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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
3

Halbzeitstand
1:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


1. FC NÜRNBERG
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.








60.
75.
90.










Erste Heimniederlage für den Aufsteiger

Nelson bricht gegen starken Mathenia den Bann

Hoffenheim beendete mit einem hochverdienten 3:1 in Nürnberg seine Durststrecke. Der Club, nur in der Anfangsphase auf Augenhöhe, nutzte einen Elfmeter zur Führung, ehe sich vor der Pause vor allem Mathenia dem Dauerdruck der Gäste entgegenstemmte. Nach Wiederanpfiff belohnte sich die spielstarke TSG schnell für fortwährenden Einbahnstraßenfußball, drehte das Spiel und geriet nicht mehr in Gefahr.

Behrens (#18)
Hanno Behrens (#18) dreht nach seinem verwandelten Elfmeter ab. Am Ende reichte dies nicht zu Zählbarem.
© imago

FCN-Coach Michael Köllner hatte nach der 0:6-Schlappe in Leipzig ein Trio neu an Bord: Für Bredlow stand erstmals Mathenia zwischen den Pfosten, dazu wurden Leibold (Gelb-Rot-Sperre) sowie Kubo durch Bauer und Palacios ersetzt.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann drehte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt gleich sechsmal am Personalkarussell: Für Akpoguma, Posch, Brenet, Bittencourt, Belfodil und Szalai kamen Bicakcic, Adams, Kaderabek, Nelson, Joelinton und Kramaric zum Zug.

Der Club hatte gleich eine Topchance - Ishak, der sich unmittelbar danach behandeln lassen musste, schoss frei vor Baumann daneben (2.). Der Auftakt zu einer temporeichen Anfangsphase, zu der auch Hoffenheim mit offensiver Ausrichtung beitrug, ohne dass daraus zunächst Torchancen resultieren sollten.

Behrens sicher vom Punkt

Nach zehn Minuten war Behrens nach Luftduell mit Adams wegen einer Platzwunde angeschlagen, sollte aber im Gegensatz zum TSG-Verteidiger wenig später den Durchblick behalten. Doch der Reihe nach: Erst glänzte Mathenia erstmals nach fatalem Fehlpass von Ishak mit mutigem Zweikampf gegen Kaderabek (13.) - und war wenig später auch noch Wegbereiter der Club-Führung, als sich nach langem Abschlag Adams zu einem stümperhaften Schubser gegen Misidjan hinreißen ließ: Elfmeter, den Behrens sicher verwandelte (18.).

Mathenia, immer wieder Mathenia

1899 reagierte mit verstärktem Offensivgeist gegen einen FCN, der zwar bissig dagegenhielt und bei dem sich die Außenverteidiger meist auf ihren Defensivpart beschränkten. Dennoch sollte es ein wahres Chancenfestival für 1899 geben, bei dem Mathenia immer mehr in den Fokus rückte. Der Keeper schwang sich nicht nur im Privatduell mit Kramaric (23., 25., 31.) zu einer starken Vorstellung auf, sondern gegen spielstarke, immer wieder durchs Zentrum Lücken suchende Gäste auch gegen Bicakcic (28., 45.+5) und Kaderabek (37.).

Ishak versprüht Gefahr und muss raus

Für die Franken setzte lediglich Ishak kurz vor seiner Auswechslung einen gefährlichen Nadelstich (35.) - für den Schweden ging es nicht mehr weiter, Knöll kam (41.). Das wenig kompakte Nürnberg sehnte im Hoffenheimer Dauerdruck die Pause herbei. Nach sieben Minuten Nachspielzeit wegen diverser Behandlungspausen ging es in die Kabine.

Nelson gleicht aus

Nagelsmann brachte mit Wiederanpfiff Szalai für Grillitsch. Es ging weiter mit Einbahnstraßenfußball Richtung Nürnberger Tor - bald mit Folgen: Kaderabek war rechts im Sechzehner frei. Zu frei, der Verteidiger nutzte dies zur genauen Hereingabe auf Nelson, gegen dessen Volleyschuss aus acht Metern sich Mathenia vergeblich streckte (50.).

