Stuttgart: Keine Diskussion um Babbel
Heldt: "Wir haben Geduld"
Vor allem Frust machte sich breit. "Ich bin niedergeschlagen, weil das ein Ergebnis ist, das für uns einfach nur bitter ist", sagte VfB-Sportvorstand Horst Heldt.
Teamchef Babbel hatte zwar ebenso am Ergebnis zu knabbern, doch machte ihm die Leistung seiner Mannschaft auch Mut für die kommenden Aufgaben. "Auch wenn es sich bescheuert anhört: Wir müssen genau so weitermachen. Die Leistungskurve geht nach oben. Wir haben gegen Schalke und Sevilla sowie heute gute Spiele gemacht, aber mit leeren Händen dagestanden. Jetzt gilt es, sich mal zu belohnen und den Knoten platzen zu lassen. Ich bin der Letzte, der die Hoffnung aufgibt."
"Wir benötigen jetzt endlich Ergebnisse. Es fällt sehr schwer, nach vier Niederlagen in Folge von einem Aufwärtstrend zu reden." Horst Heldt
Heldt wollte diesen sportlichen Aufwärtstrend nicht bedingungslos erkennen. "Wir benötigen jetzt endlich Ergebnisse. Es fällt sehr schwer, nach vier Niederlagen in Folge von einem Aufwärtstrend zu reden."
Sehr gefasst allerdings zeigte sich Heldt, als er nach dem Schlusspfiff zur Situation um Babbel befragt wurde. "Wir haben Geduld. Er ist nicht Trainer, weil er in der letzten Saison gute Arbeit geleistet hat, sondern weil er jetzt gute Arbeit leistet", so der frühere Profi.
Am Dienstag Fürth, am Samstag Bayern
Dennoch dürfte es in der kommenden Woche sehr wohl auch um Babbels Position oder sogar dessen Job gehen. Am Dienstag müssen die Schwaben im K.o.-Spiel in Fürth bestehen, wenn es im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den spielstarken Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth geht. Am Samstagnachmittag geht es dann gegen den FC Bayern, der mit dem Ex-Stuttgarter Mario Gomez in der Schwabenmetropole aufkreuzt.
Heldt contra Schiedsrichter: "Amateure"
Sehr klare Worte fand der Sportvorstand dann jedoch bezüglich des Schiedsrichtergespanns. "Heute haben drei Amateure das Spiel geleitet, die sicherlich nicht ihren besten Tag hatten. Es geht gar nicht um das Abseitstor, sondern die Kleinigkeiten regen einen auf, die sich in so einem Spiel häufen", wetterte Heldt über die Leistung des Schiedsrichtergespanns.








