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10.10.2009, 13:58

Bayern: Toni ist im Kommen

FCB: Offensiv-Trio außer Gefecht

Kein langfristiger Ausfall, aber wohl kein Einsatz bei den nächsten beiden Pflichtspielen: So schätzt Bayern Münchens Sportdirektor Christian Nerlinger die Lage beim wieder am Knie angeschlagenen französischen Nationalspielers Franck Ribery in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe) ein. Derweil müssen Arjen Robben und Ivica Olic wohl noch drei Wochen pausieren.

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Franck Ribery und Arjen Robben (re.)
Auf seine Flügelzange Franck Ribery und Arjen Robben (re.) muss der FC Bayern in den nächsten Wochen verzichten.
© imago Zoomansicht

"Es ist die gleiche Verletzung, die er in der Vorbereitung schon hatte, eine Entzündung der Patellasehne. Die ist sehr unangenehm, aber ich denke nicht, dass es etwas Langfristiges ist. Ob er es bis zum Freiburg-Spiel (17. Oktober) schafft, da steht ein großes Fragezeichen dahinter, und auch fürs Champions-League-Spiel in Bordeaux (21. Oktober). Aber danach, so hoffen wir, wird er wieder spielen können."

Ribery ist bereits der dritte Offensivakteur, auf den der Rekordmeister in den nächsten Wochen verzichten muss. Vorher verletzten sich bereits Arjen Robben (Knieverletzung) und zuletzt auch Ivica Olic, der sich bei der Nationalmannschaft eine Muskelverletzung an der Wade zugezogen hat und seit Sonntag wieder in München zu weiteren Untersuchungen weilt. Beide fallen wohl noch drei Wochen aus.

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Gute Nachrichten gibt es derweil von Angreifer Luca Toni: "Wir haben jetzt am Dienstag nochmal ein Freundschaftsspiel gegen Regensburg, da denke ich, dass Luca Toni 90 Minuten spielen wird. Und dann denke ich, ist er zurückgemeldet", erklärte Nerlinger.

Louis van Gaal: Eine erste Bilanz

Der ehemalige Profi blickte auch auf die ersten 100 Tage der Amtszeit von Trainer Louis van Gaal zurück. Hier gibt es nach Ansicht des Sportdirektors "zwei Blickweisen. Erstens die von außen, die sagt: Okay, wir haben zu wenig Punkte und der Tabellenplatz ist nicht ausreichend", so Nerlinger. Die von innen sei eine andere. "Wenn ich sehe, wie gearbeitet wird, dann bin ich hochzufrieden. Die Anfangsphase ist vorbei. Und natürlich müssen wir das jetzt umsetzen in Punkte und Anschluss halten an die Tabellenführung und so schnell wie möglich Tabellenführer werden."

Zur Zeit haben die Münchner auf das Spitzenduo aus Leverkusen und Hamburg acht Punkte Rückstand.

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