Für die Franken gab es kaum Entlastung, die beweglichen Kraichgauer schraubten ihre Ballbesitzquote auf über 70 Prozent. Diese Ballkontrolle gepaart mit Kombinationssicherheit führte schließlich zum 2:1: Kaderabek spielte zu Demirbay, der direkt auf Nelson weiterleitete. Und der Youngster schnürte mit gutem Abschluss aus fünf Metern hoch ins kurze Eck den Doppelpack (57.).

Vorzeitige Entscheidung durch Szalai

Vom FCN kam keine Reaktion. Die TSG ließ nicht locker, nutzte zu große Abstände im Deckungsverbund der Hausherren zum 3:1 durch Szalai, der eine Maßflanke Kaderabeks einnickte (67.).

Gegen sichtlich erschöpfte Nürnberger verpasste Hoffenheim einen höheren Sieg (Demirbay, 71., Szalai, 75., Joelinton, 76.). Der Aufsteiger hatte wie aus dem Nichts die Chance, noch einmal heranzuschnuppern, aber Knöll scheiterte an Baumann (86.). So blieben der Nagelsmann-Elf spannende Schlussminuten erspart - es blieb beim 3:1 für 1899, das damit seine Durststrecke nach drei Pflichtspielniederlagen beendete.

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Für Nürnberg geht es am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Frankfurt weiter. Hoffenheim hat am Dienstag (21 Uhr) Olympique Lyon in der Champions League zu Gast, ehe am Samstag (18.30 Uhr) das Heimspiel gegen Stuttgart folgt.

Bundesliga, 2018/19, 8. Spieltag
1. FC Nürnberg - TSG Hoffenheim 1:3
1. FC Nürnberg - TSG Hoffenheim 1:3
Freundlicher Empfang

FCN-Coach Köllner und TSG-Trainer Nagelsmann begrüßen sich.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (2) - 
Valentini (4,5)    
Margreitter (4) , 
Mühl (5)    
Ro. Bauer (5) - 
Behrens (4)        
Petrak (5) , 
Löwen (4,5)    
Palacios (5)    
Misidjan (4)        
Ishak (4,5)    

Einwechslungen:
41. Knöll (4,5) für Ishak
66. Kerk für Palacios
86. Kubo für Misidjan

Trainer:
Köllner
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Bicakcic (2,5) , 
Vogt (2)        
Adams (4,5)    
Kaderabek (1,5) , 
Grillitsch (3,5)        
N. Schulz (3) - 
Demirbay (2) - 
Nelson (1,5)            
Joelinton (3,5) , 

Einwechslungen:
46. Szalai (2)     für Grillitsch
68. Akpoguma für Adams
70. Hoogma für Nelson


Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Behrens (18., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Misidjan)
1:1
Nelson (50., Rechtsschuss, Kaderabek)
1:2
Nelson (57., Rechtsschuss, Demirbay)
1:3
Szalai (67., Kopfball, Kaderabek)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Valentini
(2. Gelbe Karte)
,
Misidjan
(2.)
,
Löwen
(2.)
,
Mühl
(2.)
Hoffenheim:
Grillitsch
(1. Gelbe Karte)
,
Vogt
(2.)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       TSG Hoffenheim
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 7 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 270 : 659 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 181 : 574 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 89 : 85 Fehlpässe
 
Passquote 67% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 29% : 71% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 1 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
20.10.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
36472
Spielnote:  2
eine temporeiche wie unterhaltsame Partie mit vielen Torszenen, die auch dann nicht langweilig wurde, als nach der Pause der Club Hoffenheim nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
Chancenverhältnis:
4:17
Eckenverhältnis:
1:7
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3,5
nicht immer mit einer klaren Linie, aber mit Ausnahme von Gelb für Valentini ohne große Fehler. Die siebenminütige Nachspielzeit in der ersten Hälfte mag außergewöhnlich gewesen sein, nachvollziehbar war sie.
Spieler des Spiels:
Reiss Nelson
Bis dahin schon gut im Spiel, drehte Reiss Nelson mit seinen ersten beiden sehenswerten Abschlüssen das Spiel vorentscheidend und erzeugte mit Dribblings und Pässen viel Druck.

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