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02.08.2009, 12:00

Trainer Magath, Fußballerin Grings

Fußballer des Jahres: Grafite

Meister, Torschützenkönig - und nun auch Deutschlands Fußballer des Jahres. In der bereits zum 50. Mal vom kicker in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) durchgeführten Wahl gewann Wolfsburgs Torjäger Grafite mit deutlichem Vorsprung vor zwei weiteren Stürmern: Neu-Bayer Mario Gomez und Grafites kongenialer Sturmpartner Edin Dzeko. Grafite ist übrigens nach Ailton und Vorjahressieger Frank Ribery erst der dritte ausländische Profi, der die Wahl gewinnen konnte.

Krönung einer erfolgreichen Saison: Grafite ist Deutschlands Fußballer des Jahres.
Krönung einer erfolgreichen Saison: Grafite ist Deutschlands Fußballer des Jahres.
© imagoZoomansicht

Grafite erhielt von 1042 abgegebenen Stimmen satte 331, also fast jede dritte Stimme entfiel auf den Torjäger, der mit sagenhaften 28 Treffern in 25 Ligaspielen auch die kicker-Torjägerkanone gewann. kicker-Chefredakteur Rainer Holzschuh wird in Wolfsburg am Freitag vor dem Anstoß der neuen Bundesliga-Saison (gegen den VfB Stuttgart) die Ehrung vornehmen.

Der 30-Jährige kam im August 2007 vom französischen Erstligisten UC Le Mans zu den Niedersachsen. Felix Magath holte ihn kurz vor dem Ende der Transferperiode in die Bundesliga, wo er gleich einen Vierjahresvertrag erhielt. Schon in seiner ersten Saison war er mit elf Treffern der beste Torschütze der "Wölfe". 2008/09 kamen für Edinaldo Batista Líbano, wie sein bürgerlicher Name lautet, 28 weitere Bundesliga-Tore hinzu. Es hätten noch mehr werden können, doch ein Felsenbeinbruch zum Hinrundenende und eine Innenbanddehnung im Knie zum Rückrundenstart verhinderten weitere Gelegenheiten. Immerhin kam er auf eine gigantische Torquote von 1,12 Toren pro Spiel. Auch im DFB-Pokal und im UEFA-Cup erzielte er im Schnitt mindestens in jedem Spiel ein Tor.

In Erinnerung geblieben ist vor allem sein Treffer zum 5:1 am 26. Spieltag gegen die Bayern. Er düpierte die komplette Bayern-Defensive, schob schließlich den Ball mit ganz viel Gefühl und auch ein bisschen Glück mit der Hacke ins linke Eck. Es war Grafites vorzeitiges Meisterstück. Als sein wichtigstes Tor bezeichnet er aber das 2:1 fünf Minuten vor Schluss gegen Bayer Leverkusen am 28. Spieltag. Mit diesem Siegtreffer blieb Wolfsburg der Dreipunktevorsprung auf die Verfolger Bayern und HSV erhalten.

Magath zum Dritten

Wenig verwunderlich wurde Wolfsburgs Meistercoach Felix Magath zum Trainer des Jahres gewählt. Im Vorjahr von Ottmar Hitzfeld noch geschlagen, gewann Magath bereits zum dritten Mal die begehrte Auszeichnung. Dabei gibt es die Wahl zum Trainer des Jahres erst seit acht Jahren. Bereits 2003 (damals beim VfB Stuttgart) und 2005 (als Bayern-Trainer) hatte er die Abstimmung für sich entschieden. Nun gelang ihm also das Kunststück, in Doppelfunktion als Trainer und Manager aus der einstigen grauen Maus Wolfsburg ein Top-Team zu formen, dass 2008 in den UEFA-Pokal einzog und nun 2009 sogar deutscher Meister wurde. Bleibt abzuwarten, ob der 55-Jährige bei Schalke seiner Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen kann.

Grings beendet eine Ära

Achtmal hintereinander wurde Birgit Prinz Deutschlands Fußballerin des Jahres. 2009 reichte es erstmals nur für den zweiten Platz: Inka Grings, Stürmerin des FCR Duisburg, erhielt in diesem Jahr 343 Stimmen, Prinz nur 97. UEFA-Pokal, DFB-Pokal - und 29 Tore in der Frauen-Bundesliga. Mit 30 Jahren ist Grings auf dem Zenit ihrer Laufbahn angekommen und darf sich durch den klaren Sieg bei der Wahl bestätigt fühlen. Auf dem dritten Rang landete mit Fatmire Bajramaj eine Teamkollegin von Grings. Mit Anja Mittag findet sich erst auf dem vierten Rang eine Spielerin von Meister Turbine Potsdam.

Deutschlands Beste der vergangenen 58 Jahre
Die Fußballer des Jahres seit 1960
Toni Kroos
2018: Toni Kroos

Kein deutscher Spieler ist derzeit so erfolgreich wie Toni Kroos. Zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt (2013 mit dem FC Bayern) gewann der Weltmeister mit Real Madrid die Champions League. Mit großem Abstand wurde Kroos daher zum Fußballer des Jahres 2017/2018 gewählt.
© imago

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Der Kaiser überstrahlt alles

Zum 50. Mal wurde nun der Fußballer des Jahres gewählt. Anlass genug, eine weitere Wahl durchzuführen: Wer war der Beste von allen, der beste Fußballer der vergangenen 50 Jahre? Wenig überraschend, dass Franz Beckenbauer diese Wahl klar für sich entscheiden konnte, mit deutlichem Vorsprung auf die Torjäger Uwe Seeler und Gerd Müller.

 

kicker

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