Nach Kartellamtsentscheidung
DFL auf der Suche nach Plan C
"Durch die Entscheidung des Bundeskartellamts wurde dem Sirius-Vertrag die Grundlage entzogen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Freitag auf einer Pressekonferenz im Hotel Interconti in Frankfurt/Main. Das weitere Vorgehen der DFL ist jetzt zweigleisig. Einerseits wurde angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen. "Wir haben mehrere juristische Prüfungen in Auftrag gegeben", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball.
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Allerdings ist es jetzt auch Aufgabe der DFL "einen Plan C, vielleicht sogar einen Plan D und E zu entwickeln", so Seifert. Laut Rauball werde die Geschäftsführung der DFL nun "mit Sirius Gespräche führen und gleichzeitig im Dialog mit dem Bundeskartellamt bleiben".
Am Donnerstag hatte das Bundeskartellamt eine zusammenfassende Berichterstattung von den Samstagsspielen der Bundesliga im Free-TV vor 20.00 Uhr verlangt, die Modelle der DFL für die Fernsehrechte ab 2009 abgelehnt und damit für den öffentlich-rechtlichen Sender ARD und die Kunden votiert.
Um den Vereinen Planungssicherheit zu geben, soll eine Lösung bis zum Jahresende gefunden werden. "Eine schnelle Entscheidung ist wünschenswert, aber wir verfallen nicht in Panik und werden nichts überstürzen. Es wäre unseriös und unglaubwürdig, jetzt schon einen Plan C zu haben. Wir waren von unserem Angebot überzeugt", so Seifert.









