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VfL Wolfsburg

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Hamburger SV

 
VfL Wolfsburg

1:1 (0:1)

Hamburger SV
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VfL Wolfsburg
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Ein Remis, das keinem so richtig hilft

Kjaer überwindet den verärgerten Adler

Im spannenden Nord-Duell trennten sich Wolfsburg und Hamburg mit einem gerechten Remis. Hamburg zeigte im ersten Durchgang die reifere Spielanlage und ging folgerichtig in Führung, verpasste aber diese auszubauen. Mit Leidenschaft hielten die "Wölfe" nach Wiederanpfiff dagegen, erzielten den verdienten Ausgleich und waren dem Sieg am Ende nahe.

Beister überwindet Benaglio zur HSV-Führung
Die Führung für den HSV: Maximilian Beister überwindet VfL-Keeper Diego Benaglio.
© Getty ImagesZoomansicht

VfL-Trainer Lorenz-Günther Köstner veränderte seine Startformation gegenüber der 0:2-Niederlage in Mönchengladbach auf einer Position: Für Träsch (Grippe) rückte Vieirinha ins Team.

HSV-Coach Thorsten Fink brachte im Vergleich zum 3:1-Erfolg über Schalke 04 zwei Neue: Bruma und Rincon ersetzten Jansen (ausgekugelte Schulter) und Arslan (Gelbsperre).

In Wolfsburg sorgten leichter Schneeregen und Temperaturen knapp über Null für ungemütliche äußere Bedingungen. Der Beginn geriet zäh, bis auf einen Diego-Freistoß direkt von der Strafraumgrenze, der an der Hamburger Abwehrmauer hängenblieb, passierte nicht viel (5.).

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Der HSV, in der Raute mit Rincon auf der Sechs und Badelj hinter den Spitzen, legte sein Hauptaugenmerk zunächst auf die Defensive. Seine Angriffsbemühungen dosierte der Liga-Dino, nur Rudnevs tauchte gefährlich vor dem aufmerksamen Benaglio auf (10.).

Die Hanseaten präsentierten sich in der Folge als die ballsicherere Elf. Während bei den "Wölfen" Diego, dem Fink Rincon als Kettenhund zur Seite stellte, die Unterstützung fehlte und gegen klug verschiebende Gäste vieles Stückwerk blieb, zeigten die Hamburger mit Badelj als Initiator die reifere Spielanlage.

Der VfL, mit Hasebe auf der Doppel-Sechs neben Polak und Vieirinha am rechten Flügel, verlor mehr und mehr den Zugriff aufs Spiel. Nach Naldos Foul an Beister fehlte bei Aogos 20-Meter-Freistoß nicht viel (23.). Drei Minuten später aber klingelte es hinter Benaglio: Badelj spielte Rudnevs an, dessen Steilpass im richtigen Moment nahm Beister halbrechts auf und vollendete frei vor dem VfL-Keeper flach ins linke Eck 0:1.

Wütende Attacken der Köstner-Elf folgten, die Partie nahm nun mit Vorteilen für den leidenschaftlicheren VfL richtig Fahrt auf. Diego scheiterte an Mancienne (29.) und Adler (30.), Mancienne rettete gegen Olic (37.). Auf der Gegenseite hatte Badelj nach feiner Finte gegen Fagner das 0:2 auf dem Fuß und verzog nur knapp (43.). Weil Adler Diegos Knaller aus der Ferne klasse hielt und der Brasilianer seinen Seitfallzieher in der selben Minute verzog (44.), blieb es bei der knappen Pausenführung der Fink-Schützlinge.

Beim Wiederanpfiff stand zunächst dasselbe Personal auf dem Rasen. Beister vergab die Riesenchance zu seinem zweiten Treffer, traf den ruhenden Ball aus sieben Metern Torentfernung nur unzureichend (52.). Auf der Gegenseite entschärfte Adler Dosts zu schwachen Kopfball aus nächster Nähe (56.).

Danach hing das Spiel durch, den "Wölfen" fiel gegen kompakte Hanseaten längere Zeit nichts ein. Bis zur 68. Minute: Schäfer flankte fast von der Grundlinie butterweich an den ersten Pfosten, Kjaer traf per Kopf hoch ins lange Eck zum Ausgleich. Adler beschwerte sich bei Referee Sippel, dass ein vermeintliches Foul von Olic am Keeper im Luftduell kurz vor dem 1:1 nicht geahndet worden war und kassierte Gelb.

Nun wollte der VfL mehr und drängte mit einem allgegenwärtigen Diego auf die Führung, der Vieirinha mit einem Pfostenschuss ganz nahe kam (76.). Schäfer traf das Außennetz (78.) - und der Verteidiger hatte auch die nächste Chance, als sein Abschluss vom linken Fünfereck aber weder Fisch noch Fleisch war und knapp am langen Eck vorbeisauste (87.). Adler hielt den Punkt bei Lakics Flugkopfball in der Nachspielzeit schließlich fest.

Die Niedersachsen gastieren am Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Die Hamburger eröffnen den 16. Spieltag bereits am Freitag (20.30 Uhr) gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

02.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3)    
Fagner (4) , 
Naldo (4,5)    
Kjaer (4)    
M. Schäfer (3) - 
Hasebe (4) , 
Polak (3,5) - 
Vieirinha (3,5) , 
Diego (3) , 
Olic (4,5)    
Dost (4)

Einwechslungen:
86. Lakic für Olic

Trainer:
Köstner
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (2)    
Diekmeier (4) , 
Mancienne (3) , 
Westermann (3)        
Bruma (4) - 
Rincon (3,5)    
Skjelbred (4)    
Aogo (4) - 
Badelj (3) - 
Rudnevs (4)    
Beister (3)        

Einwechslungen:
53. Son (5) für Beister
73. Sala für Skjelbred
84. Scharner für Rudnevs

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Beister (26., Linksschuss, Rudnevs)
1:1
Kjaer (68., Kopfball, M. Schäfer)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Naldo
(4. Gelbe Karte)
HSV:
Rincon
(1. Gelbe Karte)
,
Adler
(3.)
,
Westermann
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
02.12.2012 17:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
28121
Spielnote:  3
schleppender Beginn, später dann ein offener Schlagabtausch mit vielen Strafraumszenen.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
10:5
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 6
entschied bei Bruma in der 4. Minute fälschlicherweise auf Handspiel, hätte dann aber Elfmeter statt Freistoß geben müssen; hätte Rincons Tätlichkeit an Diego (64.) mit Rot ahnden müssen, übersah vor dem Ausgleich Olics Rempler gegen Adler.
Spieler des Spiels:
René Adler
Rettete gegen Diego, Vieirinha und Dost dreimal prächtig und hielt den Punkt fest.
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