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1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


1. FSV MAINZ 05
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Club seit 13 Spielen sieglos

Quaison nutzt Brosinskis Vorarbeit zum Sieg

Mainz verlängerte Nürnbergs Negativserie in einem umkämpften Duell mit einem 2:1-Erfolg. Nach gutem Start und der Führung des FSV kämpfte sich der Club ins Spiel, belohnte seine Bemühungen mit dem Ausgleich kurz vor der Pause und wähnte sich Mitte des zweiten Durchgangs in Führung. Der Videobeweis und ein Fehler im Vorwärtsgang machten die Hoffnung auf wenigstens einen Punkt zunichte.

Brosinski verwandelt vom Punkt zum 1:0
Daniel Brosinski verwandelt vom Punkt zum 1:0, Club-Keeper Christian Mathenia flog ins falsche Eck.
© imago

Der Mainzer Coach Sandro Schwarz vertraute exakt auf die Anfangsformation, die beim Hinrundenauftakt den 3:2-Auswärtserfolg beim VfB Stuttgart eingefahren hatte.

Nürnbergs Trainer Michael Köllner tauschte im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen die Berliner Hertha zweimal Personal aus: Für Löwen und Ishak (beide Bank) kamen Palacios und Zrelak zum Zug.

Brosinski verwandelt zur schnellen Führung

Mainz startete selbstbewusst in die Partie, hatte im zentralen Mittelfeld schnell ein Übergewicht. Weil Nürnberg gut gegen den Ball arbeitete, wurde es zunächst nicht gefährlich. Den Rückstand hatten sich die Franken mit schwachem Zweikampfverhalten selbst zuzuschreiben: Aaron setzt am Flügel zum Solo an, versetzte Valentini und kam links im Strafraum gegen Behrens zu Fall - Elfmeter. Brosinski verwandelte sicher zur Führung (12.).

Der Club agierte bei seinen Offensivbemühungen im Kombinationsspiel zunächst äußerst fehlerhaft und stieß so kaum kontrolliert ins letzte Drittel vor. Weil sich der FSV allzu sehr auf seiner Führung ausruhte, erarbeitete sich der FCN in einer mäßigen Partie nach und nach jedoch mehr Spielanteile und brachte den einen oder anderen gefälligen Angriffszug und Abschluss auf den Rasen (Palacios, 24., Leibold, 28.).

Margreitter nutzt den Standard

Mainz, technisch stärker, hatte die zu Beginn gezeigte Zielstrebigkeit verloren, die Spitzen Mateta und Quaison bekamen kaum einen Ball. Nur bei Aarons Freistoß (41.) und kurz danach bei einer Brosinski-Flanke - Behrens rettete (42.) - bedrohte die Schwarz-Elf vor dem Kabinengang das Tor von Mathenia, ehe die Franken kurz vor der Pause zurückschlugen: Erst lenkte Müller Pereiras Schuss von der Strafraumgrenze noch famos zur Ecke. Doch die brachte Valentini auf Margreitters Kopf, der Verteidiger nickte ins linke Eck zum 1:1-Pausenstand ein (43.).

Durchgang zwei startete äußerst zerfahren und mit der einen oder anderen Nickligkeit. Nürnberg fightete, zeigte Präsenz in den Zweikämpfen. Schwarz reagierte, brachte Maxim für Öztunali (54.), was sofort Wirkung zeigte.

Mathenias Monsterparade gegen Quaison

Der Techniker bereitete gleich drei Chancen vor, zwei durch Mateta (57., 59.) und eine durch Quaison, der nach Eckball aus zwei Metern an Mathenia scheiterte (58.).

Zrelaks Tor zählt nicht

Der FSV dominierte, lief aber in einen Konter: Brosinski unterlief den Ball, nach Leibolds Flanke lenkte Zrelak das Leder mit der Fußspitze ins lange Eck. Doch nachdem der Treffer zunächst zählte, nahm der Kölner Keller Kontakt zu Referee Bastian Dankert auf, der das Tor zurücknahm. Eine hauchdünne, letztlich aber richtige Abseitsentscheidung war die Folge (64.).

Quaison trifft zum Sieg

Statt der erhofften Führung sah sich der Club knapp zehn Minuten später erneut mit einem Rückstand konfrontiert - und wieder halfen die Gäste kräftig mit: Leibold verlor den Ball im Vorwärtsgang, Kunde und Brosinski spielten den Konter klug aus und Quaison brauchte nach der Flanke des Verteidigers nur noch den Fuß hinzuhalten (73.).

Der Aufsteiger gab sich nicht auf und stemmte sich gegen die Niederlage, eine echte Ausgleichschance aber gab es nicht. Der FSV hätte höher gewinnen können, nutzte jedoch sich bietende Räume letztlich nicht (Boetius, 85., 90.+1), Bell (89.). Es blieb beim 2:1, mit dem der FSV auf Platz 10 kletterte. Nürnbergs schwarze Serie hält an (0/3/10).

Der FSV muss am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg antreten. Tags zuvor (15.30 Uhr) empfängt der Club zu Hause Werder Bremen.

Bundesliga, 2018/19, 19. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 2:1
1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 2:1
Warten auf den Club

In Mainz wartete man auf den 1. FC Nürnberg.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
F. Müller (2,5) - 
Brosinski (2,5)    
Bell (4)        
A. Hack (2) , 
Aaron (3) - 
Kunde (2,5) - 
Öztunali (4,5)    
Gbamin (3,5)    
Boetius (3) - 
Mateta (4)        
Quaison (3)        

Einwechslungen:
54. Maxim (3) für Öztunali
79. Latza für Quaison
82. Ujah für Mateta

Trainer:
Schwarz
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (2,5) - 
Valentini (4) , 
Margreitter (2,5)    
Ewerton (3,5) , 
Leibold (4,5) - 
Petrak (4)    
Behrens (4,5)    
Palacios (4) - 
Misidjan (4,5) , 
Matheus Pereira (3,5)    
Zrelak (4,5)

Einwechslungen:
66. Löwen für Matheus Pereira
87. Kerk für Petrak

Trainer:
Köllner

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Brosinski (12., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Aaron)
1:1
Margreitter (43., Kopfball, Valentini)
2:1
Quaison (73., Linksschuss, Brosinski)
Gelbe Karten
Mainz:
Mateta
(1. Gelbe Karte)
,
Gbamin
(1.)
,
Bell
(5., gesperrt)
Nürnberg:
Bredlow
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
FCN-Ersatztorwart Bredlow sieht auf der Reservebank Gelb (52.).

Spieldaten

1. FSV Mainz 05       1. FC Nürnberg
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 19 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 382 : 340 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 300 : 249 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 82 : 91 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 6 Abseits
 
Ecken 5 : 5 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.01.2019 15:30 Uhr
Zuschauer:
22005
Spielnote:  4
über weite Strecken mehr Kampf als Spiel, dafür aber mit einem Tick Dramatik.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 2,5
lag bei allen wichtigen Entscheidungen richtig, also auch beim Elfmeter für Mainz und dem Abseitstor von Zrelak. Dafür mit kleineren Fehlern.
Spieler des Spiels:
Alexander Hack
Defensiv stand Alexander Hack stark und gewann den Großteil seiner Zweikämpfe. Zudem sorgte der Innenverteidiger im Spielaufbau mit präzisen Schnittstellenpässen für Gefahr.

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