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Hamburger SV

 - 

1899 Hoffenheim

 

2:0 (1:0)

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Hamburger SV
1899 Hoffenheim
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Hoffenheim verliert fünftes Spiel in Folge

Rudnevs vermiest Kramers Einstand

In einer über weite Strecken dürftigen Bundesligapartie setzte sich der Hamburger SV mit 2:0 (1:0) gegen Hoffenheim durch. Unter dem neuen Trainer Frank Kramer begann die TSG engagiert, ließ sich dann aber durch den Rückstand komplett aus der Bahn werfen. Der HSV verwaltete die Führung fortan souverän. Stürmer Rudnevs schnürte einen Doppelpack und machte alles klar.

HSV-Trainer Thorsten Fink reagierte auf das 1:1 in Wolfsburg mit drei personellen Wechseln: Lam, Arslan (nach Gelbsperre) und der zuletzt angeschlagene Son durften für Beister (Muskelfaserriss), Bruma und Rincon ran.

Hoffenheims Interimscoach Frank Kramer beorderte Delpierre, Rudy, Roberto Firmino und Derdiyok in die Starteld. Dafür mussten Streker, Schröck, Joselu und Schipplock weichen. Das waren insgesamt vier Wechsel im Vergleich zur 1:4-Niederlage gegen Bremen.

TSG beginnt stark, dann trifft Rudnevs

Hamburger SV - TSG 1899 Hoffenheim
Die Spieler des Hamburger SV bejubeln das 1:0 durch Artjoms Rudnevs.
© picture allianceZoomansicht

Die Gäste setzten das von ihrem neuen Trainer geforderte aggressive Pressing gut um und setzten den Hamburgern damit ganz schön zu. Die Anfangsminuten gehörten deshalb der TSG, die die Hanseaten kaum ins eigene Drittel aufrücken ließen und selbst Nadelstiche setzten. Die erste gute Möglichkeit gehörte dennoch dem HSV: Aogo tauchte plötzlich frei vor Casteels auf, doch dem linken Mittelfeldmann ging beim Abschluss die Kraft aus und er zielte direkt auf den Hoffenheimer Schlussmann (5.).

Abgesehen von vielen Flanken passierte in der Folge nur wenig in den jeweiligen Strafräumen. Beide Teams neutralisierten sich, ohne dabei Gefahr auszustrahlen. Erst nach 26 Minuten zog die Partie wieder etwas an: Diekmeier flankte vom rechten Flügel. Rudnevs wurde am Elfmeterpunkt von Delpierre alleine gelassen, stieg hoch und köpfte mit einer Bogenlampe zum 1:0 ins Tor. Casteels stand drei Meter vor der Grundlinie und sah beim zentralen Kopfstoß nicht wirklich gut aus (27.).

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Danach wurde das Spiel merklich unterhaltsamer: Hoffenheim antwortete sofort mit einem 20-Meter-Hammer von Roberto Firmino, den Adler entschärfte (28.). Ansonsten agierte 1899 bei weitem nicht mehr so druckvoll. Das Gegentor hatte Spuren hinterlassen. So war der HSV nun besser im Spiel und kam zu Chancen: Son zielte knapp drüber (32.), Arslan donnerte die Kugel an die Latte (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff gab die TSG durch Salihovic noch ein Lebenszeichen von sich, scheiterte mit einen Gewaltschuss aus 17 Metern aber an Adler (41.).

Langeweile in Hamburg

Die zweite Halbzeit startete sehr zerfahren. Beide Mannschaften erlaubten sich eine Vielzahl an Fehlpässen und Ballverlusten im Mittelfeld. So wollte zunächst kein wirklicher Spielfluss aufkommen. Die Partie spielte sich fast ausschließlich zwischen den Strafräumen ab. Fast schon provokant ließ der HSV den Ball an der Mittellinie durch die Reihen kreisen. Die TSG ließ sich davon aber nicht locken und stand weiter kompakt in der eigenen Hälfte.

Dieses Spiel mussten die 48.121 Zuschauer in Hamburg bis zur 74. Minute mit ansehen. In der Zwischenzeit reagierte Kramer mit Wechseln und brachte Schröck (66.) und Schipplock (71.). Eine belebende Wirkung für das Spiel der Kraichgauer blieb aus.

Rudnevs schnürt den Doppelpack

Frank Kramer
Eine Niederlage zum Einstand: Hoffenheims Interims-Coach Frank Kramer.
© Getty ImagesZoomansicht

Stettdessen machte der HSV alles klar: Aogo drehte einen Freistoß vor dem rechten Sechzehnereck nach innen, wo Rudy per Kopf in die Mitte abwehrte. Am Elfmeterpunkt stand Rudnevs goldrichtig und zog sofort volley ab - 2:0 (74.)!

Die Partie war nun gelaufen und versumpfte wieder in Fußball-Lethargie. Damit stand die fünfte Niederlage von 1899 in Folge fest. Die Hanseaten springen zumindest über Nacht auf einen internationalen Tabellenplatz.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gastiert Hamburg in Leverkusen, Hoffenheim spielt einen Tag später (15.30 Uhr) gegen Dortmund.

07.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3) - 
Diekmeier (3)    
Mancienne (4) , 
Westermann (3)    
Lam (4)    
Badelj (3,5) - 
Skjelbred (4,5)    
Aogo (4) - 
Arslan (4,5) - 
Son (5) , 
Rudnevs (2)            

Einwechslungen:
79. Bruma für Lam
85. Sala für Skjelbred
90. Berg für Rudnevs

Trainer:
Fink
1899 Hoffenheim
Aufstellung:
Casteels (5) - 
Beck (4) , 
Delpierre (5) , 
Compper (4)    
F. Johnson (5) - 
Williams (6)    
Rudy (5) , 
Salihovic (4,5) - 
Volland (5)        
Roberto Firmino (5)    
Derdiyok (5,5)

Einwechslungen:
66. Schröck für Williams
71. Schipplock für Volland
86. Grifo für Roberto Firmino

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Rudnevs (27., Kopfball, Diekmeier)
2:0
Rudnevs (74., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
HSV:
Diekmeier
(3. Gelbe Karte)
Hoffenheim:
Volland
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
07.12.2012 20:30 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
48121
Spielnote:  5
überschaubar an Torszenen, kein Tempo, viele Fehler auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
1:3
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 2
souveräne Leitung; richtig, in der einzigen kniffligen Szene (Rudnevs' leichter Rempler gegen Delpierre vor dem 1:0) weiterlaufen zu lassen.
Spieler des Spiels:
Artjoms Rudnevs
Zweimal rechtzeitig zur Stelle. Die Aktionen des Doppeltorschützen entschieden das Spiel.
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