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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


1. FC NÜRNBERG
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.






60.
75.
90.












Zweites Heimremis für den FCN

Joker Haller kontert Joker Zrelak

Frankfurt holte in Nürnberg beim 1:1 einen schmeichelhaften Punkt. Der Club bot der Eintracht im torlosen ersten Durchgang mehr als Paroli und hatte auch die besseren Chancen. Die SGE blieb auch nach Wiederanpfiff auf der Suche nach ihrem Rhythmus, der leidenschaftliche Aufsteiger wollte den Sieg, der ihm trotz später Führung aber nicht vergönnt war.

Margreitter vs. Jovic
Enges Duell: Nürnbergs Georg Margreitter (l.) im Zweikampf mit Torjäger Luka Jovic.
© imagoZoomansicht

Michael Köllner musste im Vergleich zum 1:3 gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf die verletzten Ishak (Innenbandzerrung) und Löwen (Außenbandzerrung) verzichten. Auch der kurzfristig verletzte Valentini sowie Petrak waren nicht im Kader. Insgesamt drehte der FCN-Coach fünfmal am Personalkarussell: Für Valentini, Petrak, Löwen, Ishak und Palacios (Bank) rückten Leibold, Bundesligadebütant Rhein, Kubo, Kerk und Knöll (beide Startelfpremiere) ins Team.

Frankfurts Trainer Adi Hütter brachte gegenüber dem 2:0 in der Europa League gegen Apollon Limassol zwei Neue: Trapp stand wieder für Rönnow im Tor, Haller musste Jovic weichen.

Forscher Beginn des FCN, der durch Behrens' Fernschuss dicht vor der Führung stand (4.). Die Franken hatten eine gute Präsenz, agierten zweikampfstark und ließen der Eintracht mit hoher Laufintensität kaum Platz für Kombinationen.

Knöll trifft nur den Pfosten

Während die SGE ihren Rhythmus nicht so recht fand und zunächst nur nach Ballverlusten der Gastgeber in Ansätzen gefährlich wurde (Jovic, 13., 15.), gefiel der Club auch spielerisch, forcierte immer wieder das Flügelspiel - und hatte Pech, als Knöll nach Flanke von Leibold nur den Pfosten traf (18.). Kurz zuvor hatte Trapp Leibolds Schuss aus 14 Metern über den Balken gelenkt (16.).

Es gab kaum Ruhepausen. Das Spiel war schnell und kam nach 20 Minuten gleichverteilt daher. Offensive Lösungen blieben auf beiden Seiten Mangelware, die Rückwärtsbewegung stimmte bei beiden Teams im weiteren Verlauf auch nach Fehlpässen und im Umschaltspiel des Kontrahenten.

Weitere Möglichkeiten hatten so Seltenheitswert: Mathenia verhinderte im Hechtflug nach Rebic-Flanke, dass der lauernde Jovic vollenden konnte (32.), Rebic selbst köpfte nach einer Ecke zum Glück für die Köllner-Elf Margreitter an (45.+1). Auf der Gegenseite verpasste der durchgebrochene Knöll halbrechts im Strafraum den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss (37.).

Die erste Phase nach Wiederanpfiff gehörte Nürnberg, das mit ansehnlichen Kombinationen aufwartete, wenn auch im letzten Drittel die Präzision fehlte (Bauer, 54.). Frankfurt ließ es an der einen oder anderen Stelle an der Konzentration fehlen, offensiv blieb das Spiel der Hütter-Elf Stückwerk. Die besseren Ansätze verzeichnete weiterhin der Club, so als Margreitter den Ball früh abfing und sofort umschaltete, der Flankenwechsel des quirligen Misidjan aber nicht klappte (66.).

Hütter reagierte auf den mäßigen Vortrag seiner Schützlinge mit einem Doppelwechsel: Allan und Haller kamen für Gacinovic und Rebic (68.). Doch es war der Aufsteiger, der nach wie vor aktiver blieb. Und spürbar mehr wollte, denn leidenschaftlich fightete die Köllner-Elf, bei der Zrelak für Knöll kam (76.).

Zrelak kommt und trifft

Und der FCN war der Führung nah nach Hasebes leichtsinniger Abwehraktion, doch Kubo scheiterte an Trapp. Noch in derselben Minute klingelte es doch: Kubo spielte nach halbrechts zu Misidjan, der butterweich an den Fünfer flankte. Dort stand Zrelak und nickte mit seinem ersten Ballkontakt ein (78.).

Haller steht goldrichtig

Bis in die Nachspielzeit prallten die Frankfurter Bemühungen an der Defensive des Aufsteigers ab, dann aber schlug auch auf der anderen Seite ein Joker zu: Haller bugiserte da Costas Maßflanke zum aus Sicht der Eintracht glücklichen 1:1-Endstand über die Linie (90.+2).

Für den FCN geht es am Mittwoch (18.30 Uhr) im DFB-Pokal bei Hansa Rostock weiter. In der Liga folgt für den Club am Samstag (15.30 Uhr) das Auswärtsspiel in Augsburg, das im Pokal bereits ausgeschiedene Frankfurt ist bereits am Freitag (20.30 Uhr) in Stuttgart zu Gast.

Bundesliga, 2018/19, 9. Spieltag
1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt 1:1
1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt 1:1
Platzbegehung

Sebastian Haller betritt das Max-Morlock-Stadion. Der Stürmer stand nicht in der Startelf.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Ro. Bauer (4) , 
Margreitter (3) , 
Mühl (3,5) , 
Leibold (3,5) - 
Behrens (3,5)    
Rhein (3)    
Misidjan (3) , 
Kubo (4)    
Kerk (4)    
Knöll (3,5)    

Einwechslungen:
69. Palacios für Kerk
76. Zrelak         für Knöll
88. Erras für Kubo

Trainer:
Köllner
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3)    
Abraham (4)    
Hasebe (3) , 
Ndicka (3)    
da Costa (3) , 
Kostic (3) - 
de Guzman (4)    
Gacinovic (5)    
Jovic (5) , 
Rebic (4,5)        

Einwechslungen:
68. Allan für Gacinovic
69. Haller     für Rebic
80. Stendera für de Guzman

Trainer:
Hütter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Zrelak (78., Kopfball, Misidjan)
1:1
Haller (90. + 2, Rechtsschuss, da Costa)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Rhein
(1. Gelbe Karte)
,
Zrelak
(1.)
Frankfurt:
Ndicka
(1. Gelbe Karte)
,
Rebic
(1.)
,
Trapp
(1.)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 10 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 381 : 479 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 293 : 369 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 88 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 8 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
28.10.2018 13:30 Uhr
Zuschauer:
42154
Spielnote:  4
spielerisch ging wenig, immerhin blieb es bis zum Ende interessant.
Chancenverhältnis:
6:5
Eckenverhältnis:
8:6
Schiedsrichter:
Robert Schröder (Hannover)   Note 2
wann ist der Schiri gut? Wenn es am Ende heißt, dass er unauffällig war.
Spieler des Spiels:
Makoto Hasebe
Auch Makoto Hasebe blieb nicht fehlerfrei (das schaffte keiner), aber er verteidigte viele Situationen gut und war dann in der Lage, das Spiel von hinten geschickt aufzubauen.

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