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FC Augsburg

FC Augsburg

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


FC AUGSBURG
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.






60.
75.
90.








FCA-Negativserie endet - Latza verletzt raus

Finnbogason: Acht aus Acht - und etwas mehr

Nach zehn Spielen ohne eigenen Sieg hat es der FC Augsburg mal wieder geschafft. Dank zweier Elfmeter und eines starken Konters setzen sich die kriselnden Fuggerstädter zuhause gegen einen 1. FSV Mainz 05, der einen völlig gebrauchten Tag erwischte, verdient mit 3:0 durch.

Treffsicher vom Punkt: Alfred Finnbogason (r.).
Treffsicher vom Punkt: Alfred Finnbogason (r.).
© imagoZoomansicht

Augsburgs Trainer Manuel Baum tauschte nach der 0:2-Niederlage in Gladbach zweimal: Für Hinteregger, der nach seiner Kritik am Trainer kurzerhand nach Frankfurt abgegeben worden war, und Max (Bank) spielten Gregoritsch und Ji. Khedira rückte in die Innenverteidigung.

Gleich drei Änderungen vollzog Mainz' Coach Sandro Schwarz im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Nürnberg: Niakhaté, Latza und Baku spielten für Bell (Gelb-Sperre), Kunde und Öztunali (beide Bank).

Bei schwierigen äußeren Bedingungen - Schneefall, gefrorener Rasen in schlechtem Zustand - erwischte der FCA den besseren Start, spielte zu Beginn mutig nach vorne, setzte die Mainzer rasch unter Druck und wurde sehr früh für seine Bemühungen belohnt: Bei einer Ji-Hereingabe bekam Brosinski den Ball an seinen zu weit ausgestreckten rechten Arm, Schiedsrichter Sören Storks entschied auf Handelfmeter, den Finnbogason sehr sicher verwandelte (8.).

Wieder Hand, wieder macht's Finnbogason

Nachdem Gregoritsch (11.) und Hahn (12.) zwei durchaus vielversprechende Distanzschüsse abgefeuert hatten, verflachte die Begegnung zusehends. Die Augsburger zogen sich zunehmend zurück, lauerten verstärkt auf Konter und zwangen den Rheinhessen so die Spielmacherrolle auf. Mit dieser kamen die Nullfünfer nicht wirklich zurecht, die Ideen fehlten schlicht und ergreifend. Einmal hätte es so richtig gefährlich werden können, hätte Mateta im Sechzehner den klar besser postierten Latza nicht übersehen (27.).

Es lief alles nach Plan für die Gastgeber, die in der 32. Minute dem 2:0 so richtig nahekamen, als Finnbogason auf Gregoritsch spielte und dieser im Eins-gegen-eins an Müller scheiterte. Bei der folgenden Ecke kam der Ball zu Danso, der nicht entscheidend zum Kopfball kam und dann miterlebte, wie Niakhaté das Leder an seinen hoch über den Kopf ausgestreckten Arm bekam. Die Szene wurde am Bildschirm überprüft - und es gab den nächsten Hand-Elfmeter. Wieder traf Finnobogason sicher. Der Isländer verwandelte so seinen achten Elfmeter im achten Versuch.

Nach Zusammenprall mit Niakhaté: Latza muss raus

Lange Gesichter: Die Mainzer Moussa Niakhaté und Ridle Baku (r.).
Lange Gesichter: Die Mainzer Moussa Niakhaté und Ridle Baku (r.).
© imagoZoomansicht

Für die Rheinhessen war es bis dato ein gebrauchter Tag - und es sollte noch schlimmer kommen: Zuerst parierte Müller noch stark bei Hahns missglückter Flanke (35.), doch dann krachten Niakhaté und Latza bei einer Ecke böse zusammen. Für Latza ging es nicht weiter, Maxim kam noch vor der Halbzeit (44.), in die es nur aufgrund der Tatsache, dass Müller nach einem kompletten Blackout seiner Hintermannschaft stark gegen Finnbogason parierte (45.+4), ohne weitere Treffer ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Die Mainzer agierten fehleberhaftet, wirkten verunsichert und wurden von cleveren Augsburgern in der 54. Minute eiskalt ausgekontert: Über Gregoritsch und Moravek wurde der Ball rasend schnell und präzise zu Finnbogason gebracht, der sich bedankte und zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag mit einem trockenen Schuss das 3:0 perfekt machte.

