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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

2
:
2

Halbzeitstand
0:1
SC Freiburg

SC Freiburg


VFB STUTTGART
SC FREIBURG
15.
30.
45.




60.
75.
90.












VfB dreht zwischenzeitlich das Spiel - Joker Gomez sieht Gelb-Rot

Verrückter Schlussspurt: Niederlechner rettet Freiburg einen Punkt

Der VfB Stuttgart hat einen Befreiungsschlag im Tabellenkeller verpasst: Im Derby gegen den SC Freiburg mussten sich die Schwaben am Ende mit einem 2:2 begnügen. Lange hatten die Breisgauer die Nase vorn, die in einer verrückten Schlussphase aber um Zählbares bangen mussten.

Später Nackenschlag: Florian Niederlechner traf mit seinem Ausgleich den VfB direkt ins Mark.
Später Nackenschlag: Florian Niederlechner traf mit seinem Ausgleich den VfB direkt ins Mark.
© imagoZoomansicht

VfB-Coach Markus Weinzierl stellte nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern nur einmal um: Pavard übernahm hinten rechts für Beck.

Freiburgs Trainer Christian Streich nahm im Vergleich zur 2:4-Niederlage gegen Hoffenheim drei Veränderungen vor: Lienhart, Kübler und Grifo begannen für Frantz, Gondorf und Stenzel.

Früher Paukenschlag

Die Partie begann nach einem ersten gefährlichen VfB-Vorstoß über Esswein mit einem Paukenschlag: SC-Kapitän Petersen hatte das Auge für Haberer, der das Leder an der Strafraumkante sehr präzise ins linke untere Eck schoss - 1:0 (4.). Eine unmittelbare Antwort blieb Stuttgart im Halse stecken, begleitet von vereinzelten Pfiffen wirkten die Hausherren im Aufbauspiel verunsichert. Und die nächste gute Chance des Spiels gehörte erneut Freiburg: Höler wurde bei seiner Direktabnahme im Strafraum erst im letzten Moment von Kabak entscheidend gestört (21.).

Schlotterbeck feiert Bundesliga-Debüt

Es dauerte eine halbe Stunde, ehe die Gastgeber mal wieder ein Ausrufezeichen setzen konnten: Nach einer Freiburger Ecke nahm Esswein ordentlich Fahrt auf, scheiterte bei seinem Distanzschuss aber an Keeper Schwolow (32.). Der einzige Wermutstropfen für die Gäste vor der Pause war die verletzungsbedingte Auswechslung von Gulde (linker hinterer Oberschenkel), der von Bundesliga-Debütant Schlotterbeck in der Dreierkette ersetzt wurde.

Höler hat das 2:0 auf dem Fuß

Nach dem Seitenwechsel, mit dem Gomez (für Donis) den Rasen betrat, dauerte es nicht einmal 15 Sekunden, ehe Höler die große Chance aufs 2:0 hatte. Der Angreifer verzog aber unbedrängt von der Strafraumkante. Freiburg blieb das gefährlichere Team, das durch Grifo erneut hätte erhöhen können - Zieler war zur Stelle (53.). Nahezu im direkten Gegenzug schnupperte dann der VfB am Ausgleich: Esswein fand nach toller Einzelleistung Gonzalez, der ein kleines Stück zu hoch zielte (55.).

VfB-Ausgleich aus dem Nichts

Wenig später brach bereits die letzte halbe Stunde an, in der die Gastgeber dringend die Schlagzahl hätten erhöhen müssen. Es fehlte aber weiterhin an Ideen, Esprit und Durchschlagskraft. Und doch stand es aus dem Nichts plötzlich 1:1, weil Insua sich vorne einschaltete und nach feinem Zusammenspiel mit Gonzalez wuchtig rechts unten vollendete (75.).

Gomez erweist Stuttgart einen Bärendienst

In der Folge erhöhte der VfB die Schlagzahl und setzte Freiburg gehörig unter Druck. Und das sollte noch belohnt werden: Gonzalez legte im Strafraum für Joker Didavi ab, der die Kugel überlegt ins linke Eck schlenzte - 2:1 (84.). Einen Bärendienst erwies seiner Mannschaft Gomez, der sich binnen vier Minuten wegen zweier Ellbogenchecks im Luftkampf die Ampelkarte abholte (89.). So musste Stuttgart die fünfminütige Nachspielzeit zu zehnt begehen, was der SC tatsächlich nochmal ausnutzte: In einer Ko-Produktion der Joker bediente Gondorf Angreifer Niederlechner, der den 2:2-Endstand herstellte (90.+4).

Nach dem enttäuschenden Remis will Stuttgart am kommenden Sonntag (18 Uhr) in Düsseldorf unbedingt mal wieder einen Dreier einfahren. Freiburg verfolgt am Samstag (15.30 Uhr) gegen Wolfsburg dasselbe Ziel.

Bundesliga, 2018/19, 20. Spieltag
VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:2
VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:2
Unter Druck

Markus Weinzierl und der VfB Stuttgart brauchen dringend Punkt, am besten im Derby gegen Freiburg.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Pavard (3,5)    
Kabak (5)    
Kempf (4) , 
Insua (3)    
Gentner (4,5)        
Ascacibar (4,5) - 
Esswein (2,5)    
Zuber (4) - 
Donis (5)        

Einwechslungen:
46. M. Gomez (5)     für Donis
58. Didavi (2,5)     für Gentner
88. Beck für Esswein

Trainer:
Weinzierl
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
Gulde (3)    
Lienhart (3,5) , 
Heintz (3,5)    
Kübler (3,5) , 
Haberer (2,5)    
R. Koch (4) , 
C. Günter (4) - 
Höler (3,5)    
Grifo (3,5) - 
Petersen (2,5)    

Einwechslungen:
38. K. Schlotterbeck (3) für Gulde
79. Gondorf für Höler
84. Niederlechner     für Heintz

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Haberer (4., Rechtsschuss, Petersen)
1:1
Insua (75., Rechtsschuss, Gonzalez)
2:1
Didavi (83., Linksschuss, Gonzalez)
2:2
Niederlechner (90. + 4, Rechtsschuss, Gondorf)
Gelb-Rote Karten
Stuttgart:
M. Gomez
(89.)
Freiburg:
-
Gelbe Karten
Stuttgart:
Donis
(3. Gelbe Karte)
,
Pavard
(1.)
,
Kabak
(1.)
Freiburg:
-

Spieldaten

VfB Stuttgart       SC Freiburg
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 17 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 613 : 277 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 513 : 189 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 100 : 88 Fehlpässe
 
Passquote 84% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 69% : 31% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 7 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
03.02.2019 18:00 Uhr
Zuschauer:
51089
Spielnote:  2
eine intensive und umkämpfte Partie, allerdings mit technischen Mängeln, dafür packend und hochdramatisch bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
7:7
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 4
insgesamt souveränes Auftreten, allerdings mit Mängeln bei entscheidenden Szenen: Pavard hätte wegen seiner Tätlichkeit (Tritt in die Wade und anschließendes Schubsen, 57.) gegen Schlotterbeck Rot sehen müssen und Gelb-Rot für Gomez ist zwar regeltechnisch noch vertretbar, gerade die zweite Verwarnung für das leichtere Vergehen an Koch aber überzogen.
Spieler des Spiels:
Alexander Esswein
Über die gesamte Begegnung gefiel Alexander Esswein als Schwungrad der Stuttgarter Offensive. Der Flügelspieler brachte Tempo ins Spiel und leitete viele gefährliche Szenen ein.

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