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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

1
:
3

Halbzeitstand
1:1
RB Leipzig

RB Leipzig


VFB STUTTGART
RB LEIPZIG
15.
30.
45.










60.
75.
90.










Zuber trifft per Handelfmeter - Forsbergs Startelfcomeback

Poulsens Doppelpack besiegelt Stuttgarts Niederlage

Nach einer 1:3-Heimniederlage gegen RB Leipzig bleibt der VfB Stuttgart tief im Tabellenkeller der Bundesliga stecken. Die Schwaben hielten in der ersten Hälfte gut dagegen und glichen Leipzigs frühe Führung aus. Nach dem Seitenwechsel stellten die Sachsen die Weichen aber auf Sieg.

Peter Gulacsi (li.), Steven Zuber (re.)
Erstes Tor des VfB gegen Leipzig: Steven Zuber (re.) verwandelt einen Handelfmeter.
© imagoZoomansicht

Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl nahm nach dem 0:3 in Düsseldorf drei Wechsel in seiner Startelf vor: Statt Gentner, Didavi und Gonzalez (Rotsperre) begannen Beck, Castro und Gomez (nach Gelb-Rot-Sperre). Kapitän Gentner stand damit erstmals nach 44 Bundesliga-Spielen in Folge mit dem VfB nicht in der Anfangsformation.

Auch Leipzigs Coach Ralf Rangnick tauschte nach dem 0:0 gegen Frankfurt dreimal: Für Mukiele, Ilsanker und Laimer (5. Gelbe Karte) spielten Konaté, Adams und Forsberg, für den es nach langer Verletzungspause der erste Startelfeinsatz seit dem 7. Spieltag (6:0 gegen Nürnberg) war.

Turbulente Anfangsphase in Stuttgart

Leipzig begann mit viel Schwung und ging früh in Führung: Werner setzte sich mit Glück und Geschick links durch und gab nach innen. Dort konnten mehrere Stuttgarter den Ball nicht vor Poulsen abschirmen, der aus kurzer Distanz einschob (6.). Der VfB hatte Mühe mit dem hohen Tempo der Sachsen, kam jedoch nach einer guten Viertelstunde zum Ausgleich: Ein Kopfball von Gomez landete am Rand des Strafraums am Arm von Orban. Nach Video-Studium entschied Referee Felix Zwayer auf Strafstoß, den Zuber verwandelte (16.). Es war der erste Treffer für die Stuttgarter gegen Leipzig in der Bundesliga.

RB versuchte schnell wieder zu antworten, der halbrechts freigespielte Werner verzog knapp (19.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte verflachte die Partie; auch, weil der VfB sich nun besser auf das Angriffsspiel der Gäste eingestellt hatte und mit mitunter robuster Zweikampfführung dagegenhielt. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde es noch einmal gefährlich. Kabak köpfte nach einer Freistoßflanke Richtung Leipziger Tor, den Sabitzer am rechten Pfosten gerade noch entschärfte (45.+2). So blieb es zur Halbzeit beim Remis.

Gulacsi pariert, Sabitzer und Poulsen entscheiden

Yussuf Poulsen, Ozan Kabak, Rob-Robert Zieler (v.li.)
Doppeltorschütze in Stuttgart: Yussuf Poulsen (li.).
© imagoZoomansicht

Wie schon die erste Hälfte begann auch die zweite mit Druck der Leipziger. Zieler entschärfte einen Distanzschuss von Forsberg (47.), Pavard rettete gekonnt gerade noch vor Werner (48.), Demme zielte aus der Ferne knapp vorbei (50.). Die erste Großchance hatte allerdings der VfB! Aus dem Nichts tauchte Esswein in der 64. Minute plötzlich halblinks im Strafraum auf und gab nach innen. Dort leitete Gomez geschickt zu Ascacibar weiter, dessen Volleyabnahme Gulacsi glänzend parierte. Statt 2:1 für Stuttgart stand es kurz darauf 2:1 für Leipzig: Nach Foul von Kabak an Poulsen knapp vor dem Strafraum trat Sabitzer zum Freistoß an und traf sehenswert über die Mauer ins linke obere Toreck (68.).

Die Schwaben forcierten nun das Offensivspiel - und wurden prompt ausgekontert. Adams schickte Poulsen steil, der Zieler aus 14 Metern ins rechte Toreck überwand (74.). Es war die Vorentscheidung im Spiel, auch wenn Esswein in der 80. Minute noch einmal Gulacsi zum Eingreifen zwang und wenig später Gomez ein Abseitstor erzielte (84.). Letztlich geriet der Leipziger Erfolg indes nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Das weiter auf dem Relegationsplatz 16 verharrende Stuttgart ist am Freitag zu Gast in Bremen (20.30 Uhr), Leipzig empfängt Hoffenheim erst am Montag (20.30 Uhr) kommender Woche.

Bundesliga, 2018/19, 22. Spieltag
VfB Stuttgart - RB Leipzig 1:3
VfB Stuttgart - RB Leipzig 1:3
Es ist angerichtet

15 Punkte aus 21 Spielen - und am 22. Spieltag das Heimspiel gegen Top-Klub Leipzig vor der Brust: Der VfB Stuttgart wollte endlich mal wieder ein Ausrufezeichen setzen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Kabak (4) , 
Pavard (4) , 
Kempf (4) - 
Beck (3,5)    
Insua (3,5)    
Ascacibar (3,5) , 
Castro (4)        
Esswein (3,5) , 
Zuber (4)    
M. Gomez (3,5)    

Einwechslungen:
74. Didavi für Castro
80. Donis für Beck
86. Sosa für Insua

Trainer:
Weinzierl
RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (2,5) - 
Klostermann (3,5) , 
Konaté (3) , 
Orban (2,5)    
Halstenberg (3,5) - 
T. Adams (2,5) , 
Demme (3) - 
Sabitzer (2,5)        
Forsberg (4,5)    
Y. Poulsen (1,5)            
Ti. Werner (3,5)    

Einwechslungen:
59. Bruma (3) für Forsberg
78. Ilsanker für Ti. Werner
90. Matheus Cunha für Y. Poulsen

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Y. Poulsen (6., Linksschuss, Ti. Werner)
1:1
Zuber (16., Handelfmeter, Rechtsschuss)
1:2
Sabitzer (68., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:3
Y. Poulsen (74., Rechtsschuss, T. Adams)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Castro
(1. Gelbe Karte)
Leipzig:
Sabitzer
(7. Gelbe Karte)

Spieldaten

VfB Stuttgart       RB Leipzig
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 8 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 432 : 473 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 307 : 336 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 125 : 137 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 71% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 7 : 4 Abseits
 
Ecken 5 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
16.02.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
46072
Spielnote:  3,5
eine sehr intensiv geführte, teils hektische Partie mit spielerischen Mängeln.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4
entschied beim Handelfmeter nach kurzem Videostudium regelkonform, einige Probleme beim Bewerten von Zweikämpfen, oft zu kleinlich, wie beim Freistoß vor dem vorentscheidenden 1:2.
Spieler des Spiels:
Yussuf Poulsen
Eiskalt blieb Yussuf Poulsen bei seinen Toren, wobei das zweite nach einem Solo sehenswert und spielentscheidend war. Dazwischen provozierte er noch den Freistoß zum 1:2.

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