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28.11.2009, 19:28

Berlin: Herthas Sturzflug hält an - Gegenbauer stützt Funkel und Preetz

"Die Situation ist sehr, sehr ernst"

Die Hertha befindet sich nach einem erneuten Heim-Debakel weiter im ungebremsten Sturzflug Richtung 2. Liga. Auch im 13. Versuch nacheinander gelang den arg kriselnden Berlinern kein Sieg - mit dem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt schrumpfen die Hoffnungen auf eine Besserung fast auf Null. Damit droht am Montag eine turbulente Mitgliederversammlung.

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Fußball, Bundesliga: Maximilian Nicu von Hertha BSC
Nicht mehr mit anzusehen: Berlins Maximilian Nicu kann die Pleite gegen Frankfurt nicht fassen.
© picture-alliance Zoomansicht

Das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht ist sieben Punktevon einem Nichtabstiegs-Platz entfernt. Dennoch haben Cheftrainer Friedhelm Funkel und Sportdirektor Michael Preetz weiter das volle Vertrauen der Vereinsführung. "Ich bin fest überzeugt, dass Michael Preetz und Friedhelm Funkel die Antworten finden werden", erklärte Präsident Werner Gegenbauer nach der neuen Pleite. "Die Situation ist in der Tat sehr, sehr ernst", gestand Gegenbauer, schloss aber schnelle Reaktionen aus.

Das Wichtigste sei jetzt, die Ruhe im Umfeld zu bewahren, meinte Hertha-Chef Gegenbauer. "Die Ruhe werden wir haben, wenn wir am Montag klare Antworten geben", sagte der Präsident mit Blick auf die Mitgliederversammlung. Es wird viele Fragen geben.

Spielbericht

Der Hertha droht am Montag eine turbulente Mitgliederversammlung. Sogar die komplette Abwahl des Präsidiums könnte angesichts des sportlichen Verfalls auf die Tagesordnung kommen. Seit 112 Tagen haben die Berliner in der Liga nicht mehr gewonnen. Von einem gefühltem Abstieg aber wollte Funkel nichts wissen: "Es wird jetzt noch schwerer, den Anschluss zu finden. Aber wenn einer am Boden liegt, wird er versuchen, wieder aufzustehen. Das werden wir tun."

Dieses Vorhaben dürfte ein schwieriges Unterfangen werden. Gegen die Hessen, die eine durchschnittliche Leistung mit einer guten Chancenverwertung kombinierten, merkte man den Berliner den Druck und die daraus resultierende Verkrampfung vom Anpfiff weg an. Fehlpässe, fehlende Ordnung und technische Schwächen ließ viele der 48.253 Zuschauern im Berliner Olympiastadion schon Mitte der zweiten Halbzeit den Heimweg antreten.

Die Verunsicherung war bis hoch auf die Tribüne zu spüren. Sportdirektor Michael Preetz

"Die Verunsicherung war bis hoch auf die Tribüne zu spüren. Das war ein ganz bitterer Abend. Die Mannschaft hat nichts von dem umgesetzt, was sie sich vorgenommen hatte", erklärte Hertha-Sportdirektor Preetz bleich.

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28.11.2009, 19:28
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