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SC Freiburg

SC Freiburg

3
:
3

Halbzeitstand
1:1
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


SC FREIBURG
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.








60.
75.
90.















Streich durchbricht Negativserie gegen Wolfsburg

Waldschmidt setzt dem Wahnsinn die Krone auf

Freiburg durchbrach Christian Streich schwarze Heimserie gegen wolfsburg nach fünf Pleiten mit einem turbulenten 3:3. Der clevere VfL hatte im ersten Durchgang fast alles im Griff und sich den 1:1-Pausenstand selbst zuzuschreiben. Auch eine dreimalige Führung reichte den spielerisch reiferen Niedersachsen nicht zum Sieg, fast wäre auch aus dem Punktgewinn nichts geworden.

Knifflig: Weghorst (l.) hat geflankt, Günter behindert Steffen im Zentrum beim Abschlussversuch.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich stellte im Vergleich zum 2:2-Remis beim VfB Stuttgart zweimal um: Für Gulde (Muskelfaserriss) und Höler spielten Frantz und Niederlechner.

VfL-Coach Bruno Labbadia hatte nach der 0:1-Niederlage im DFB-Pokal-Achtelfinale bei RB Leipzig drei Neue an Bord: William, Guilavogui und Brekalo starteten für Verhaegh, Rexhbecaj und Malli.

Roussillon trifft früh

Wolfsburger Präsenz und ein Plus an Ballbesitz in der Anfangsphase mündeten nach ersten Ansätzen (Weghorst, 7., 9.) in die frühe Führung: Roussillon verwertete Brekalos Zuspiel in den Strafraum mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck (11.).

Sofort verstärkte der SCF seine Offensivbemühungen, prallte aber zunächst an kompakten wie selbstbewussten Niedersachsen ab, die den Weg in den Strafraum clever abzuriegeln verstanden. Fernschüsse taugten als probates Mittel auch nicht, da zu ungenau abgefeuert (Lienhart, 22., Haberer, 26.).

Grifo nutzt Brooks-Patzer

Die Wölfe beschränkten sich in der Hauptsache auf die Verteidigung des eigenen Tores. Was schon ganz vorne los ging, wo die Labbadia-Elf mit hoher Laufintensität immer wieder Unruhe in Freiburgs Aufbauspiel streute. Bis zur 37. Minute geriet der VfL nicht in Gefahr, dann aber vertändelte Brooks den Ball vor dem Strafraum gegen Niederlechner, dessen sofortiges Zuspiel Grifo aus 14 Metern humorlos in die Maschen jagte - 1:1.

Wolfsburg verpasst die Antwort

Die Gäste hatten den Ausgleich selbstverschuldet, hätten dies aber noch vor der Pause reparieren können: Lienhart fälschte zunächst einen Brekalo-Abschluss Zentimeter über den Balken ab (41.). Und wenig später hatte die Streich-Elf Glück, dass Günters leichter Schubser zum einen Steffens leichten Torerfolg nach Querpass des durchgebrochenen Weghorst verhinderte und zum anderen nicht mit einem Strafstoß bestraft wurde (45.+2).

Die Niedersachsen eröffneten Abschnitt zwei mit einer Drangphase, ließen es dabei aber im letzten Drittel an Präzision vermissen. Eine Chance ergab sich erst, als sich Freiburg langsam aber sicher wieder aus der Umklammerung befreite (Steffen, 60.).

Weghorst trifft vom Punkt - Petersen per Kopf

Drei Minuten später führte Wolfsburg erneut: Koch klammerte Weghorst, Dr. Brych zeigte auf den Punkt. Der Niederländer verwandelte selbst sicher zum 2:1 (63.). Doch wieder fand Freiburg eine Antwort, als Petersen Grifos Ecke am ersten Pfosten entschlossen unter die Latte köpfte (70.).

Joker Waldschmidt kontert Steffen

Selbstbewusst spielten die Gäste weiter nach vorne, antworteten fast postwendend - und wie: William spielte Weghorst flach am Strafraum an, dessen Hackentrick brachte Steffen frei vor Schwolow in Position und der Schweizer verwandelte cool links unter die Latte (74.).

