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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


1. FC NÜRNBERG
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Erster Punktgewinn für den Aufsteiger

Ishak nutzt die Eckballvariante zum Ausgleich

Nürnberg musste sich gegen Mainz mit einem 1:1 begnügen. Der FSV kontrollierte das Geschehen gegen den ideenlosen Club im ersten Durchgang und nutzte eine der wenigen sich bietenden Chancen zur Pausenführung. Wie verwandelt kam der Aufsteiger aus der Kabine und drängte nach dem schnellen Ausgleich auf den Sieg. Der Lohn für eine engagierte Vorstellung blieb der Köllner-Elf aber trotz einiger Hochkaräter versagt.

Jean-Philippe Mateta nickt ein
Das 1:0 für Mainz: Jean-Philippe Mateta nickt aus 13 Metern ein, Lukas Mühl kommt zu spät.
© imagoZoomansicht

FCN-Coach Michael Köllner brachte im Vergleich zum 0:1 in Berlin den wieder genesenen Valentini für Bauer, zudem kam Palacios für den erkrankten Salli zum Zug.

Der Mainzer Trainer Sandro Schwarz wartete gegenüber dem 1:0 gegen den VfB Stuttgart mit drei Personalwechseln auf: Kunde rückte für Gbamin (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) in die Mannschaft, Onisiwo begann für den zu Eibar gewechselten De Blasis, und Maxim ersetzte Holtmann.

Es war ein vorsichtiger Beginn auf beiden Seiten. Der Club wählte als Stilmittel häufig den weiten Ball in die Spitze, der zunächst kaum ankam. Ballsicherer und selbstbewusster trat zunächst der FSV auf, weil die Gastgeber gut geordnet auftraten, gab es für die Schwarz-Schützlinge kein Durchkommen. Ein Kopfball von Margreitter war die einzige nennenswerte Szene in der Anfangsphase (6.).

Leibold im Pech

Nach einer Viertelstunde klappte die erste Kombination des Aufsteigers, aber der von Palacios freigespielte Kubo ahnte mit dem Rücken zum Tor seinen Freiraum nicht und verpasste so eine gute Möglichkeit. Eine Minute später fehlten Leibold Zentimeter zur Führung, sein 16-Meter-Schuss strich rechts vorbei (16.).

Mateta nickt aus dem Lauf ein

Gegen oft noch zu unpräzise agierende Mainzer war dies aber nur ein Strohfeuer. Die Rheinhessen krallten sich Zug um Zug die Spielkontrolle und brachten so mehr Sicherheit in ihre Aktionen - mit Folgen für den FCN: Aaron schaltete sich links mit ein und flankte aus dem Halbfeld in die Mitte. Mateta köpfte aus dem Lauf heraus vor Mühl aus 13 Metern wuchtig und hoch ins linke Eck ein, der zu weit rechts postierte Bredlow flog vergebens - 0:1 (25.).

Deutlich zu spüren war in der Folge, dass der Altmeister am Rückstand zu knabbern hatte. Der FSV gewann dagegen an Selbstsicherheit, ließ den Ball laufen, kontrollierte das Geschehen und geriet nur selten in Bedrängnis. Das Bemühen war Nürnberg nicht abzusprechen, Zielstrebigkeit und Torgefahr hatten aber bis zum Kabinengang Seltenheitswert (Ausnahme: Palacios, 39.).

Ishak bricht den Bann

Mit Bungert für Niakhaté bei Mainz und mit einem Start nach Maß für den Club startete Abschnitt zwei: Valentini brachte eine Ecke von rechts in den Rücken der Abwehr. Behrens sprang über den Ball, Ishak setzte sich ab und hämmerte die Kugel aus 13 Metern hoch in die Maschen - 1:1 (48.).

Die Franken fassten Mut, waren nun mit Kubo im Zentrum sehr präsent, kauften den 05ern mit aggressiver Zweikampfführung den Schneid ab und drängten auf die Führung. Die hatte Ishak nach dem besten Angriff der Hausherren auf dem Fuß, nach Kombination über Behrens und Leibold parierte Müller gegen den Abschluss des Schweden aus elf Metern (57.).

Von den Mainzern kam offensiv kaum noch etwas (Onisiwo, 59.). Der FCN arbeitete an seiner Ballbesitzquote und zeigte sich auch spielerisch stark verbessert. Kubo (63.) und Valentini (64.) zwangen jeweils Müller zum Eingreifen.

Auch Joker Löwen scheitert

Der Aufsteiger wollte den Sieg, investierte bis zum Ende alles, Mainz kam kaum hinten raus. Löwen scheiterte aus ähnlicher Position wie zuvor Ishak aus elf Metern am vor der Linie postierten Brosinski, der für den geschlagenen Müller rettete (76.). Weil auch Behrens (80.) und Kubo (88.) in aussichtsreicher Situation das Tor verfehlten, blieb es beim 1:1.

Der Club ist nach der Länderspielpause am Sonntag (15.30 Uhr), 16. September, in Bremen zu Gast. Mainz empfängt bereits am Samstag (15.30 Uhr) Augsburg.

Bundesliga, 2018/19, 2. Spieltag
1. FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05 1:1
1. FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05 1:1
Hohe Ziele

"Wir wollen eine Top-Leistung bringen, die sich auch in Punkten ausdrückt", so Club-Trainer Michael Köllner im Vorfeld des Spiels.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Bredlow (3,5) - 
Valentini (3) , 
Margreitter (3) , 
Mühl (4) , 
Leibold (2,5) - 
Petrak (3,5)    
Fuchs (4,5)    
Behrens (4)        
Palacios (4,5)    
Kubo (2) - 
Ishak (2,5)    

Einwechslungen:
65. Löwen für Palacios
88. Goden für Fuchs

Trainer:
Köllner
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
F. Müller (2,5) - 
Brosinski (4) , 
Bell (4)    
Niakhaté (4,5)        
Aaron (3,5) - 
Ri. Baku (3,5) , 
Kunde (4)    
Onisiwo (4)    
Maxim (4,5)    
Quaison (5) - 
Mateta (3)    

Einwechslungen:
46. Bungert (4) für Niakhaté
67. Boetius für Maxim
81. Mwene für Onisiwo

Trainer:
Schwarz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Mateta (25., Kopfball, Aaron)
1:1
Ishak (48., Rechtsschuss, Valentini)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Petrak
(1. Gelbe Karte)
,
Behrens
(1.)
Mainz:
Niakhaté
(1. Gelbe Karte)
,
Kunde
(1.)

Spieldaten

1. FC Nürnberg       1. FSV Mainz 05
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 19 : 6 Torschüsse
 
gespielte Pässe 558 : 419 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 457 : 326 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 101 : 93 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 57% : 43% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
01.09.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
37781
Spielnote:  2,5
nach zäher erster Hälfte nahm die Partie Fahrt auf, weil Nürnberg aufs Tempo drückte und auch fußballerisch gefiel.
Chancenverhältnis:
10:2
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
souveräne Leistung in einer Partie ohne große Schwierigkeiten.
Spieler des Spiels:
Yuya Kubo
Links außen wirkte er ein wenig verloren, nach der Versetzung ins Zentrum drehte Yuya Kubo auf. Der flinke und technisch feine Japaner war an nahezu jeder gefährlichen Szene beteiligt.

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