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Werder Bremen

Werder Bremen

1
:
1

Halbzeitstand
1:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


WERDER BREMEN
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Nürnberg entführt einen späten Punkt aus Bremen

Joker Misidjan vermiest Sahin das Werder-Debüt

Werder Bremen hat am Sonntagnachmittag einen späten Dämpfer hinnehmen müssen: Im Heimspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger Nürnberg reichte es nur zu einem 1:1. Unter den vielen Debütanten stach letztlich ein FCN-Joker heraus.

Späte Ekstase: Club-Debütant Virgil Misidjan sorgte in der Nachspielzeit für den umjubelten Ausgleich.
Späte Ekstase: Club-Debütant Virgil Misidjan sorgte in der Nachspielzeit für den umjubelten Ausgleich.
© imagoZoomansicht

Bremens Trainer Florian Kohfeldt schickte exakt dieselbe Elf wie beim späten 2:1-Auswärtssieg in Frankfurt auf den Rasen. Das hieß auch: Keeper Pavlenka wurde nach seiner beim letzten Bundesligaspiel erlittenen Gehirnerschütterung rechtzeitig fit.

Club-Coach Michael Köllner baute seine Startformation im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 lediglich auf einer Position um: Anstelle von Palacios begann Sommer-Neuzugang Matheus Pereira (Leihgabe von Sporting Lissabon), der seine Bundesliga-Premiere feierte.

Margreitter rettet

Vom Start weg nahm Bremen das Heft des Handelns in die Hand, die Hausherren bestachen direkt durch viel Ballbesitz - und die Kugel lief richtig gut. Es dauerte allerdings eine ganze Viertelstunde, ehe Werder mal gefährlich wurde: Osako legte im richtigen Moment auf Kruse, dessen Schuss in allerletzter Sekunde von Margreitter entscheidend abgefälscht wurde (15.). Bei den Gästen wirbelte speziell Matheus Pereira auf seiner rechten Seite, doch Chancen wollten dabei nicht herausspringen.

Vom Innenpfosten ins Tor

Nach einer kleinen Drangphase übernahm wieder der SVW die Kontrolle, auch Harnik wurde allerdings von Margreitter gestoppt (21.). Kurz darauf war es dann doch passiert: Klaassen bediente Eggestein, der das Leder unbedrängt aus 18 Metern halbrechter Position an den Innenpfosten nagelte - 1:0 (26.). In der Folge rang der FCN etwas nach Luft, Kruse verpasste es, mit einem Linksschuss nachzulegen (30.). Weil die Hausherren anschließend in den Verwaltungsmodus schalteten, blieb es zur Pause beim 1:0.

Video-Referee nimmt das 1:1 zurück

Nach dem Seitenwechsel überließen die Hausherren dem Club mehr Ball und Raum, doch der FCN wusste zunächst erneut zu wenig damit anzufangen. So gehörte die erste Chance nach der Pause doch wieder Werder: Harnik fand Eggestein, dessen Linksschuss allerdings sein Ziel verfehlte (55.). Wenig später stand es plötzlich 1:1, doch Petraks Duseltor im Getümmel wurde zurückgenommen, weil bei der vorherigen Szene Ishak im Abseits gestanden hatte - der Video-Assistent musste mithelfen (59.).

Rashica und Sahin kommen

Tabellenrechner 1.Bundesliga

In der letzten halben Stunde begannen die Wechselspiele: Köllner brachte Löwen und Misidjan (Bundesliga-Premiere), Kohfeldt antwortete mit Rashica und Sahin (Debüt für Werder). Eine Viertelstunde vor Schluss war es dann auch der Neuzugang von Borussia Dortmund, der Osako auf die Reise schickte. Bredlow hatte allerdings aufgepasst und schnappte sich das Leder im richtigen Moment (75.).

Löwen verpasst noch das 1:1

Kurz darauf schnupperte Joker Löwen am Ausgleichstor, sein Rechtsschuss zischte aber hauchzart am zweiten Pfosten vorbei (78.). In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften, sodass dem FCN nur noch ein Lucky Punch helfen konnte. Und der sollte folgen: In der zweiten Minute der Nachspielzeit leitete Behrens die Kugel im richtigen Moment auf Misidjan weiter, der das Spielgerät im kurzen Eck unterbrachte. Für ihn war es das fast perfekte Debüt, das Sekunden später mit einem durchaus leistungsgerechten 1:1 endete. Trotzdem stellte Kohfeldt einen alten Rekord ein: Unter ihm ist der SVW nun 14 Heimspiele in Folge ungeschlagen, das war zuvor nur Kult-Coach Otto Rehhagel gelungen (1981, auch 14 Partien).

Für Werder geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg weiter. Der Club hat zur gleichen Zeit Hannover 96 zu Gast.

Bundesliga, 2018/19, 3. Spieltag
Werder Bremen - 1. FC Nürnberg 1:1
Werder Bremen - 1. FC Nürnberg 1:1
Wiedersehensfreude

Sonntagnachmittag, 15.30 Uhr: Der 1. FC Nürnberg ist zu Gast bei Werder Bremen. Teil der fränkischen Reisegruppe: Außenverteidiger Bauer, aktuell von der Weser an den Valznerweiher ausgeliehen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (4) - 
Veljkovic (4) , 
Moisander (3) , 
Augustinsson (3,5) - 
Bargfrede (3)        
M. Eggestein (2,5)    
Klaassen (3)    
Harnik (4,5)    
Osako (4,5)    
M. Kruse (4)    

Einwechslungen:
67. Rashica für Harnik
71. Sahin für Bargfrede
88. Friedl für Osako

Trainer:
Kohfeldt
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Bredlow (3,5) - 
Valentini (3,5) , 
Margreitter (3) , 
Mühl (3,5) , 
Leibold (3,5) - 
Petrak (4)    
Fuchs (4)    
Behrens (3,5)    
Matheus Pereira (4)    
Kubo (4) - 
Ishak (4,5)

Einwechslungen:
61. Löwen für Fuchs
61. Misidjan     für Matheus Pereira
82. Knöll für Petrak

Trainer:
Köllner

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
M. Eggestein (26., Rechtsschuss, Klaassen)
1:1
Misidjan (90. + 2, Rechtsschuss, Behrens)
Gelbe Karten
Bremen:
Klaassen
(1. Gelbe Karte)
,
Bargfrede
(2.)
Nürnberg:
-

Spieldaten

Werder Bremen       1. FC Nürnberg
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 14 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 531 : 400 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 451 : 322 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 80 : 78 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 41% : 59% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 6 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 5 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
16.09.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
40700
Spielnote:  4
wenige Höhepunkte, wenig spielerische Klasse und kaum Torszenen.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
4:7
Schiedsrichter:
Daniel Schlager (Hügelsheim)   Note 2
korrekt, per Videobeweis vor dem vermeintlichen 1:1 durch Petrak auf Abseits (Ishak) zu entscheiden. Ansonsten mit einer großzügigen, aber konsequenten Linie.
Spieler des Spiels:
Maximilian Eggestein
Agierte defensiv souverän, fand gegen die FCN-Defensive offensiv das einzig taugliche Mittel. Maxi Eggestein brach mit seinem 18-Meter-Kracher als einziger Bremer den Bann.

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