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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


1. FC NÜRNBERG
VFB STUTTGART
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Zweite Heimniederlage für die Franken

Baumgartl und Thommy lassen den VfB jubeln

Stuttgart gewann das Traditionsduell in Nürnberg verdient mit 2:0. Vor ausverkauftem Haus war Kampf Trumpf im ersten Durchgang, spielerische Highlights waren mit Vorteilen für den VfB Mangelware. Die Schwaben hatten auch nach dem Wechsel gegen den über die gesamte Spielzeit vergeblich seinen Rhythmus suchenden FCN das bessere Konzept - und münzten dies auch in Tore um.

Behrens vs. Maffeo
Einsatz war Trumpf in Nürnberg: Hier bekämpfen sich FCN-Kapitän Behrens und Maffeo.
© imagoZoomansicht

Nürnbergs Trainer Michael Köllner stellte im Vergleich zum 2:2 in Augsburg personell einmal um und brachte Rhein für Petrak.

Stuttgarts Coach Markus Weinzierl hatte nach dem 0:3 gegen Frankfurt zwei Neue an Bord: Für Badstuber und Thommy kamen Kempf und Beck zum Zug.

Der VfB machte vor 50.000 Zuschauern in der Anfangsphase den reiferen Eindruck, zeigte sich ballsicherer und setzte durch Gentner einen ersten Nadelstich (5.). Der Club agierte offensiv nervös und fahrig. Ansätze vor allem über die rechte Angriffsseite und Misidjan verpufften, Kombinationsversuche endeten oft frühzeitig durch leichte Ballverluste.

Misidjan leitet die beste FCN-Aktion ein

Nach zehnminütiger Abtastphase neutralisierten sich die Kontrahenten, bis Misidjan einen vielversprechenden Konter fuhr. Nach seiner Hereingabe gingen Beck und Zrelak gleichzeitig zum Ball, der knapp rechts vorbeistrich (22.).

Die erhoffte Initialzündung für ein verbessertes Offensivspiel der Franken? Keineswegs. Die Schwaben waren das technisch bessere Team und ergriffen immer mehr das Zepter. Allerdings kamen auch die Weinzierl-Schützlinge in der Folge kaum ins letzte Drittel, näherten sich bis auf einen Kempf-Fernschuss (31.) dem gegnerischen Tor zunächst nicht an. Bei Hereingaben in den Sechzehner war zudem FCN-Abwehrchef Margreitter immer wieder ein nicht überwindbares Hindernis.

Gomez verpasst die Führung

Das Spiel der Nürnberger war weiterhin von vielen Fehlpässen gekennzeichnet, es gab kaum zusammenhängende Aktionen - auch daher rührte ein Plus an Ballbesitz für den selbstbewussteren VfB, der kurz vor der Pause die beste Chance zur Führung hatte: Gomez aber vergab nach starkem Solo von Gonzalez aus elf Metern kläglich (39.).

Stuttgarts Überlegenheit nahm auch nach Wiederanpfiff seine Fortsetzung, gut organisiert hatten die Schwaben einfach mehr Ruhe am Ball als die Gastgeber. Die aber profitierten dann fast von einem gewonnenen Zweikampf von Fuchs, Kerk prüfte Zieler in seiner letzten Aktion - danach kam Palacios - mit einem kernigen Flachschuss (55.).

Auf der Gegenseite vergab erneut Gomez aus aussichtsreicher Position (57.). Doch der VfB blieb am Drücker, hatte nach wie vor die strukturierteren Aktionen zu bieten. Die Führung für das Schlusslicht war verdient: Nach einer Aogo-Ecke köpfte Bauer den Ball vor die Füße von Baumgartl, dessen Volleyabnahme aus 13 Metern durch Freund und Feind hindurch den Weg ins linke Eck fand. Mathenia war noch dran, konnte aber nicht abwehren (68.).

Eine Antwort der Köllner-Elf blieb aus, auch weil Petrak Zieler genau in die Arme köpfte (72.). Weiterhin zu fehlerhaft und ohne Lösungen kam das Offensivspiel des FCN auch in der Folge daher. Stuttgart dagegen spielte clever und verteidigte weiterhin bissig, verpasste jedoch zunächst bei Gentners Doppelchance die Vorentscheidung (79.).

Joker Thommy trifft in den Winkel

Mathenia hatte gerettet, sah dann aber wenig später nicht glücklich aus. Seine Faustabwehr gelang nur halb, der eingewechselte Thommy sorgte nach gewonnenem Zweikampf mit einem kernigen Schuss in den Winkel für das 2:0 - gleichzeitig der Endstand (82.).

Nürnberg gastiert nach der Länderspielpause am Samstag beim FC Schalke 04 (18.30 Uhr), Stuttgart tritt bereits am Freitagabend in Leverkusen an (20.30 Uhr).

Bundesliga, 2018/19, 11. Spieltag
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 0:2
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 0:2
Servus!

Nürnbergs Leibold vor der Partie gegen Stuttgart.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Mathenia (3,5) - 
Ro. Bauer (4,5) , 
Margreitter (3,5) , 
Mühl (4) , 
Leibold (3,5) - 
Behrens (4)        
Rhein (3,5) - 
Misidjan (4) , 
Fuchs (4,5)        
Kerk (4,5)    
Zrelak (5)

Einwechslungen:
56. Palacios (4) für Kerk
70. Petrak für Behrens
83. Matheus Pereira für Fuchs

Trainer:
Köllner
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Beck (2,5) , 
Baumgartl (2)    
Pavard (3) , 
Kempf (3,5) - 
Aogo (3) - 
Maffeo (4)    
Ascacibar (3)    
Gentner (3)    
Gonzalez (2,5) - 
Gomez (4)    

Einwechslungen:
78. Er. Thommy     für Maffeo
90. + 1 Aidonis für Ascacibar
90. + 4 Akolo für Gomez

Trainer:
Weinzierl

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Baumgartl (68., Linksschuss)
0:2
Er. Thommy (82., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Fuchs
(3. Gelbe Karte)
Stuttgart:
-

Spieldaten

1. FC Nürnberg       VfB Stuttgart
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 10 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 408 : 390 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 306 : 283 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 107 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 9 Ecken
 
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1.
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11
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2.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
10
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3.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
11
4x
 
4.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
10
3x
 
5.
Bredlow, Fabian
Bredlow, Fabian
1. FC Nürnberg
7
2x
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Spielinfo

Anstoß:
10.11.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
eine einseitige, umkämpfte und zeitweise sehr zerfahrene Partie mit wenigen Höhepunkten.
Chancenverhältnis:
2:8
Eckenverhältnis:
3:9
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Gries)   Note 3
nur selten wirklich gefordert, ohne gravierende Fehler, aber mit leichten Problemen bei der Bewertung von Zweikampfsituationen.
Spieler des Spiels:
Timo Baumgartl
Ein Turm in der Schlacht, immer da, wenn gebraucht: Timo Baumgartl gefiel nicht nur als unermüdlicher Arbeiter, sondern auch als Antreiber und Torschütze des wichtigen 1:0.

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