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SC Freiburg

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Bayer 04 Leverkusen

 

0:0 (0:0)

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SC Freiburg
Bayer 04 Leverkusen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.




Freiburg muss weiter auf einen Heimsieg gegen Bayer warten

Rosenthal, Rolfes und Schürrle nehmen's zu genau

In einem taktisch unterhaltsamen und temporeichen Duell kam Bayer Leverkusen beim SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus und verlor damit an Boden auf Borussia Dortmund. Der Sportclub erkämpfte sich dank einer couragierten Leistung zwar einen Punkt, blieb aber auch im fünften Heimspiel in Folge ohne Sieg gegen die Werkself. Positiv aus Sicht der Breisgauer dabei ist, dass man nach zuletzt vier Heimpleiten gegen Bayer punktete und dass man aktuell seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen ist.

Freiburgs Kruse im Duell mit Castro (re.)
Dicht am Mann: Freiburgs Kruse im Duell mit Castro (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich wechselte nach der Nullnummer in Mainz einmal: Rosenthal kehrte nach Gelb-Rot-Sperre zurück und verdrängte Guedé auf die Bank. Dagegen vertraute Leverkusens Trainergespann Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä derselben Elf wie beim 3:1-Sieg gegen Frankfurt.

Direkt nach dem Anpfiff wurde deutlich, dass sich beide Mannschaften in ihrer Spielanlage ähnelten. Sowohl die Leverkusener als auch die Freiburger verteidigten hoch, machten die Räume sehr eng und versuchten nach Ballgewinn schnell umzuschalten. Weil aber die jeweiligen Defensivreihen gut eingestellt waren, blieb es in den Strafräumen lange Zeit ziemlich ruhig.

Nach einer Viertelstunde verschärften die Kontrahenten das Tempo und wurden gefährlicher. Direktspiel lautete das Erfolgsrezept, auf das beide Mannschaften fortan setzten. Für den ersten Kracher sorgten die Breisgauer - Rosenthal scheiterte an der Latte (17). Fast im Gegenzug schoss Rolfes aus 14 Metern nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (18.).

Klare Torraumszenen waren jedoch viel mehr die Ausnahme, als die Regel. Das lag daran, dass hüben wie drüben mit viel Engagement zu Werke gegangen wurde und sich die Abwehrreihen schlicht und ergreifend als zu stark und zu aufmerksam erwiesen. Es war eine absolut ausgeglichene Begegnung, in der der Sportclub aber mehr Abschlüsse zu verbuchen hatte - Caligiuri (27., 32.) und Kruse (42.) fehlte es aus der Distanz an der nötigen Präzision. Folglich ging es mit einem 0:0 zum Pausentee, was den Kräfteverhältnissen auf dem Platz auch entsprach.

Rolfes und Schürrle scheitern am Aluminium

Freiburgs Schuster und Bayers Schürrle (re.)
Den Ball im Blick: Freiburgs Schuster und Bayers Schürrle (re.).
© Getty Images

Nach Wiederanpfiff nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf. Zuerst wurde Castros Schuss aus kurzer Distanz von den Freiburgern mit vereinten Kräften geklärt (51.), kurz darauf scheiterte Rolfes im Anschluss an eine Ecke am Pfosten (52.), ehe Sekunden danach Kruse aus zentraler Position im erstklassig reagierenden Leno seinen Meister fand.

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Die nun offensivere Gangart war der Tatsache geschuldet, dass sowohl die Werkself als auch der Sportclub das Flügelspiel verstärkt forcierten. Die Defensivreihen stellten sich mit zunehmender Spieldauer aber auch darauf ein, sodass wieder Ruhe in den Strafräumen einkehrte. Beide Teams hatten aber auch damit zu kämpfen, dass der finale Pass nicht ankam. Zu oft leisteten sich die Akteure schlampige Abspiele, weshalb die Stürmer meist in der Luft hingen. Schürrle nahm es dann in die eigene Hand und hatte nach einem feinen Sololauf Pech, als sein fulminanter Fernschuss an den linken Pfosten knallte (71.).

Es kam die Zeit der Wechsel: Bei den Rheinländern kam Sam für die Schlussphase, Guedé bei den Hausherren. Beide Mannschaften machten deutlich, dass sie kein Remis wollten. Und Chancen zum Sieg sollten sich dann auch noch auf beiden Seiten ergeben. Allerdings scheiterte Schürrle an Baumann (83.) und Guedé an Leno (85.), sodass es schlussendlich bei der Nullnummer blieb.

Die Freiburger müssen am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Hoffenheim wieder antreten, tags darauf empfängt Bayer Leverkusen die Dortmunder Borussia (17.30 Uhr).

26.01.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Hedenstad (3) , 
Krmas (2,5)    
Diagne (3) , 
Sorg (3) - 
Schuster (3,5)    
Flum (3,5) - 
Schmid (3) , 
Rosenthal (4)    
M. Kruse (3)    

Einwechslungen:
79. Guedé für Rosenthal
89. Santini für M. Kruse

Trainer:
Streich
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (2) - 
Carvajal (3) , 
Wollscheid (2,5)    
Toprak (3) , 
Boenisch (3)    
Reinartz (3,5) - 
L. Bender (3,5) , 
Rolfes (3)    
Castro (4)    
Schürrle (4) - 

Einwechslungen:
75. Sam für Castro

Trainer:
Lewandowski

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Freiburg:
Krmas
(2. Gelbe Karte)
Leverkusen:
Wollscheid
(4. Gelbe Karte)
,
Boenisch
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
26.01.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Mage-Solar-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
22500
Spielnote:  3,5
ein sehr zweikampf- und laufintensives Spiel auf taktisch hohem Niveau, das den Zuschauern aber keinen großen Unterhaltungswert bot.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
ein souveräner Auftritt, die Gelbe Karte für Krmas war allerdings zu hart (35.).
Spieler des Spiels:
Bernd Leno
Der Keeper strahlte große Ruhe aus und zeigte gute Reaktionen gegen Kruse (52., 80.) und Guedé (85.).
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