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18.11.2009, 12:00

VfB Stuttgart: Personalsorgen werden geringer

Cacau & Co. kehren zurück

Am Samstag steigt der Krisengipfel gegen Hertha BSC. Beide Teams stehen nach zwölf Spieltagen mit dem Rücken zur Wand. Zudem ging der VfB Stuttgart mit zahlreichen angeschlagenen und verletzten Spielern in die Länderspielpause. Umso mehr freut sich Trainer Markus Babbel über positive Nachrichten aus der medizinischen Abteilung. Vor allem aus dem Angriff gibt es positive Signale.

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VfB Stuttgart: Cacau und Julian Schieber
Stuttgarter Hoffnungsträger: Cacau und Julian Schieber stehen wieder auf dem Platz.
© imago Zoomansicht

Nur zehn Tore nach zwölf Spieltagen - bloß Nürnberg (9), Hertha und Köln (je 7) haben weniger erzielt - stellen für den VfB einen neuen Negativrekord in der Bundesliga-Historie dar. Der Tiefstand vom zwölften Spieltag der Saison 1965/66 sah die Schwaben mit elf Treffern immerhin auf einem guten sechsten Platz. Dank einer stabilen Abwehr, die damals nur acht Gegentore zugelassen hatte. Heute sind es 15 Gegentreffer und Platz 15.

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Die Probleme bei den Schwaben finden sich derzeit also in allen Mannschaftsteilen. Immerhin lichtet sich das Lazarett täglich. Aliaksandr Hleb (Pferdekuss), Cacau (Muskelfaserriss) und Julian Schieber (Reizung im Knie) kehrten am Mittwoch nach überstandenen Verletzungen ins Training zurück. Zu Beginn der Woche hatten bereits Matthieu Delpierre (Mittelhandbruch) und Christian Träsch (Adduktoren-Probleme) das Training wieder aufgenommen. Nach Angaben des Vereins absolviert Ricardo Osorio nach seinem Muskelfaserriss wieder intensive Laufeinheiten. Ein Einsatz am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC käme für ihn aber noch zu früh.

Tasci geht's besser

Serdar Tasci undn Sami Khedira
Nationalspieler in der Warteschleife: Serdar Tasci (vorne) und Sami Khedira üben sich in Geduld.
© imago

Bleiben noch Martin Lanig, Sami Khedira und Serdar Tasci. Lanig muss sich nach seinem Kreuzbandriss mit Reha-Maßnahmen begnügen. Khedira und Tasci plagt jeweils eine Überlastungsreaktion im Fuß. Wird die Intensität zu früh erhöht, droht in beiden Fällen ein Ermüdungsbruch. Einen Schritt weiter scheint Tasci zu sein, der auf eigenen Wunsch bereits am Mittwochnachmittag wieder mit leichtem Lauftraining beginnt.

"Ich habe keine Schmerzen mehr und möchte möglichst schnell wieder einsatzfähig werden, um der Mannschaft in dieser schwierigen Situation zu helfen", sagte der 22-Jährige.

18.11.09
 
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