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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

2
:
2

Halbzeitstand
2:1
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


VFL WOLFSBURG
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.






60.
75.
90.






Wolfsburg und Hoffenheim trennen sich 2:2

Ein Traumtor, ein Pechvogel - und ein leistungsgerechtes Remis

Der VfL Wolfsburg und die TSG Hoffenheim trennten sich nach einer abwechslungsreichen, wenn auch nicht hochklassigen Partie leistungsgerecht mit 2:2. Nach Traumstart der Kraichgauer hatten die Niedersachsen mehr vom Spiel und gingen in Führung. In der zweiten Hälfte kamen die Gäste stärker auf und erzielten den letztlich verdienten Ausgleich.

Ermin Bicakcic (u.)
Pechvogel: Ermin Bicakcic (u.) nach seinem Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:1.
© imagoZoomansicht

Wölfe-Coach Bruno Labbadia war nach dem 2:1-Auswärtserfolg bei Eintracht Frankfurt zu drei Änderungen in seiner Startelf gezwungen: William und Brooks (beide 5. Gelbe Karte) wurden durch Verhaegh und Uduokhai ersetzt. Zudem feierte Kapitän Guilavogui nach Riss des hinteren Kreuzbands sein Startelfcomeback. Auch Rexhbecaj, der sich im Abschlusstraining eine Blessur zuzog, fehlte im Kader.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann entschied sich nach dem 1:1 gegen Schalke zu zwei Wechseln: Hübner (erstes Saisonspiel nach langwierigen Spätfolgen einer Gehirnerschütterung) kehrte ebenso wie Schulz in die Anfangsformation zurück. Adams und Grillitsch nahmen auf der Bank Platz.

Traumtor Belfodil - Unglücksrabe Bicakcic

Die TSG erwischte einen Traumstart in die Partie: Nach einem schnörkellosen Angriff über Joelinton und Kramaric, der gefühlvoll nach rechts in den Strafraum flankte, traf Belfodil sehenswert volley ins linke Toreck (4.). Doch nach starken ersten Minuten übernahm schnell der VfL die Initiative, während den Hoffenheimern im Aufbau immer wieder Fehlpässe unterliefen. Arnold scheiterte mit der ersten VfL-Chance an Baumann (9.).

Nach rund 20 Minuten musste Wolfsburg zunächst noch zweimal bangen: Referee Felix Zwayer bemühte nach einem Handspiel von Uduokhai im Strafraum - Kaderabek hatte ihn aus kurzer Distanz am Unterarm getroffen - den Videobeweis. Der Unparteiische verzichtete indes auf einen Elfmeterpfiff. Kurz darauf schoss Joelinton aus guter Position über das Tor (23.).

Rund zehn Minuten später wurde es gegen immer stärke werdende Wolfsburger bitter für die TSG. Zunächst zog sich Demirbay nach Zusammenprall mit Mitspieler Belfodil eine Blessur am rechten Oberschenkel zu, spielte aber zunächst nach kurzer Behandlungspause weiter. Während dieser gelang dem VfL der Ausgleich - weil Bicakcic eine Ginczek-Flanke aus kurzer Distanz unglücklich ins eigene Tor lenkte (28.). Und es wurde noch schlimmer für Hoffenheim und den Abwehrspieler. In der 31. Minute zog der von Mehmedi wunderbar freigespielte Ginczek rechts im Strafraum ab, diesmal fälschte Bicakcic den Ball mit dem Rücken unglücklich über Baumann hinweg ins Tor - 2:1 für die Hausherren. Für Demirbay war dann noch vor der Halbzeit angeschlagen Schluss, Grillitsch kam ins Spiel (44.).

