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Hamburger SV

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FC Schalke 04

 
Hamburger SV

3:1 (0:0)

FC Schalke 04
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Hamburger SV
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Aogo scheitert am Pfosten - Huntelaar kassiert Gelb für Jones

Beisters Knaller überrascht Unnerstall

Hamburg feiert gegen Schalke einen Überraschungssieg. Ohne van der Vaart und Son verwies die Fink-Elf die Königsblauen mit einer engagierten Vorstellung verdient in die Schranken. Nach trotz Chancenflut torlosem Pausenremis erwischte der Liga-Dino wie zu Beginn wieder den besseren Start, münzte seine Überlegenheit aber diesmal folgerichtig um und legte nach. Mehr als das Anschlusstor war für das zu spät aufwachende S04 nicht mehr drin, in der Nachspielzeit machte die Fink-Elf alles klar.

Westermann (li.) vs. Huntelaar
Ins Stolpern gerieten Schalke und Klaas-Jan Huntelaar gegen den HSV mit Kapitän Heiko Westermann.
© Getty ImagesZoomansicht

HSV-Trainer Thorsten Fink musste nach der 0:2-Pleite in Düsseldorf auf die verletzten van der Vaart (Muskelfaserriss) und Son (Oberschenkelzerrung) verzichten, für die Skjelbred und Jansen ins Team rückten.

Schalkes Coach Huub Stevens tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen Frankfurt dreimal Personal aus: Für Matip, Holtby und Draxler standen Papadopoulos, Obasi und Pukki zum Einsatz.

Auf neu verlegtem Rasen startete der HSV hochmotiviert in die Partie. Die Hanseaten ließen den Ball prima zirkulieren, drückten die Gäste in deren Hälfte und stürzten S04 mit einfallsreichen und schnellen Passagen von einer Verlegenheit in die andere. Aogo, der sich auf der linken Seite offensiv wie defensiv immer wieder mit Jansen abwechselte, traf nach Beisters Zuspiel nur den Pfosten (7.). Rudnevs kam nach Jansens Flanke knapp zu spät (9.), Skjelbred traf den Ball nach toller Kombination im Zentrum nicht voll (11.).

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Eine knappe Viertelstunde hatten die Königsblauen quasi nur auf eine variabel aufspielende Fink-Elf reagiert, mit einer ersten guten Chance von Huntelaar (14.) übernahmen die Gäste in der Folge die Initiative und entwickelten nun ihrerseits kräftigen Zug zum Tor. Pukkis Strafraumfaller im Duell mit Jansen blieb ungeahndet (17.), Arslan klärte Obasis Kopfball auf der Linie (21.), Huntelaar (23.) und Pukki (25.) hatten ihr Visier nicht richtig eingestellt - genau wie Westermann auf der Gegenseite in aussichtsreicher Position (27.).

Im sehr unterhaltsamen ersten Durchgang, in dem Huntelaar für Jones fälschlicherweise Gelb sah - es wäre die fünfte für den Mittelfeldrackerer gewesen (20.) -, ließ das Tempo nun etwas nach, gleichzeitig begegneten sich die Kontrahenten bis zur Pause auf Augenhöhe. Das große Spektakel mit Torszenen zuhauf wie zuvor war aber nun nicht mehr geboten, zwingende Möglichkeiten blieben Fehlanzeige.

Mit identischem Personal kamen die Teams aus der Kabine, wie im ersten Abschnitt war der Liga-Dino sofort hellwach. Arslan, der später die fünfte Gelbe kassierte, schoss noch drüber (49.), dann aber belohnten sich die Hausherren für ihren bis dorthin sehr engagierten Auftritt: Badelj erkämpfte den Ball im Mittelkreis und passte in die Tiefe zu Beister. Der Linksfuß lief noch ein paar Schritte und jagte den Ball von halblinks aus 20 Metern über die Fäuste des abtauchenden Unnerstall zum 1:0 ins Netz - der Keeper sah trotz des fulminanten Knallers dabei nicht gut aus (52.).

Was war mit Schalke? Nicht viel. Fehlerhaft schon das Aufbauspiel der Gäste, ohne Durchschlagskraft die Offensivaktionen, kurz gesagt: die Antwort der Stevens-Schützlinge blieb zunächst aus. Dafür legte der Liga-Dino nach sehenswerter Kombination nach: Beisters Hackentrick brachte Diekmeier halbrechts im Strafraum in Position. Nach Querpass des Verteidigers stand Rudnevs am Elfmeterpunkt völlig blank und konnte sich die Ecke aussuchen - 2:0 (65.)!

Erst jetzt erwachte S04. Adler verhinderte gegen Höwedes und Farfan binnen Sekunden den Anschlusstreffer (68.), danach kamen mit Holtby und Draxler frische Kräfte. Papadopoulos nickte daneben (70.), der HSV trotzte dem Schalker Sturmlauf, bis der eingewechselte Rincon einen Handelfmeter verursachte, den Huntelaar glücklich im Nachschuss verwandelte (80.).

S04 kam kaum in Schlagdistanz, ehe Adler Fuchs' Freistoß um den Pfosten lenkte (90.). Die Entscheidung fiel fast im Gegenzug, als nach Barnettas Foul an Aogo Badelj den fälligen Elfmeter zum 3:1 verwandelte (90.+2).

Die Hamburger gastieren am Sonntag (17.30 Uhr) in Wolfsburg. S04 empfängt schon am Samstag (15.30 Uhr) die Borussia aus Mönchengladbach.

27.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (1,5) - 
Diekmeier (2,5) , 
Mancienne (3) , 
Westermann (3)    
Jansen (3,5) - 
Badelj (2)    
Skjelbred (3)    
Aogo (3)    
Arslan (4)        
Rudnevs (4)    
Beister (2,5)        

Einwechslungen:
69. Rincon für Skjelbred
90. Scharner für Beister
90. + 3 Bruma für Arslan

Trainer:
Fink
FC Schalke 04
Aufstellung:
Unnerstall (4,5) - 
Uchida (4) , 
Höwedes (3,5)    
Fuchs (4) - 
J. Jones (3) , 
Neustädter (4,5)    
Farfan (4)    
Pukki (3,5) , 
Obasi (5)    
Huntelaar (4)        

Einwechslungen:
62. Barnetta für Obasi
69. Draxler für Neustädter
69. Holtby für Farfan

Trainer:
Stevens

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Beister (52., Linksschuss, Badelj)
2:0
Rudnevs (65., Rechtsschuss, Diekmeier)
2:1
Huntelaar (80., Elfmeter-Nachschuss, Rechtsschuss)
3:1
Badelj (90. + 2, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Aogo)
Gelbe Karten
HSV:
Arslan
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Aogo
(1.)
Schalke:
Huntelaar
(2. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Adler hält Handelfmeter von Huntelaar (80.)

Spielinfo

Anstoß:
27.11.2012 20:00 Uhr
Stadion:
Imtech-Arena, Hamburg
Zuschauer:
47127
Spielnote:  2,5
viel Leidenschaft, viele Torszenen und phasenweise auch spielerisch ansprechend.
Chancenverhältnis:
6:10
Eckenverhältnis:
3:7
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 4
keine spielentscheidenden Fehler, aber doch einige Schwächen in der Beurteilung von Zweikämpfen. Überzogen seine Gelbe Karte für Huntelaar, hätte aber Jones Gelb geben müssen (20.).
Spieler des Spiels:
René Adler
Lange Zeit beschäftigungslos, am Ende dann herausragend gegen Höwedes und Farfan (68.) und Fuchs (90.).
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