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VfB Stuttgart

 - 

Werder Bremen

 

1:4 (0:1)

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VfB Stuttgart
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Lapsus von Kvist bringt Werder auf Kurs

Ekicis Traumtor besiegelt erneute VfB-Pleite

Gegen clever agierende Bremer, die ihren zweiten Sieg in Serie bejubeln konnte, verlor der VfB Stuttgart zum fünften Mal in Folge in der Bundesliga und schlittert damit immer tiefer in die sportliche Krise. Nach gutem Beginn übernahm Werder in der ersten Hälfte das Zepter und ging nicht unverdient in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich brachten Aufbaufehler des VfB die Bremer auf die Siegerstraße.

Mehmet Ekici (re.)
Jubel mit dem Torschützen: Die Bremer Spieler feiern Mehmet Ekici (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

VfB-Trainer Bruno Labbadia stellte seine Startelf nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf auf vier Positionen um. Niedermeier (nach Hüftproblemen ersetzte Felipe in der Innenverteidigung. Links in der Abwehr kam Afrika-Cup-Rückkehrer Boka für Molinaro. Im Mittelfeld kehrten zudem Harnik (nach Gelb-Rot-Sperre) und Traoré für Hajnal und Holzhauser in die Startelf zurück.

Werder-Coach Thomas Schaaf entschied sich dagegen nach dem 2:0-Sieg gegen Hannover, keine Umstellungen vorzunehmen, zumal Arnautovic kurzfristig mit muskulären Problemen ausgefallen war.

Der VfB begann hellwach und suchte sofort den Weg nach vorne. Sakai hatte nach schöner Flanke von Ibisevic schon in der 2. Minute die erste gute Chance des Spiels, zielte aber ein Stück zu hoch. Wenig später scheiterte Traoré mit einer Direktabnahme vom Strafraumrand an Mielitz (4.). Nach einer guten Viertelstunde kamen dann auch die Bremer besser ins Spiel.

Nach ein paar eher harmlosen ersten Torannäherungsversuchen hatte de Bruyne in der 24. Minute die Riesenchance zur Führung für Werder: Der Belgier platzierte eine Direktabnahme nach Flanke von der rechten Seite aber an den linken Pfosten und scheiterte dann im Nachschuss auch noch an Ulreich. Fortan spielte gegen immer verunsicherter wirkende Schwaben fast nur noch Bremen. Elia verfehlte in der 30. Minute nach Ekicis maßgenauem Zuspiel das leere Tor aus spitzem Winkel knapp. Dann scheiterte Junuzovic aus zentraler Position im Strafraum mit einer weiteren großen Gelegenheit an Ulreich (32.).

Durchaus folgerichtig fiel die Führung für den SVW: Nach de Bruynes harter Hereingabe von rechts beförderte Ekici - zentral im Strafraum freistehend - den Ball gekonnt in die Maschen (34.). Stuttgart versuchte noch vor der Pause zu anworten. Harnik scheiterte aber mit zwei guten Kopfballmöglichkeiten knapp (42., 45.).

Kvists Fehler freut Werder

Wie schon in der ersten Hälfte starteten die Stuttgarter wacher. Und diesmal gelang den Schwaben auch der ersehnte Treffer: Nach Gentners Vorarbeit kam das Spielgerät etwas glücklich zu Traoré, der den Ball aus der Luft gekonnt abnahm und Mielitz mit einem Schuss ins lange Eck überwand (50.). Der Bremer Keeper bekam dabei nur noch die Fingerspitzen an den Ball.

Bruno Labbadia, Thomas Schaaf (v.li.)
Gute Laune: Bruno Labbadia und Thomas Schaaf beim Spiel zwischen VfB und SVW.
© Getty Images

Danach wollten die Schwaben mehr, brachten Werder aber mit einem Lapsus im Mittelfeld wieder ins Spiel. Kvist verlor den Ball unaufmerksam an Petersen, der sofort Hunt steil schickte. Der Bremer Kapitän ließ sich die Chance frei vor Ulreich nicht entgehen und schob flach ins linke Toreck ein (60.). Zwar war Stuttgart in der Folge um den erneuten Ausgleich bemüht, vermochte es aber aus dem Spiel heraus nur selten, gefährlich in Tornähe zu kommen. Nach einem Eckball köpfte Ibisevic knapp über das Tor (69.).

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Ein erneuter leichter Ballverlust, diesmal von Niedermeier, leitete die Vorentscheidung ein. Gentner foulte vor dem Strafraum Hunt. Ekici nahm aus etwa 25 Metern in halbrechter Position per Freistoß Maß und traf sehenswert ins kurze Eck, wo der Ball von der Unterkante der Querlatte über die Linie prallte (74.). Außer einem Fallrückzieher von Ibisevic, der aber weit über das Tor ging (80.), brachte der VfB danach keine gelungene Offensivaktion mehr zustande. Stattdessen sorgte de Bruyne in der Nachspielzeit mit einem gelungenen Heber über Ulreich sogar noch für das 4:1 für die Gäste.

Stuttgart hat am Donnerstag Genk in der Europa League zu Gast und spielt am Sonntag (17.30 Uhr) auswärts in Hoffenheim. Werder empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den SC Freiburg im Weserstadion.

09.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (4) - 
G. Sakai (5) , 
Tasci (4)    
Niedermeier (5) , 
Boka (4,5) - 
Kvist (5,5)    
Gentner (3,5)    
Harnik (5)    
Torun (4,5)    
Traoré (3,5)        
Ibisevic (5)    

Einwechslungen:
68. Didavi für Kvist
68. Macheda für Harnik
78. Okazaki für Torun

Trainer:
Labbadia
Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (3) - 
Ignjovski (3,5) , 
Lukimya (4) , 
Sokratis (2,5) , 
Schmitz (4) - 
Junuzovic (3)    
Hunt (3)            
De Bruyne (2,5)    
Elia (3,5) , 
Ekici (2)            
Petersen (3)    

Einwechslungen:
85. Prödl für Ekici
89. Fritz für Junuzovic
90. Gebre Selassie für Hunt

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ekici (34., Rechtsschuss, De Bruyne)
1:1
Traoré (50., Linksschuss, Gentner)
1:2
Hunt (60., Linksschuss, Petersen)
1:3
Ekici (74., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:4
De Bruyne (90. + 2, Rechtsschuss, Gebre Selassie)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Traoré
(3. Gelbe Karte)
,
Gentner
(4.)
,
Ibisevic
(6.)
Bremen:
Petersen
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
09.02.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
41200
Spielnote:  3
tempo- und abwechslungsreiches Spiel mit intensiven Zweikämpfen.
Chancenverhältnis:
4:9
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 4
zunächst sicher, später zunehmend Fehler bei der Zweikampfbewertung. Hätte nach der aktuellen Regelauslegung nach Gentners Schuss einen Handelfmeter für Stuttgart geben müssen (53., Sokratis).
Spieler des Spiels:
Mehmet Ekici
Erster Bundesliga-Doppelpack des Türken, der von Stuttgarts Defensive nicht zu halten war.
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