Die Messe war gelesen, vom FSV kam in der Folge kaum noch Gegenwehr. Die Schwarz-Elf war offenbar nur noch um Schadensbegrenzung bemüht. In diesem Punkt zeichnete sich Torhüter Müller aus, der in der 59. Minute Finnbogason zuvorkam und etwas später bärenstark einen direkten Schmid-Freistoß parierte (66.). Letztlich tat das den Augsburgern ebenso wenig weh wie die vergebene Möglichkeit des eingewechselten Cordova nach schwerem Fehler von Hack (78.) oder Gregoritschs von Müller abgewehrter Distanzversuch (81.) - so oder so: Der FCA hatte das 3:0 und damit den Dreier sicher in der Tasche.

Während den Augsburgern mit dem Pokal-Achtelfinale in Kiel (Mittwoch, 18.30 Uhr) und dem am Sonntag darauffolgenden Ligaspiel in Bremen (15.30 Uhr) eine englische Woche bevorsteht, haben die Mainzer unter der Woche spielfrei: Die Nullfünfer müssen erst am Freitag (20.30 Uhr) zuhause gegen Leverkusen wieder ran.

Bundesliga, 2018/19, 20. Spieltag
FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 3:0
FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 3:0
Wer versteckt sich denn da?

Dick eingepackt und entschlossenen Schrittes kam Augsburgs neuer Co-Trainer Jens Lehmann im Stadion an.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Augsburg
Aufstellung:
Kobel (3,5) - 
J. Schmid (3) , 
Khedira (3) , 
Danso (3) , 
Stafylidis (2,5) - 
Moravek (2,5)    
D. Baier (3)    
Hahn (3,5) , 
Gregoritsch (3) , 
Ji (2,5)    
Finnbogason (1)                

Einwechslungen:
67. Koo für Ji
76. Cordova für Finnbogason
87. Oxford für Moravek

Trainer:
Baum
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
F. Müller (3) - 
Brosinski (4,5)    
A. Hack (5) , 
Niakhaté (4,5) , 
Aaron (3,5) - 
Gbamin (3) - 
Ri. Baku (5)    
Latza (4)    
Boetius (4) - 
Mateta (4,5)    
Quaison (4,5)

Einwechslungen:
44. Maxim (4)     für Latza
58. Ujah (4,5) für Mateta
73. Onisiwo für Ri. Baku

Trainer:
Schwarz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Finnbogason (8., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:0
Finnbogason (34., Handelfmeter, Rechtsschuss)
3:0
Finnbogason (54., Rechtsschuss, Moravek)
Gelbe Karten
Augsburg:
-
Mainz:
Maxim
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

FC Augsburg       1. FSV Mainz 05
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 16 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 409 : 370 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 315 : 271 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 4 Abseits
 
Ecken 7 : 3 Ecken
 
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1.
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26
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2.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
26
11x
 
3.
Neuer, Manuel
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Bayern München
24
9x
 
4.
Casteels, Koen
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VfL Wolfsburg
25
8x
 
5.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
24
7x
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Spielinfo

Anstoß:
03.02.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
25733
Spielnote:  3
für die Platzverhältnisse eine technisch überraschend gute Partie, die war jedoch viel zu einseitig, sodass es an Spannung fehlte.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
7:3
Schiedsrichter:
Sören Storks (Velen)   Note 2
nur leichte Fehler bei der Zweikampfbewertung, lag in den wichtigen Entscheidungen richtig; regeltechnisch korrekt, beim Handspiel von Brosinski und Niakhaté (hier nach Videobeweis) jeweils auf Elfmeter zu entscheiden.
Spieler des Spiels:
Alfred Finnbogason
Er übernahm bei den beiden Elfmetern Verantwortung und blieb eiskalt im Abschluss. Alfred Finnbogason bewies beim dritten Tor auch aus dem Spiel heraus seine Kaltschnäuzigkeit

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