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02.02.2007, 20:42

Hamburg: Doll-Nachfolger nach Absage Magaths klar - Vertrag bis 2008

Stevens bereits in Berlin auf der HSV-Bank

Nun hat es auch der Hamburger SV offiziell bestätigt: Huub Stevens wird neuer Trainer beim Ligaschlusslicht. Er erhält einen Vertrag bis 2008. Der 53-Jährige war der Wunschkandidat der Hanseaten für die Nachfolge von Thomas Doll - bis Felix Magath auf dem Markt auftauchte. Nach Magaths Absage wurde die Lösung mit dem Niederländer realisiert. Dieser sitzt bereits am Samstag beim Spiel in Berlin auf der Bank.

Beim HSV angekommen: Huub Stevens.
Beim HSV angekommen: Huub Stevens, der neue Hoffnungsträger im Abstiegskampf.
© dpaZoomansicht

Eigentlich wollte Stevens seinen neuen Job erst in der kommenden Woche antreten, doch die sportliche Leitung des Liga-Gründungsmitglieds brachte den Holländer dazu, seine Meinung zu revidieren. Nach einem Gespräch steht nun fest, dass der neue Coach dem Wunsch des Vereins entsprechend an seiner ehemaligen Wirkungsstätte das erste Pflichtspiel mit seinem neuen Klub bestreiten wird. Stevens ist am Freitag auf die Mannschaft getroffen und konnte sich mit den Spielern austauschen. Das Team In Berlin fehlen wird Stürmer Ljuboja wegen Adduktorenproblemen.

Die Trainerkarriere von Hoffenheim-Coach Stevens in Bildern
Wiedersehen mit Huub: Die Rückkehr des "Jahrhunderttrainers"
Huub Stevens führte den FC Schalke 04 als Trainer zu einigen Erfolgen.
Stevens - erst Held, jetzt Gegner

TSG Hoffenheim heißt der nächste Gegner von Schalke 04 am Freitagabend. Das bedeutet ein Wiedersehen mit Huub Stevens! Der Niederländer trainierte den FC Schalke 04 zwischen 1996 und 2002 sowie zwischen September 2011 und Dezember 2012. "Der Knurrer aus Kerkrade" ist immer noch Kult auf Schalke - und dürfte frenetisch empfangen werden.
© imago

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HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer will neben der Frage des Co-Trainers - der zusammen mit Thomas Doll beurlaubte Ralf Zumdick gilt auf Wunsch von Stevens hin wieder als Kandidat - die weiteren Abläufe für die kommenden Tage klären. Beiersdorfer freute sich zunächst über die Verpflichtung des neuen Trainers, nachdem Felix Magath am Morgen abgesagt hatte. "Die Art wie Huub Stevens arbeitet, wird uns weiterhelfen", sagte Beiersdorfer. "Seine Teams waren stets diszipliniert und spielten nach einem klaren taktischen Konzept", so der Franke weiter, um abzuschließen: "Resultate sind zunächst das Wichtigste für uns."

Stevens selbst freut sich "auf die neue Aufgabe". Der HSV sei "in der Bundesliga ein Verein mit viel Tradition". Dem Team spricht der "die nötige Qualität" zu, es werde "in den verbleibenden Spielen die Abstiegsregion verlassen".

Karsten Bäron
Am Freitag im Einsatz: Karsten Bäron.
© dpa

Remis gegen Cottbus bringt Doll zu Fall

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Energie Cottbus und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz war die Geduld des Hamburger Publikums mit dem bisherigen Trainer Thomas Doll zu Ende. Auf vielen Plakaten hatten die Fans den Namen ihres Wunschkandidaten präsentiert: Felix Magath sollte nach ihrem Willen neuer Coach des Bundesliga-Dinos werden.

Doch der Kurzzeit-Kandidat teilte nach Gesprächen am Donnerstag tags darauf gegenüber dem "Hamburger Abendblatt", für das er auch als Kolumnist schreibt, seine Entscheidung mit: "Bevor der HSV am Donnerstag die Gespräche mit mir aufnahm", so der ehemalige HSV-Mittelfeldmotor, "war sich der Verein bereits mit einem anderen Trainer einig. Da gebietet es mir mein Berufsethos, dem Kollegen den Job nicht wegzunehmen." Somit war der Weg frei für Stevens.

Magath war am Mittwoch überraschend beim FC Bayern entlassen worden. Die HSV-Verantwortlichen hatten zu diesem Zeitpunkt Stevens schon als neuen Trainer auserkoren, lenkten ihr Augenmerk mit dem Einverständnis des Holländers nach den Entwicklungen in München aber dann zwischenzeitlich doch auf Magath.

Der knorrige Niederländer Stevens hatte vor kurzem angekündigt, seinen Vertrag in Kerkrade nicht zu verlängern, so dass er nun keine Schwierigkeiten hatte, vorzeitig aus seinem Vertrag bei dem Tabellensiebten der Eredivisie auszusteigen. Sein Nachfolger als Roda-Trainer wird angeblich sein Landmann Raymond Adeveld.

Huub Stevens hatte seine erfolgreichste Zeit in der Bundesliga als Trainer von Schalke 04 (1996-2002), später arbeitete er auch für Hertha BSC (Entlassung Dezember 2003)und den 1. FC Köln. Mit Schalke holte er 1997 den UEFA-Cup und 2001 und 2002 den DFB-Pokal.

 

kicker

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