Waldschmidt und Höler kamen für die Schlussoffensive der Breisgauer, die tatsächlich von Erfolg gekrönt war. Wolfsburg brachte den Ball nicht weg, Waldschmidt nutzte Petersens Brustvorlage aus der Drehung mit einem Schuss in den Winkel zum 3:3 (87.).

Lienharts Premierentreffer findet keine Anerkennung

Dies war der Endstand, weil nach der letzten Aktion des Spiels der Videoassistent zu Rate gezogen wurde: Bei Lienharts Kopfballtor nach Waldschmidts Ecke stand Heintz im Abseits und behinderte zudem Casteels (90.+3).

Und wie geht's weiter? Freiburg ist am nächsten Samstag (15.30 Uhr) beim FC Schalke 04 zu Gast. Wolfsburg empfängt zur gleichen Zeit den 1. FSV Mainz 05.

Bundesliga, 2018/19, 21. Spieltag
SC Freiburg - VfL Wolfsburg 3:3
SC Freiburg - VfL Wolfsburg 3:3
Gastspiel im Breisgau

Der VfL Wolfsburg um Trainer Bruno Labbadia sah sich am 21. Spieltag in Freiburg um.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
Kübler (3,5) , 
Lienhart (3) , 
Heintz (3) , 
C. Günter (4) - 
Frantz (3,5)        
R. Koch (4,5)    
Haberer (3,5)    
Grifo (2)        
Niederlechner (3)        
Petersen (2)    

Einwechslungen:
69. Waldschmidt     für Frantz
81. Höler für Niederlechner
90. + 6 Terrazzino für Grifo

Trainer:
Streich
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3,5) - 
William (3)    
Knoche (3) , 
Brooks (5) , 
Roussillon (2)    
Guilavogui (3)        
Gerhardt (3,5) , 
Arnold (4) - 
Steffen (2)        
Brekalo (3,5)    
Weghorst (1,5)        

Einwechslungen:
79. Rexhbecaj für Steffen
90. + 2 Klaus für Weghorst
90. + 5 Uduokhai für Brekalo

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Roussillon (11., Linksschuss, Brekalo)
1:1
Grifo (37., Rechtsschuss, Niederlechner)
1:2
Weghorst (63., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Weghorst)
2:2
Petersen (70., Kopfball, Grifo)
2:3
Steffen (74., Linksschuss, Weghorst)
3:3
Waldschmidt (87., Linksschuss, Petersen)
Gelbe Karten
Freiburg:
Niederlechner
(3. Gelbe Karte)
,
Haberer
(2.)
,
R. Koch
(3.)
Wolfsburg:
Guilavogui
(2. Gelbe Karte)
,
William
(8.)

Spieldaten

SC Freiburg       VfL Wolfsburg
Tore 3 : 3 Tore
 
Torschüsse 10 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 433 : 448 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 331 : 345 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 9 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
09.02.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
23600
Spielnote:  2
ein anfangs ereignisarmer Abnutzungskampf entwickelte sich zu einem unterhaltsamen und am Ende dramatischen Schlagabtausch.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 3
gute Spielleitung mit einer großzügigen, aber konsequenten Linie. Vertretbar daher, nach dem leichten Kontakt von Günter mit Steffen (45./+2) sowie dem gegenseitigen Halten von Lienhart und Weghorst (67.) nicht auf Strafstoß für den VfL zu entscheiden. Richtig, das 4:3 abzuerkennen. Nicht gut war allerdings der zu frühe Pfiff beim Elfmeterfoul von Koch an Weghorst, da Knoche unmittelbar danach ein Tor erzielte (62.).
Spieler des Spiels:
Wout Weghorst
Stets präsent war Wout Weghorst an fast allen gefährlichen VfL-Aktionen beteiligt. Er verwandelte den selbst erarbeiteten Elfmeter zum 2:1 und legte das 3:2 traumhaft per Hackentrick auf.

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