdings fügte er gleichzeitig hinzu: "Künftig sollten solche kritischen Auseinandersetzungen im internen Kreis geführt werden." Skibbe relativierte nach der Sitzung seine am Sonntag getätigten Aussagen, die allgemein als Rücktrittsdrohung verstanden worden waren: "Ich wollte mit meiner Kritik nur verdeutlichen, dass es in der Rückrunde sehr schwer wird, unsere Ziele zu erreichen. Ich arbeite sehr gerne für Eintracht Frankfurt und mit Heribert Bruchhagen zusammen", so der Trainer.

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Michael Skibbe

Skibbe hatte sich vor allem an einer mangelnden Perspektive des Vereins auch wegen fehlender Neuzugänge geübt. Die geplanten Wechsel des Algeriers Rafik Djebbour (AEK Athen) und von Theofanis Gekas (Hertha BSC) hatten sich zuvor zerschlagen. Am Rande des Wintertrainingslagers im türkischen Belek sagte Skibbe daraufhin unter anderem: "Es muss eine Perspektive absehbar sein, auch für mich. Den Status quo zu verwalten, ist nicht mein Ziel." Bruchhagen hatte sich daraufhin genervt gezeigt: "Ich habe kein Verständnis für seine provokanten Äußerungen."

Der Vorstandsvorsitzende hat die Hoffnung auf Verstärkungen im Offensivbereich fast aufgeben: "Wir sondieren den Markt. Aber ich bin nicht gerade optimistisch, dass es uns gelingt, adäquaten Ersatz zu finden." Nach den Verletzungen der Angreifer Ioannis Amanatidis (Knie-OP) und Martin Fenin (Hüft-OP) ist die Personaldecke im Sturm bei den Hessen stark ausgedünnt.

12.01.10
 
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