Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


TSG HOFFENHEIM
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.







60.
75.
90.










Kaderabek macht die 100 voll - FCN im Verletzungspech

Kramaric: Zuerst nervenstark, dann technisch toll

19 Spiele wartet der 1. FC Nürnberg auf einen Bundesliga-Sieg! In Hoffenheim verlor der Club trotz eines ordentlichen Auftritts beim 1:2 nicht nur die Punkte, sondern auch gleich drei Spieler verletzungsbedingt. Der FCN behält damit die Rote Laterne, während die TSG auf Tuchfühlung mit Europa bleibt.

Jubelfaust: Kramaric (Mi.) freut sich über sein soeben erzieltes 1:0.
Jubelfaust: Kramaric (Mi.) freut sich über sein soeben erzieltes 1:0.
© imagoZoomansicht

Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann musste im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Frankfurt auf Adams (Gelb-Rot-Sperre) sowie Demirbay (Wadenprobleme) verzichten und beorderte zudem Brenet auf die Bank. Neu dabei: Kaderabek (nach Gelb-Sperre), Bicakcic sowie der wiedergenesene Kapitän Vogt. Nürnbergs Interimstrainer Boris Schommers schickte derweil dieselbe Elf ins Rennen, die zuletzt 0:1 gegen Leipzig verloren hatte.

Noch vor Anpfiff hatte es Aufregung rund um Nürnbergs Mühl gegeben: Zuerst vermeldeten die Nürnberger, dass der Abwehrspieler kurzfristig passen müsse und an seiner Stelle Bauer spielen würde. Wenige Minuten später kam das Kommando zurück - Mühl gab beim Aufwärmen grünes Licht und lief doch auf.

VAR kommt nach vier Minuten zum Einsatz

Gerade mal vier Minuten dauerte es, da gab es schon zahlreiche bange Blicke im Stadion: Nachdem Ewerton im Sechzehner am Ball und Gegenspieler Kramaric vorbeigegrätscht war, fiel der Kroate und Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Elfmeter. Die Szene wurde jedoch am Bildschirm noch einmal überprüft und der Strafstoß zu Recht zurückgenommen.

Die Franken konnten durchpusten und machten es im weiteren Verlauf ganz ordentlich. Vor allem defensiv agierten die Gäste geschickt, sie gaben der TSG wenig Raum und schafften es, große Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten. Nach vorne kam vom Club mit einer Ausnahme (Löwen, 9.) jedoch wenig.

Mit zunehmender Spieldauer steigerten sich die Hoffenheimer jedoch, ließen den Ball mehr und mehr in den eigenen Reihen zirkulieren und verlagerten das Spielgeschehen komplett in die gegnerische Hälfte. In der 24. Minute zeigte Dingert wieder auf den Punkt, diesmal wegen eines vermeintlichen Handspiels von Erras, der einen Fernschuss des umtriebigen Kramaric mit dem Arm gestoppt haben sollte. Köln blieb stumm, Erras sah Gelb und Kramaric verwandelte sicher zum 1:0 (25.).

Stille in Köln - Schwindel bei Kerk

Ungeplanter Wechsel: Bauer kommt nach 38 Minuten für Kerk (r.).
Ungeplanter Wechsel: Bauer kommt nach 38 Minuten für Kerk (r.).
© imagoZoomansicht

Auch wenn so manch einer, der es mit dem Club hält, über die Rechtmäßigkeit des Treffers zu diskutieren vermochte, unbestritten war: Die Führung war durchaus verdient - und das erst recht nach 45 Minuten. Nach dem Tor spielte quasi nur noch Hoffenheim, während der 1. FCN nur noch reagierte und zudem noch frühzeitig verletzungsbedingt wechseln musste - Kerk hatte während eines Luftduells mit Bicakcic früh einen Schlag ins Gesicht abbekommen und musste schon nach 38 Minuten aufgrund von Schwindelgefühlen für Bauer weichen.

Die Sinsheimer mussten sich aber vorhalten lassen, dass sie nicht nachlegten: Belfodil traf den linken Innenpfosten (33.), Grillitsch scheiterte an Mathenia (34.) und Kaderabek, der sein 100. Bundesligaspiel machte, rutschte das Leder in drei Meter Torentfernung über den Spann (42.). So ging es nur mit dem knappen 1:0 in die Halbzeit.