Kaderabek köpft, Kramaric vollstreckt

Nach der Pause legte der TSG-Coach personell sofort noch einmal nach und brachte Szalai für Defensivakteur Vogt. Wie schon zu Beginn hatte Hoffenheim früh eine gute Chance, diesmal zielte Kramaric vom Strafraumrand jedoch einen Tick vorbei (49.). In der Folge entwickelte sich zunächst eine zerfahrenere Begegnung als noch im ersten Abschnitt. Bei der TSG erschöpfte Nagelsmann mit der Hereinnahme von Nelson für Zuber früh sein Wechselkontingent (60.), auf der Gegenseite ging wenig später Mehmedi im Bereich der Adduktoren angeschlagen vom Feld, Brekalo kam ins Spiel (66.). Kurz zuvor hatte Gerhardt für Wolfsburg eine rare Konterchance durch zu langes Zögern selbst vereitelt, Weghorst anschließend über das Tor gezielt (62.).

Nach Nelsons Hereinnahme nahm der Druck der Kraichgauer stetig zu. Nach einem Kramaric-Freistoß, den Belfodil noch abfälschte, rettete Casteels noch geistesgegenwärtig (71.). Kurz darauf aber stand es 2:2: Nach der folgenden Ecke fand Joelinton am rechten Pfosten Kaderabek, der am rechten Pfosten nahe der Grasnarbe Richtung linkes Toreck köpfte, ehe Kramaric auf der Linie noch final vollstreckte. Danach war die TSG dem Sieg näher als der VfL. Belfodil zwang Casteels zu einer Parade (80.). Letztlich blieb es aber beim Remis.

Der VfL Wolfsburg ist am Freitag (20.30 Uhr) in Nürnberg zu Gast. Für Hoffenheim steht bereits am Mittwoch (21 Uhr) das Champions-League-Spiel bei Manchester City auf dem Programm. In der Liga erwartet die TSG anschließend am Samstag (15.30 Uhr) Borussia Mönchengladbach.

Bundesliga, 2018/19, 14. Spieltag
VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim 2:2
VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim 2:2
Wartender Coach

Hoffenheims Julian Nagelsmann wartet auf den Anpfiff in Wolfsburg.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (2,5) - 
Verhaegh (4) , 
Knoche (3) , 
Uduokhai (3,5)    
Roussillon (4) - 
Guilavogui (2,5)    
Gerhardt (3) , 
Arnold (4) - 
Mehmedi (2,5)    
Ginczek (2)        

Einwechslungen:
66. Brekalo für Mehmedi
84. Steffen für Ginczek

Trainer:
Labbadia
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Kaderabek (3,5) , 
Bicakcic (4,5) , 
B. Hübner (4,5) , 
N. Schulz (2,5) - 
Vogt (4)        
Demirbay (3,5)    
Zuber (4,5)    
Belfodil (2,5)        
Kramaric (2)    
Joelinton (2,5)

Einwechslungen:
44. Grillitsch (3,5)     für Demirbay
46. Szalai (4,5) für Vogt
59. Nelson (3,5) für Zuber

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Belfodil (4., Rechtsschuss, Kramaric)
1:1
Bicakcic (28., Eigentor, Kopfball, Ginczek)
2:1
Ginczek (31., Rechtsschuss, Mehmedi)
2:2
Kramaric (71., Linksschuss, Kaderabek)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Uduokhai
(1. Gelbe Karte)
Hoffenheim:
Grillitsch
(2. Gelbe Karte)
,
Belfodil
(3.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       TSG Hoffenheim
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 10 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 481 : 444 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 401 : 362 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 80 : 82 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 9 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
20602
Spielnote:  3
nach temporeicher erster Hälfte flachte die Partie ab, blieb aber bis zum Ende offen.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2
souveräner Gesamteindruck; zwei Eingriffe des VA, zwei richtige Entscheidungen: korrekt, bei Uduokhais Handspiel nicht auf Elfmeter zu entscheiden (18.) und das Hoffenheimer 2:2 nach zunächst angezeigter Abseitsstellung anzuerkennen.
Spieler des Spiels:
Andrej Kramaric
Den ersten Treffer mustergültig für Ishak Belfodil vorbereitet, den zweiten mit viel Tordrang selbst erzielt: So wurde andrej kramaric ein Garant für den Hoffenheimer Teilerfolg.

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