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28.04.2008, 14:02

Stuttgart: Kader wird in der Breite verstärkt

Alles klar mit Simak

Armin Veh hat es vor Wochen gesagt: "Wenn wir in dieser Saison den UEFA-Cup erreichen, dann ist das eine fantastische Leistung." Nach der Niederlage in München scheint der UEFA-Pokal in der Tat die beste Ausfahrt für den VfB aus einer verkorksten Saison zu werden. Eine Spielzeit, die auch geprägt war durch viele Verletzte.

Jan Simak
Informierte sich ausgiebig über den neuen Arbeitgeber: Jan Simak liest in der Stadionzeitschrift.
© imagoZoomansicht

Diesmal fehlten mit Fernando Meira und Thomas Hitzlsperger schon vor dem Anpfiff zwei Schlüsselspieler. In der Partie erwischte es auch noch Ludovic Magnin, der sich einen Kapseleinrisses im linken Sprunggelenk zuzog und damit gegen Frankfurt fehlen wird. Und weil es den Meister regelmäßig in dieser Saison mit wichtigen Ausfällen erwischt hat und vor der Saison versäumt wurde, den Kader in der Breite zu verstärken, ist letztlich wohl nicht mehr drin, als der Kampf um die UEFA-Cup-Plätze.

Insgesamt soll Veh in der kommenden Saison einen größeren und ausgeglicheneren Kader bekommen. Nach der Verpflichtung des Fürthers Martin Lanig (23, offensives Mittelfeld, Vertrag bis 2011) konnte Anfang dieser Woche auch die positive Entscheidung in Sachen Jan Simak (29, Jena, offensives Mittelfeld) verkündet werden. Die Schwaben zahlen knapp 400000 Euro Ablöse. Der Transfer wurde bereits vor dem Acht-Punkte-Abzug für die TuS Koblenz ausgehandelt. Diese Sanktion erhöht prinzipiell die Jenaer Chancen auf den Klassenerhalt in der 2. Liga. In diesem Fall wären für Simak "mindestens 800000 Euro" fällig geworden, bei Abstieg 250000. Weil die Obergrenze nicht eindeutig definiert war, drängten die Stuttgarter offenbar auf eine vorzeitige Lösung, um das Risiko kalkulierbar zu machen. Dies ist nun geschehen.

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"Der VfB Stuttgart war von Anfang an mein Favorit. Ich hatte gute Gespräche mit Trainer Armin Veh und Manager Horst Heldt. Danach war mir klar, dass ich zum VfB gehen möchte", sagte Simak am Montag. Auch Heldt freut sich auf den Regisseur: "Wir sind von Simaks Fähigkeiten überzeugt. Er ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar und kann unser Spiel noch variabler machen."

Simaks Kommen bedeutet jedoch nicht zwingend, dass Antonio da Silva (29) gehen wird. Mit seinem zweiten Treffer in Folge betreibt der Brasilianer zudem momentan erfolgreiche Eigenwerbung. Veh will einen breiteren Kader und in diesem Zusammenhang ist das Paket Lanig/Simak einzuordnen.

Die Lehren der holprigen Nach-Meisterschaft-Saison sind gezogen. Abzuwarten bleibt, wie der geniale Fußballer Simak den weitaus höheren Druck beim VfB Stuttgart psychisch meistert und ob Martin Lanig sein Talent auch eine Klasse höher umsetzen kann.

 

kicker

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