Tillmans unverhofftes Debüt

Durchgang zwei hatte rasch den nächsten Rückschlag für Nürnberg parat. Rechtverteidiger Valentini verletzte sich und musste raus. So kam Tillmann unverhofft zu seinem Bundesligadebüt (52.). Sportlich hatte die Begegnung danach längere Zeit nicht viel zu bieten, was auch an den Hoffenheimern lag, die es nach dem Seitenwechsel etwas zu locker angingen.

Die Strafe für diese Larifari-Einstellung ließ nicht lange auf sich warten: Kubo bediente von links Ishak, der mit dem Rücken zum Tor stehend das Auge für Behrens hatte - 1:1 (61.). Auf einmal war die TSG gefordert. Den Schalter wieder umzulegen, erwies sich aber als gar nicht mehr so leicht, zumal die Franken kämpferisch dagegenhielten und die Räume dichtmachte.

Nagelsmanns Wechsel bringen den Erfolg

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Nagelsmann wechselte offensiv, brachte mit Szalai und Bittencourt frische Angreifer - und traf ins Schwarze: Nachdem Kubo eine vielversprechende Chance liegen gelassen hatte und kurz darauf angeschlagen raus musste (75.), rutschte Leibold aus und öffnete so Belfodil die Tür. Dieser flankte von rechts scharf rein, im Zentrum leitete Szalai weiter zu Kramaric, der exzellent per Hacke durch die Beine von Mathenia vollendete - 2:1 (78.). Das war der Nackenschlag, von dem sich der Club lange nicht mehr erholte. Und dennoch wäre Erras in der Nachspielzeit beinahe der überraschende Ausgleich gelungen, hätte Bicakcic nicht in letzter Sekunde geklärt und 1899 so den Dreier gesichert (90.+1).

Die Nürnberger sind am kommenden Spieltag erneut sonntags gefordert, dann wird es zu Hause ab 15.30 Uhr gegen die Frankfurter Eintracht ernst. Tags zuvor spielt Hoffenheim in Stuttgart (15.30 Uhr).

Bundesliga, 2018/19, 25. Spieltag
TSG Hoffenheim - 1. FC Nürnberg 2:1
TSG Hoffenheim - 1. FC Nürnberg 2:1
Pflichtaufgabe

Die TSG Hoffenheim und Trainer Julian Nagelsmann empfangen den 1. FC Nürnberg.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (4,5) - 
Posch (3)        
Vogt (3)    
Bicakcic (3,5) - 
Kaderabek (3) , 
N. Schulz (2,5) - 
Grillitsch (3)    
Nad. Amiri (3,5)    
Kramaric (2)        
Belfodil (2,5)    
Joelinton (3)    

Einwechslungen:
69. Szalai für Posch
72. Bittencourt für Nad. Amiri
85. Otto für Belfodil

Trainer:
Nagelsmann
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (2,5) - 
Valentini (5)    
Mühl (4) , 
Ewerton (3,5) , 
Leibold (3,5)    
Erras (4)    
Behrens (3,5)        
Löwen (4) - 
Kerk (5)    
Kubo (4,5)    
Ishak (4)

Einwechslungen:
38. Ro. Bauer (4,5) für Kerk
52. Tillman (4) für Valentini
76. Jäger für Kubo

Trainer:
Schommers

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kramaric (25., Handelfmeter, Rechtsschuss)
1:1
Behrens (61., Linksschuss, Ishak)
2:1
Kramaric (78., Rechtsschuss, Szalai)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Posch
(4. Gelbe Karte)
,
Joelinton
(3.)
,
Grillitsch
(6.)
Nürnberg:
Erras
(1. Gelbe Karte)
,
Leibold
(5., gesperrt)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       1. FC Nürnberg
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 16 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 601 : 349 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 512 : 257 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 89 : 92 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 64% : 36% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 7 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 8 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
10.03.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
29015
Spielnote:  3,5
attraktive, aber einseitige erste Hälfte, nach der Pause viele Fehler und weniger Tempo.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 3,5
die Fehleinschätzung bei Kramarics Faller zu korrigieren (4.): richtig – diese Schwalbe sollte man jedoch auch ohne Hilfsmittel erkennen; den Handelfmeter zu geben (24.): richtig; kein Foul für Joelinton zu pfeifen (36.): vertretbar. Unter dem Strich kein Fehler bei den wichtigsten (Strafstoß-)Entscheidungen.
Spieler des Spiels:
Andrej Kramaric
Vor allem in der ersten Hälfte war ANDREJ KRAMARIC Dreh- und Angelpunkt der TSG und initiierte viele gefährliche Situationen. Zudem traf der beste Fußballer auf dem Platz doppelt.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine