FC Bayern: Geldstrafe für Luca Toni
Van Gaal: "Er muss sein Verhalten ändern"
Ob der italienische Weltmeister wegen seiner jüngsten Oberschenkelprobleme und Leistenschmerzen nicht von Trainer Louis van Gaal berücksichtigt wurde oder ob dies der erneuten Kritik Luca Tonis am Coach der Bayern geschuldet ist, ließ Hörwick offen. Am Abschlusstraining am Dienstag hatte der Weltmeister, der das Spitzenspiel am Wochenende gegen Leverkusen (1:1) wegen muskulärer Probleme verpasst hatte, teilgenommen.
Dass Toni nun eine 25.000 Euro hohe Geldstrafe berappen muss, lässt wohl eher disziplinarische Maßnahmen vermuten. "Wir haben sein Verhalten sanktioniert - mit einer hohen Geldstrafe", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger im Sky-Interview. "Es ist ganz normal, dass, wenn ein Spieler den Trainer öffentlich kritisiert, er erst einmal nicht dabei ist", sagte Nerlinger weiterhin.
Am Dienstag hatte Toni nochmals klargemacht, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem niederländischen Coach über die Winterpause hinaus für ihn kaum mehr denkbar sei. "Seit vier Monaten habe ich Probleme mit ihm. Alles hat seine Grenzen. Unser Verhältnis ist so gut wie am Ende", sagte er dem italienischen Fernsehsender "RAI3". Van Gaals Reaktion: "Wir können ihm dieses Verhalten nicht zugestehen, er muss sein Verhalten ändern." Auf die Nachfrage, ob eine Trennung von Toni am Ende die logische Folge sei, antwortete der Trainer: "Das ist eine Frage an den Vorstand." Eine weitere Geldstrafe sei "nicht die Lösung".
Robben auch gegen Haifa außen vor
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Sportlich gesehen mussten die Münchner neben Toni am Mittwochabend auch auf Arjen Robben verzichten. Den Niederländer, der zuletzt in der Bundesliga gegen Schalke (1:1) spielte, plagen erneut Knieprobleme, die während der jüngsten Länderspielreise der Oranje-Elf auftraten. Damals reiste der pfeilschnelle Linksfuß ohne gespielt zu haben aus dem Quartier der niederländischen Mannschaft vorzeitig ab.
Ribery fehlt noch länger
Bayerns zweiter Ausnahmespieler Frank Ribery drehte am Dienstag einsam seine Runden auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße. Nachdem der Franzose wegen einer H1N1-Infizierung seiner Frau einige Tage in Quarantäne verbrachte, ist nach wie vor unklar, wann der 26-Jährige nach seiner Wadenverletzung wieder einsatzbereit sein wird.
Die Ausgangslage nach dem Haifa-Spiel
Am Mittwochabend wahrten die Bayern ihre Minimalchance in der Königsklasse. Gegen Haifa gewann der deutsche Rekordmeister, kann nun im letzten Gruppenspiel der Staffel C in Turin bei Juventus noch das Achtelfinale schaffen. Schützenhilfe leistete Bordeaux, das gegen die "alte Dame" mit 2:0 gewann. Die Teilnahme an der Europa League ist den Bayern nicht mehr zu nehmen.
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