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Fortuna Düsseldorf

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Hamburger SV

 
Fortuna Düsseldorf

2:0 (1:0)

Hamburger SV
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Fortuna Düsseldorf
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Van der Vaart und Langeneke früh verletzt

Erster Heimsieg dank Kruse und Reisinger

In einer über weite Strecken ereignislosen Partie setzte sich Düsseldorf gegen Hamburg mit 2:0 (1:0) durch. Nach einer erschreckend schwachen ersten Halbzeit stellte die Fortuna spät die Weichen auf Sieg. Im zweiten Durchgang nahm das Spiel etwas an Fahrt auf. Schließlich brachte Joker Reisinger den ersten F95-Heimsieg mit einem sehenswerten Solo unter Dach und Fach.

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier stellte seine Startelf im Vergleich zum 1:2 in Bremen im Sturmzentrum um: Rafael kehrte für Ilsö in die Mannschaft zurück. Kruse rutschte eine Position nach hinten und gab die hängende Spitze.

HSV-Coach Thorsten Fink änderte seine Mannschaft nach dem 1:0 gegen Mainz zweifach: In der Linksverteidigung ersetzte Aogo Jansen. Im Angriff durfte Berg für Rudnevs beginnen.

40 Minuten Leerlauf

Fortuna Düsseldorf
Jubeltraube: Fortuna Düsseldorf bejubelt den 1:0-Führungstreffer durch Robbie Kruse.
© Getty ImagesZoomansicht

Nachdem es im Hamburger Fanblock brannte, wurde das Spiel mit dreiminütiger Verspätung angepfiffen. Danach brannten die Spieler auf dem Feld jedoch kein Feuerwerk ab: Die Fortuna stand kompakt in der eigenen Hälfte und lauerte auf Konter. Hamburg ließ die Kugel laufen, machte das Spiel breit und hatte viel Ballbesitz. Daraus konnten die Hanseaten aufgrund der engmaschigen F95-Defensive aber kein Kapital schlagen.

Mit fortschreitender Spieldauer wurden die Hausherren dann mutiger, lockerten den Beton in der Abwehr ein wenig und starteten immer wieder Konterangriffe über die schnellen Kruse, Bellinghausen und Garbuschewski. Unter dem Strich resultierten daraus am Ende jedoch nur ungefährliche Flanken aus dem Halbfeld. Derweil verzettelten sich die Hanseaten in mehreren Einzelaktionen (Son, Beister) und konnten ebenfalls nicht für Gefahr sorgen. So plätscherte die Partie über weite Strecken ereignislos vor sich hin.

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Kruse-Konter bringt die Führung

Zu allem Überfluss verletzten sich mit van der Vaart (32., Verdacht auf Muskelfaserriss) und Langeneke (41., Knie verdreht) auch noch zwei Schlüsselspieler und mussten ausgewechselt werden. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gab es dafür zumindest die ersten Torchancen: Auf Hamburger Seite setzte Arslan einen 17-Meter-Schuss nur knapp neben den Pfosten (44.). In der Nachspielzeit gelang der Fortuna sogar der Führungstreffer. Nach einem Konter schickte Lambertz Kruse steil. Der Australier zog aus 15 Metern ab, und der Ball wurde unhaltbar für Adler vom herangrätschenden Mancienne ins linke Eck abgefälscht (45.+2).

Westermanns Treffer zählt nicht - Reisinger Solo schon

Nach dem Seitenwechsel konnte es eigentlich nur besser werden. Und es wurde auch deutlich attraktiver. Kruse legte bei einem Fortuna-Konter für Garbuschewski ab, der mit vollem Tempo bis zur Strafraumgrenze lief und abzog. Adler parierte (48.). Fast im Gegenzug steckte Arslan für Berg durch. Der Schwede schoss aus 15 Metern aber nur ans Außennetz (50.). Nach einem HSV-Freistoß aus 17 Metern zappelte der Ball dann im Netz. Westermann hatte Kruse am Rücken getroffen, von wo die Kugel ins Netz sprang. Doch es zählte nicht. Schiedsricher Peter Gagelmann erkannte ein vorangegangenes Offensivfoul von Berg (55.).

Die Hamburger konnten auch in der Folge nur selten Druck aufbauen. Das Muster war immer das selbe: Die Hanseaten suchten stets den flinken Beister, doch der war vorne meist alleine auf weiter Flur. Düsseldorf verteidigte weiter solide, setzte auf Konterangriffe und profitierte von einem Aussetzer der HSV-Hintermannschaft: Der gerade eingewechselte Reisinger startete ein Solo, umkurvte drei Gegenspieler wie Slalomstangen und donnerte das Spielgerät frei vor Adler in den linken Winkel (63.).

Giefer zu null

Tolgay Arslan & Tobias Levels
Viel Kampf und viel Krampf: Hamburgs Tolgay Arslan (li.) gegen Düsseldors Tobias Levels.
© Getty ImagesZoomansicht

Das 2:0 kam einer Entscheidung gleich. Die Fortuna konzentrierte sich nun ausschließlich aufs Verteidigen. Die Gäste hatten keinerlei Ideen, um dieses Bollwerk zu knacken. Beister (71.), Aogo (81.) und Rudnevs (82., 90.+3) kamen zu Halbchancen. Mehr hatte der HSV nicht im Köcher. So durfte F95 am Ende den ersten Heimsieg in dieser Saison feiern.

Für beide Mannschaften steht jetzt eine englische Woche an: Am Dienstag (20 Uhr) hat Düsseldorf ein schweres Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund vor der Brust. Hamburg hat zeitgleich Heimrecht gegen den FC Schalke 04.

23.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (3) - 
Levels (3) , 
Langeneke (3)    
Juanan (3,5) , 
Bodzek (4) , 
Lambertz (4)        
Garbuschewski (5)    
R. Kruse (3)        
Bellinghausen (5,5) - 
Rafael (5,5)    

Einwechslungen:
41. Balogun (3,5) für Langeneke
58. Reisinger (2)     für Garbuschewski
84. Ilsö für R. Kruse

Trainer:
Meier
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3) - 
Diekmeier (4) , 
Mancienne (5)    
Westermann (4,5)    
Aogo (4) - 
Badelj (5)    
Arslan (4)        
Son (6) , 
van der Vaart (4,5)    
Beister (4,5)    
Berg (6)

Einwechslungen:
32. Rincon (5) für van der Vaart
74. Rudnevs für Badelj
85. Tesche für Arslan

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
R. Kruse (45. + 2, Linksschuss, Lambertz)
2:0
Reisinger (63., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
Rafael
(1. Gelbe Karte)
,
Lambertz
(3.)
HSV:
Mancienne
(1. Gelbe Karte)
,
Beister
(2.)
,
Arslan
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
23.11.2012 20:30 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
54000 (ausverkauft)
Spielnote:  5
eine 45 Minuten lang spielerisch indiskutable, danach schwache Partie, die einzig durch die beiden Treffer, insbesondere durch Reisingers Sololauf vor dem 2:0, aufgewertet wurde.
Chancenverhältnis:
3:4
Eckenverhältnis:
3:8
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 2,5
kleine Probleme bei der Bewertung von Zweikämpfen. Lag richtig, als er Manciennes Tor wegen Abseits (40.) nicht anerkannte. Vertretbar, Westermanns Freistoßtreffer (55.) wegen Bergs Einsatz gegen Lambertz nicht zählen zu lassen. Ebenso, Giefers Tritt gegen van der Vaart (22.) als nicht absichtlich zu bewerten.
Spieler des Spiels:
Stefan Reisinger
Entschied mit einem dynamischen Sololauf die Partie.
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