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02.12.2009, 17:11

Bayern: Ribery und Robben wieder im Training

Optimismus bei den Bayern

Beim FC Bayern München blickt man wieder optimistisch in die Zukunft. Der deutsche Rekordmeister legt ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein an den Tag und gibt sich voller Zuversicht hinsichtlich des Schlussspurts vor der Winterpause. Auch lichtet sich das Lazarett der Münchner, Stars wie Ribery und Robben steigen wieder ins Training ein. Beim Franzosen verzögert sich das Comeback aber noch etwas.

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Thomas Müller und Mario Gomez
Sie sehen eine positive Entwicklung ihrer Mannschaft: Thomas Müller und Mario Gomez.
© imago Zoomansicht

"Das Gefühl, dass Bayern nie abgeschrieben werden sollte, ist wieder da", sagte Nationalstürmer Mario Gomez am Mittwoch in München, während der Shooting-Star Thomas Müller von einer "neuen Aufbruchstimmung" sprach. Die Aufgabe am Freitag in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach dürfte allerdings eine "Geduldsaufgabe" werden. "Gladbach hat zurzeit eine gute Phase. Sie werden sicher defensiv auftreten, um hier einen Punkt mitzunehmen", erklärte Gomez, der sich nach langer Durststrecke unter Trainer Louis van Gaal wieder einen Stammplatz erkämpft hat. "Ich habe die letzten drei Spiele schon ein bisschen was gezeigt. Mit Selbstvertrauen kann man ganz anders Fußball spielen", sagte der 24-Jährige.

Für Thomas Müller hingegen ist der bisherige Saisonverlauf wohl nur als traumhaft zu betiteln. Neben dem sportlichen Erfolg gesellt sich nun auch privates Glück. Der 20-Jährige heiratete vergangenen Montag in Ismaning seine gleichaltrige Verlobte Lisa. In der Mannschaft gilt Müller als van Gaals Musterschüler. "So eine Entwicklung war nie abzusehen. Ich versuche einfach, nicht aufzuwachen", sagte Müller, der seine Mannschaft nach den zwei Siegen gegen Hannover und Maccabi Haifa wieder "gefestigter" sieht.

Riberys Rückkehr verzögert sich

Bayerns Arjen Robben und Franck Ribery (re.)
Wieder im Training, aber noch nicht einsatzbereit: Bayerns Arjen Robben und Franck Ribery (re.).
© imago Zoomansicht

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch aus dem Lazarett der Münchner. So stiegen Franck Ribery und Arjen Robben wieder ins Training ein. Ribery hatte sich fast zwei Monate mit einer langwierigen Patellasehnen-Entzündung herumgeplagt. In Absprache mit den behandelnden Ärzten wurde jedoch auf eine Operation verzichtet. Vergangenen Dienstag konnte der Franzose schließlich zusammen mit Reha-Trainer Thomas Wilhelmi erstmals wieder mit dem Ball trainieren, ein schnelles Comeback ist aber unwahrscheinlich.

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Für das entscheidende Champions-League-Gruppenspiel am 8. Dezember bei Juventus Turin dürfte es noch zu früh sein, allerdings stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt. Wahrscheinlich dürfte der Dribbelkünstler aber erst im letzten Heimspiel der Saison gegen Hertha BSC sein Comeback geben.

Neben Ribery gibt es Hoffnung für Stareinkauf Arjen Robben, der ebenfalls längere Zeit an Knieproblemen laboriert hat. Der Niederländer stieg am Montag wieder ins Mannschaftstraining ein. Im Gegensatz zu Ribery dürfte er wohl schon am Freitag beim Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach wieder im Kader stehen.

Breno strebt Leihgeschäft an

Unterdessen betonte Abwehrspieler Breno noch einmal, den Verein in der Winterpause verlassen zu wollen. Am 7. Dezember ist laut Brenos Spielerberater Guilherme Miranda ein Gespräch mit den Verantwortlichen des FCB anberaumt. "Breno ist zuversichtlich, im nächsten Jahr im brasilianischen Fußball zu spielen. Unsere Idee ist es, dass er für ein Jahr ausgeliehen wird", erklärte Miranda in brasilianischen Medien.

Lell (li), Klose und Breno (re.)
Abwanderungswillig: Breno (re.) hat das Zuschauen satt und will weg.
© imago

Interesse am 20-Jährigen haben angeblich der FC Sao Paulo und der SC Corinthians. "Wir möchten ihn bei einem Team unterbringen, in dem er wieder in Erscheinung treten kann. Breno träumt noch von der Teilnahme an der WM", fügte Miranda hinzu.

Dagoberto im FCB-Visier?

Derweil scheint der FC Bayern seine Fühler Richtung Dagoberto auszustrecken. Der 26-jährige Stürmer bestätigte, dass Vertreter der Münchner an seine Berater herangetreten seien. Konkret geworden seien die Gespräche aber noch nicht. Dagoberto wurde bereits dreimal brasilianischer Meister, zuletzt zweimal mit dem FC Sao Paulo. Anfang 2006 zeigte schon der Hamburger SV Interesse am Brasilianer, die hohe Ablöse ließ den HSV damals von einem Transfer Abstand nehmen.

02.12.09
 
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